Maierle Brauch

Mayerle Custom

In diesem Artikel wird der benutzerdefinierte Maibaum erläutert; für andere Bedeutungen siehe Maibaum (Erläuterung von Begriffen). Sie sehen, ich bin ziemlich hilflos, aber ich würde es trotzdem gerne tun, denn ich denke, der Brauch ist absolut großartig.

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Eine Maibaumstange ist ein dekorierter Ast oder Stamm, der in der Hauptsache am Abend des Jahres in Rheinland, Emsland, Ostfriesland, Nordrhein-Westfalen, Flandern, Badisch, Schwäbisch, Sachsen und der Oberschlesischen Lausitz sowie in der Tschechischen Republik und Slowenien aufgestellt wird. Die zeremonielle Platzierung eines Baumstamms auf dem Marktplatz ist in den meisten Gebieten, insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich, weit verbreitet.

Die besondere Gewohnheit mit dem dazugehörigen Dorf- oder Städtefest, das in der Hauptsache am Donnerstag, den 29. Oktober oder am Pfingstfest gefeiert wird, ist in vielen Regionen Mittel- und Nordeuropas üblich, in Skandinavien jedoch häufiger zur Mittsommerzeit (oder zum Johannistag). Die Schweiz hat den Brauch, einen Maibaum zu errichten, in ländlich geprägten Gebieten.

Maibäume sind in der Regel große, hochstammig geschmückte und bis in die Höhe beschnittene Maibäume, die an einem zentralen Punkt in der Stadt bei einer Festveranstaltung aufgestellt werden. Traditionsgemäß wird der Maypole in eine präparierte, verstärkte Vertiefung gelegt, in der er beim Aufbau über eine geneigte Fläche gleitet und in der er dann fest eingespannt werden kann.

Die Maibaumstange wird entweder jedes Jahr aufs Neue geerntet oder der gleiche Baumstamm wird mehrere Jahre lang benutzt, zu dem eine neue Kronen hinzugefügt wird. Die Truhen sind in der Regel abgeschält und mit farbenfrohen Lichterketten, tannengrünem oder Krepppapier verziert. Oben wird der Tannenbaum in der Regel von einem Baumkranz und der grün markierten Baumkrone bekrönt.

Eine - nach bayerischer Tradition - "richtig" geschnürte (bemalte) Truhe hat die Wendel in Bayern von oben nach oben von oben nach oben verdreht. In Rheinland wird oft eine Borke als Mast gefällt oder eine kleine Borke auf einen hochlaubigen Nadelstamm gestellt, während in Oberschwaben und Bayern beispielsweise meist ein Nadelbaum ausgewählt wird.

Im Rheinland sind die jährlichen Neubäume zwischen 20 und 25 Meter hoch und die für die mehrjährige Aufstellung verwendeten Baumarten können bis zu 40 Meter hoch sein, in Bayern werden für die das ganze Jahr über dauerhaft gepflanzten Baumarten Spitzenhöhen von bis zu 56 Metern erzielt. Unmittelbar vor dem Aufsetzen des Baumes wird er je nach Gegend in einer Form einer Prolongation durch das ganze Haus geführt, oft als Zentralplatz und/oder Restaurant, meist in Begleitung von Besuchern und einer Bläsergruppe.

Hier erfolgt dann das tatsächliche Aufsetzen des Baumes am Nachmittag oder gegen Abend. Wurde der Mast früher mit langen Pfählen aufgebaut, werden heute Schlepper, Stapler oder gar Krane eingesetzt, obwohl der Tendenz zur Rückbesinnung auf alte Überlieferungen zu erkennen ist. Je nach örtlichem Brauch steht der Maypole bis zum Ende des Monats - teilweise auch bis zum Sommer - und wird dann wieder abgestellt.

Oft wird der Weihnachtsbaum als Feuerholz verkauft oder ausgelobt. In der Regel übergibt der Preisträger den Stammbaum dem Organisator und bekommt dafür einen Wiederholungspreis. Der Stammbaum steht in weiten Teilen Bayerns das ganze Jahr über still. Vor allem in den Regionen Oberbayerns ist es durchaus sinnvoll, nur alle zwei bis fünf Jahre einen Mainpole zu errichten und den Altbaum möglichst bis zu einem Jahr vor der Neuaufrichtung zu verlassen.

Wird der Weihnachtsbaum am Abend des Jahres errichtet, wird das Ereignis in der Regel zu einem Masstanz. Den Zuschauern, die ihre Zeit meist mit Alkohol und Bratwurst verbringen, fällt es den kleinen Jungs schwer, den ebenfalls mit Zeichen unterschiedlicher Gewerke verzierten Mast in die rechte Position zu versetzen.

Es gibt auch den Brauch, dass die jugendlichen, ledigen Dorfbewohner als " Gnadenbeweis " kleine Maybäume, so genannte Mayen (meist Buchen oder in der ober-schwäbischen Tanne), vor den Haushalten aller ledigen Damen anlegten. 1 In einigen Regionen Deutschlands, z.B. im Rheinland, Saarland, Bergischem Bundesland, Franken, Oberbayern und Schwäbischlanden, ist es für jüngere Männchen und Weibchen weit verbreitet, einen Weihnachtsbaum an das Wohnhaus ihrer Lebensgefährtin oder ihres Freundes zu hängen.

Abhängig von den lokalen Bräuchen kann auch ein so genanntes Mai-Herz aus Pappe oder Pappe an den Stamm gehängt werden, das mit dem Namen der Geliebten und meist mit einem Zärtlichkeitsspruch graviert ist. Die Einrichtung erfolgt nach regionalen, unterschiedlichen, ungeschriebenen Vorschriften, vgl. Zoll im May. Die Maibaumstange steht einen ganzen Tag lang, bis zum 1. Juli.

Die Person, die ihn aufgestellt hat, wird dann den Mast aufheben. Aber es gibt auch die Überlieferung, dass der Jüngling, der den Tannenbaum wieder aufhebt, von der Mama der Frauen einen Torte, eine Schachtel Kaffee von dem Elternteil und einen Küsschen von ihr selbst erhalte. Torten und Beeren werden in der Hauptsache an die Bachelor ausgegeben, die den Tannenbaum "auslösen".

Nach dem Freilassen des Baumes kann die Dame eine schmale Schicht vom Stamm ansatzweise abschneiden und als Erinnerung beibehalten. In der Regel erfolgt dies in Anwesenheit der Bachelor studenten, bevor der Stamm entfernt wird. Dieser Brauch ist in den vergangenen Jahren in weiten Teilen Deutschlands abgeschwächt worden, und respektierte MÃ??dchen und Nachwuchskräfte hÃ?ufig mehrere Maypolen ohne Beziehungabsicht geschenkt bekommen.

Der Gegenpol zum Maypole als Gefälligkeitsnachweis sind die sogenannten Shandmaien, die eine böswillige Rückzahlung darstellen. Nach ostfriesischem Brauch muss eine der Wachen den Weg über den Stamm finden, wenn sich Fremde nähern, um zu vermeiden, dass der Maypole mitgenommen wird. Wenn es den Gegnern gelingt, dies zu unterbinden oder die Wachen so zu lenken, dass sie ihre Aufgabe nicht erfüllen, und dann drei Spatenstacheln gegen den Stamm durchzuführen, wird der Stamm als geraubt betrachtet.

Ihm wird ein Zeichen gegeben, auf dem die Fakten notiert sind, und er wird entweder sofort oder am nächsten Tag aufgegriffen und neben den eigenen Tannenbaum der gelungenen Räuber gestellt. Der Diebstahl eines Maibaums wird in den meisten Regionen Österreichs und Oberschwaben nur dann als Diebstahl angesehen, wenn er von den Räubern völlig zerstört wurde oder wenn er bereits an seinem Ursprungsort entfernt wurde.

Grundsätzlich darf nur derjenige, der selbst einen errichtet hat, den Mast klauen. Im Freistaat Bayern muss der künftige Mast bereits geschlagen sein. Deshalb darf ein festwurzelnder Stamm, der nur dafür bekannt ist, als Mast ausgewählt zu werden, nicht mitgenommen werden. Befindet sich der Tannenbaum nach dem Holzeinschlag im Forst oder am Rande des Waldes, darf er nicht mitgenommen werden.

Gemäß der ursprünglich bayrischen Überlieferung konnte der Stamm nur in der walpurgisischen Night selbst gefälltwerden, so dass er nur in dieser war. Heute werden die May-Bäume jedoch in der Hauptsache wochenlang im Voraus geerntet und können daher früher mitgenommen werden. Dadurch verbleibt bis zum Stichtag für die Auslösung und den Retourtransport genügend Zeit.

Während der Klauversuchs streckt ein Dörfler schliesslich seine Handfläche auf den Stamm und sagt: "Der Stamm verbleibt dort", dann darf der so beschützte Maibaum nicht mehr von den Maibaumräubern berührt werden. Gleiches trifft auf das Gemeindegebiet zu. Der geraubte Tannenbaum wird nach erfolgreichem Rückgabeverfahren von den Räubern an seine Besitzer zurückgegeben, oft in einem festlichen Umzug mit Blasmusik.

Gelingt es jedoch nicht, die Verhandlung zu führen und der Mast nicht zu starten, werden die neuen "Eigentümer" in Bayern ihn als Schande für das benachbarte Dorf/den Stadtteil und als weiteren Segen für das eigene Dorf aufstellen. In der Regel wird der Weihnachtsbaum einen Tag vor dem Stichtag des Jahres errichtet, um den Jahrestag ausführlich zu begehen.

In Sachsen gibt es auch alle möglichen Maibäume - vom frischen Schnitt aus dem Forst (meist Birken) über die geschälte und grün/weiß lackierte und natürlich mit Schleifen versehene Trauben. Sobald der Stamm gefällt oder als Mauerpfeiler klar erkennbar ist, kann er eine ganze Woche vor seiner Aufstellung entwendet werden - denn nachts, wenn er bereits steht, wird er in der Regel von der Dorf-Jugend gut beschützt.

Es darf jedoch nur in der Nacht und ohne Gewaltanwendung entwendet werden - sei es gegen den Stamm oder die Wachen. Sie gilt nur dann als geklaut, wenn sie unbeachtet über die Stadtgrenze getragen wurde. Weil der Mast in der Regel nach althergebrachter Überlieferung von Menschen, Masten und Stühlen errichtet wird, dürfen diese nur per Hand gefällt und außerhalb des Dorfes ausgeführt werden.

Nach umfangreichen Verhandlung wird sie durch geeignete Preise, in der Regel in liquider Ausprägung, induziert. Ein Teil Niederösterreichs und OÖs kann den Stammbaum während der ersten zwei Tage und Nächte nach der Aufrichtung stehlen. Die Bäume gelten als geklaut, wenn die Räuber den Tannenbaum um 45° gedreht haben.

Fängt einer der Wachen oder Bewohner die Räuber zuvor, müssen die Räuber den Tannenbaum wieder aufrichten. Warten die Bäume auf ihren großen Tag vor dem I. May, die bereits fertiggestellt und dekoriert sind, können sie auch mitgenommen werden. Auch in Österreich ist es in einigen Gebieten Brauch, dass sich die Maibaumdiebe in einem offenen Schauplatzprozess selbst zur Rechenschaft ziehen müssen, bei dem die Bestrafung für ihren Einbruch durch geschickte Verhandlungen gering gehalten werden kann.

Für den Diebstahl des Maibaums gelten Vorschriften, die jedenfalls in Bayern sicherlich auch die Tatsache beinhalten, dass die polizeiliche Nachsicht bei der Strafverfolgung des "Verbrechens" groß geschrieben wird. Ab 1531 kommt eine Berechnung für einen Maibaum in Bayern, 1550 folgte die erste Darstellung eines Maibaums. Seit dem XVI. Jh. ist der Maypole in seiner jetzigen Hochform mit grünen Spitzen und Kranzen bekannt, aber auch in anderen Funktionen: als Kirmesbaum, als Ehrenmaypole für Einzelpersonen oder als Kletterstange mit Preisverleihung.

Jahrhunderts (vor allem in Bayern) auch als lokaler Großpol für die heute selbständigen Gemeinschaften (als Zeichen ihres Selbstbewusstseins) auf. Mit der Zeit haben sich jedoch um den Maibaum herum viele lokale Bräuche herausgebildet, die sich von Ort zu Ort oft stark unterscheiden.

Jahrhunderts ) wurde der Maypole oft als kultisches "Riesenphallus" interpretiert, das als Fruchtbarkeits-Symbol für fruchtbare Erträge sorgt. Es ist auch nicht klar, ob der Maypole in seiner jetzigen Gestalt erstmals in der Stadt oder auf dem Lande vorkam. Erschien er in der Stadt, war die Wahrscheinlichkeit höher, dass dies in schriftlicher Form festgehalten wurde - auf dem Lande dagegen wurde dieser Brauch größtenteils von vergleichsweise locker gefesselten Junggesellenvereinigungen (Geloog, Reifenh, Burgenschaft, Junggesellenverein) gepflegt, die in früheren Epochen oft weniger ausgebildet und daher weniger berichtigt waren.

Bezogen auf den Mast ist der Hochsommerbaum in Schweden. Die Stadtverwaltungen von Rheinland-Pfalz veranstalten Nachtwächternachrichten im Linienmaibaum. am 29. Februar 2016, abgeholt am 24. Februar 2017. ? Marco Bussagli (Hrsg.): Rom. Hans-Josef Moser: Mai-Baum und Mai-Brauch. Vorträge und Diskussionen zum Thema Custom Research. Buker, München und andere 1985, ISBN 3-7658-0471-1 Hans Meinl, Alfons Schweiggert: Der MAIBUM.

Historie und Berichte über einen beliebten Brauch.

Auch interessant

Mehr zum Thema