Lohnfortzahlung

Gehaltsfortzahlung

Wie hoch ist die Lohnfortzahlung? Lohnfortzahlung bedeutet, dass Sie als Mitarbeiter unter gewissen Voraussetzungen auch dann Ihr Einkommen oder Ihren Arbeitslohn erhalten, wenn Sie nicht arbeiten. Für Fehlzeiten gibt es mehrere Ursachen, die zu diesem Resultat führen. Somit gibt es die Lohnfortzahlung im Falle von Krankheit, während der Ferien, an öffentlichen Tagen und an manchen Tagen der Arbeitsunfähigkeit.

Der Lohnfortzahlung im Erkrankungsfall steht es in allen Fällen gleich, in denen der Mitarbeiter ohne eigenes Zutun erkrankt. Eine Störung liegt z.B. vor, wenn der Mitarbeiter einen Verkehrsunfall dadurch verursachte, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Im Normalfall wird das Entgelt jedoch weiter ausgezahlt, wenn der Mitarbeiter vorher ununterbrochen für den Auftraggeber gearbeitet hat, und zwar seit mehr als vier wochenlang.

Das Krankengeld muss für 42 Tage, d.h. exakt sechs Kalenderwochen, bezahlt werden. Für die Wirksamkeit der Lohnfortzahlung im Erkrankungsfall ist der Mitarbeiter dazu angehalten, seinen Dienstgeber am ersten Tag der Krankheit unmittelbar darüber zu informieren, dass er nicht erwerbsfähig ist. Ebenso ist die Lohnfortzahlung während des bewilligten Urlaubs durch das Gesetz geregelt.

Angestellte erhalten ihr Lohn nach wie vor so, als würden sie während dieser Zeit normal arbeiten. Die Lohnfortzahlung gilt auch an Feiertagen. Ausgenommen hiervon ist die unentschuldigte Abwesenheit des Mitarbeiters am Vortag oder am ersten Tag nach dem Urlaub. Für eine Privatinvalidität gibt es mehrere Ursachen, bei denen auch die Vorschriften über die Lohnfortzahlung gelten.

Wenn Sie z.B. an einer medizinischen Untersuchung teilnehmen müssen oder als Zeugin gerufen werden, erhalten Sie Ihr reguläres Tagesgehalt für diesen Tag. Ihre eigene oder die Ihrer eigenen Hochzeitsreise oder die Ihrer eigenen Patenkinder sind weitere Ursachen für die persönliche Arbeitsbehinderung. Wenn deine Ehefrau ein Baby hat oder du einen Tod in der nahen Verwandtschaft beklagen musst, gelten auch diese Grund.

Wenn es unvermeidlich ist, dass Sie während Ihrer Arbeitszeiten einen Hausarzt aufsuchen, wenn Ihr Kleinkind krank wird oder wenn Sie sich im Ernstfall um nahe Verwandte kümmern müssen, erhalten Sie trotzdem eine Lohnfortzahlung für ein bis zwei Tage. Weitere Begründungen können im Kollektivvertrag festgelegt werden.

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