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Führungskräfte-Coach

"Die Bosse sollten ihr Gehirn besser kennenlernen." Hinter den Top-Managern steckt sie: Karin Kuschik wird von Top-Führungskräften begleitet, wenn sie nicht mehr wissen, was sie tun sollen. So werden Sie Coach der Top-Manager? Carin Kuschik: Ich habe in meinen frühen 20er Jahren als Radiojournalistin angefangen. So habe ich als Postkutsche angefangen.

Top-Manager mögen es nicht so sehr, so viel zu beantworten, sie ziehen es vor, zu hinterfragen und das Thema zu erörtern.

Zuallererst wollen die meisten von ihnen ein offenes Rückmeldung, weil sie es wegen ihrer hervorragenden Stellung nicht mehr haben. Sie wollen wissen, wie sie arbeiten, sei es eine Ansprache, eine Talkshow oder ein Beitrag über einen Grossauftrag für ihr Untenehmen. Auch die Frage nach dem richtigen Umgangsformen mit Stress ist deutlich gestiegen.

In der Vergangenheit wurde Coaching als etwas Mangelhaftes angesehen. Die Diplom-Kauffrau Karin ist Coach für Top-Manager. Möglicherweise hat die Wirtschaftskrise etwas geändert. Anscheinend hat im Vorstand eine Rückkehr stattgefunden, die auch mit einer Rückkehr zu sich selbst unter den Entscheidungsträgern ist. Die Zahl der weiblichen Führungskräfte nimmt ständig zu.

Das ist nicht zwangsläufig so. Bei Führungskräften wird immer wieder gefragt, ob sie zu feminin oder zu maskulin sind. Unglücklicherweise ist es immer noch so, dass eine weibliche Erscheinung als zu sanft und nicht durchsetzungsfähig angesehen wird, aber eine männliche Erscheinung bei einer Dame wird als gemein oder laienhaft angesehen. Die Authentizität ist gefragt!

Der grösste Irrtum, den ein Manager machen kann, ist der Wunsch, ein verbesserter Mensch zu sein.

Coaching: Was Manager oft an folgenden Faktoren versagen

Die Trainerin Karin Seigle-Kvarnström coacht Führungskräfte. Das hat ganz besondere Ursachen, vor allem in Deutschland. mm: Herr Kollege Kvarnström, die Konjunktur in Deutschland befindet sich im Aufschwung. 7gle-Kvarnström: Das kann man nicht so verallgemeinernd ausdrücken. Als Coach für Führungskräfte betrachte ich nur einen Teil der Realität. Die Manager, die ich empfehle, haben mir jedoch oft von dem Stress berichtet, der auf sie ausgeübt wird.

Wofür versagen diese Manager? Siegle-Kvarnström: Viele haben es sehr schwierig gefunden, ein auf die Krisensituation ihres Betriebes abgestimmtes Führungshandeln zu demonstrieren. "Mm: Siegle-Kvarnström: Ich zeige ihnen anschaulich, wie sie in gewissen Lebenssituationen besser agieren und miteinander umgehen können." Das sind die typischen Redewendungen, mit denen sich Manager auseinandersetzen, um ihre Hilflosigkeit zu verstecken.

Man glaubt, sie hätten offen und in Partnerschaft geführt, und in Wirklichkeit gibt es auf den niedrigeren Schichten eine Desorientierung gegenüber nackter Furcht. mm: Das ist schwer zu ertragen. Mit all den Einschätzungen, die Führungskräften heute im Verlauf ihrer Laufbahn vorgenommen werden, mit all den "Führungsseminaren" und klugen rhetorischen Büchern auf dem Ausbildungsmarkt - wie können die deutschen Manager noch Führungsalphabeten sein?

Die Statistik zeigt immer wieder, dass die Mehrheit der Manager nach einem Stellenwechsel nicht an mangelndem Fachwissen oder fehlender Kompetenz, sondern an den so genannten Soft Factors scheitern. Auch ich kenne alle Angebote für Manager - ich halte sie einfach nicht für wirklich nützlich. mm: Der springende Punkt ist: In der Regel spielt der weiche Faktor nicht die ausschlaggebende Bedeutung bei Promotionen, oder?

Siegle-Kvarnström: In Deutschland basiert die berufliche Laufbahn nach wie vor auf Spezialwissen und analytischen Kompetenzen.

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