Make or buy Prozess

Make-or-Buy-Prozess

Basierend auf der Analyse wird ein Planungsprozess für das operative Make-or-Buy entwickelt. Beschlussfassungsprozess für die Gestaltung des Betriebs. Entscheidungsfindungen für Make-or-Buy sind sehr komplex.

Machen oder kaufen - Business-Enzyklopädie

Die Entscheidungsproblematik des "Make or Buy", d.h. ob ein Factor oder ein Erzeugnis vom Unternehmen selbst produziert oder eingekauft wird, ergibt sich sowohl aus produktionsökonomischen als auch aus einkaufspolitischen Gründen. Das Make or Buy ist das Entscheidungskriterium, ob eine Ware vom Kunden produziert oder eingekauft (fremdbeschafft) werden soll (Eigenfertigung oder Fremdbeschaffung).

Das Make or Buy ist eine grundsätzliche Entscheidungsmöglichkeit zur Abdeckung eines Faktorenbedarfs (insbesondere bei Sachanlagen). In der Eigenproduktion kann die strenge Beachtung von besonderen Güteanforderungen oder Geheimhaltungsgründen entscheidend sein. Wenn beispielsweise das Qualitätsbild eines Zulieferers für die Beurteilung des zu fertigenden Produkts entscheidend ist, würden bei der Eigenproduktion die Kundenpräferenzen geschmälert.

Wenn die Eigenproduktion nur unter der Bedingung von Sachanlageinvestitionen und ggf. auch des Umlaufvermögens möglich ist, ist dies eine besondere Investitionsbeschluss. Ihr finanzieller Vorteil kann mit einer Investitionsberechnung nachvollzogen werden. - Neben den Investitionskosten gibt es nur produktionsabhängige Aufwendungen, die sich in der Zeit t = 1 xt in der Zeit t für die Eigenproduktion auf - xt summieren.

  • Bei der Fremdbeschaffung sind alle damit verbundenen Aufwendungen produktionsabhängig; in der Zeit t belaufen sie sich auf pt - xt. Aus diesen Informationen kann der jeweilige Nutzen einer Investitionen für die Eigenproduktion ermittelt werden. Der Erlös aus dieser Beteiligung sind die Aufwendungen für die Fremdbeschaffung bei Eigenproduktion. Bei Berücksichtigung der Ertragssteuerzahlungen heißt das, dass bei positivem Ertragswert (CQ oder Q > 0) die Eigenproduktion ausreicht.

Über die absoluten Vorteile der Eigenproduktion sagt dies jedoch noch nichts aus. - Wenn et pt (t = 0,...., T) und CQ (oder Cs0) 0, dann ist auch die Eigenproduktion von großem Vorteil. - Wenn et < pt (t = 0,-...., T) und beides zusammen (oder < Q) < 0, dann ist Eigenproduktion nicht unbedingt Vorteil.

Eigenproduktion und Fremdbeschaffung sind gleichermaßen nachteilig. - Wenn et pt (t = 0,...., T) und CQ (oder Cs0) < 0, ist die Fremdbeschaffung vergleichsweise günstiger als die Eigenproduktion. Es müsste geprüft werden, ob es auch wirklich von Vorteil ist. - Bei et ( pt (t = 0,...., T) und WC (oder Q) 0 ist die Eigenproduktion im Vergleich zur Fremdbeschaffung verhältnismäßig günstiger.

Es müsste geprüft werden, ob es auch wirklich von Vorteil ist. Ein wichtiger Faktor für den Vorteil der eigenen Fertigung gegenüber der Fremdbeschaffung ist die erforderliche Stückzahl xx pro Zeitsegment. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist der Schwellenwert xxt, bei dem der Investitionswert C0 (oder Cs0) = 0 ist und bei dem eine Überschreitung der Eigenproduktion von Vorteil ist.

Fachliteratur: Männel, W, Die Auswahl zwischen Eigenproduktion und Fremdbeschaffung, 2nd ed.

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