Lösungsorientierte Fragen

Problemlösungsorientierte Fragen

Der lösungsorientierte Ansatz aus den gängigen Fragen der Therapie "Welche. Ich. Frage für das erste Gespräch.

Lösungsfokussierte Fragen - 75 Behandlungskarten. Kartensatz mit 75 Stück und 36-seitigem Begleitheft

In der Psychotherapie - und Beratungsarbeit sind lösungsorientierte Ansätze weit verbreitet. In diesem Set bietet die Textkarte dem Consultant spezifische Fragen und Vorschläge zur Schaffung eines lö-sungsorientierten Dialoges, während der Beratungssuchende durch die dazugehörigen Bilderkarten begeistert und angeregt werden kann. Die beigefügte Broschüre stellt das Themengebiet vor und erläutert die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Die Suche nach Lösungen statt nach Problemanalysen - lösungsorientierte Unternehmensberatung stößt zunehmend auf große Akzeptanz. Mit diesem Kartensatz wird eine neue Dimension des problemlösungsorientierten Dialogs in der psychotherapeutischen Versorgung und Betreuung geschaffen. Ein Kunde/Patient bekommt eine Bilderkarte, um ihn zu begeistern und einzuschalten; die entsprechende Texte karte für den Berater/Therapeuten enthält ein Beispiel für eine weitere lösungsorientierte Aufforderung.

Je nach den einzelnen Etappen des Konsultationsprozesses (Synchronisationsphase, Problembetrachtung, Ressourcen-Aktivierung, etc.) sind diese lö-sungsorientierten Fragen geordnet und können vom Berater / Therapeuten vielseitig genutzt werden. Die beigefügte Broschüre gibt nach einem kleinen Einblick in den Lösungsansatz einen Orientierungshilfe, wie man mit geeigneten Karten eine konkrete Beratung gestalten kann.

Lösungsfragen

Mit Günter G. Bamberger, Verfasser des Buchs "Solution-oriented Consulting": "Lösungsorientierung ist seit vielen Jahren einer der Maßstäbe in den Bereichen Therapien, Beratungen und Coachings und wird oft als eine Form von Wundermittel angesehen. Der lösungsorientierte oder lösungsorientierte Ansatz wirkt sofort nachvollziehbar und überzeugt vor allem durch seine Eindeutigkeit. Aber wie sieht es mit der Verwendbarkeit von lösungsorientierten Fragentechniken aus, wenn Menschen in einem so genannten "Problemtanz" noch zu viel sind?

Einige Kunden brauchen eine ganze Zeit, bis sie sich für einen lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz entscheiden können. Wenn man zu rasch in die Lösungsfindung geht (z.B. indem man die bekannte Wundertat stellt), kann dies dazu beitragen, dass sich die Betreffenden nicht ernsthaft wahrgenommen und sich enttauscht zurücklehnen.

Günter G. Bamberger untersucht in dem Werk "Solution-oriented Consulting" die Fragestellung, was einen Kunden zu einem Kunden macht oder wann "Kunden" keine Kunden sind (im Sinn von Solution-oriented Consulting)... Er präsentiert in diesem Kontext drei "Typen", womit er sich auf die Arbeit von Steve de Shazer anspricht.

Ich werde hier kurz auf zwei von ihnen eingehen: Zum einen sind "Beschwerdeführer" also "Kunden", deren Hauptaugenmerk darauf gerichtet ist, andere Menschen oder externe Gegebenheiten für ihr Leiden, d.h. für "(-)sue ", zur Rechenschaft zu ziehen, und die keine Haftung auf sich nehmen und dementsprechend nicht selbst "ändern" wollen oder keinen Anlass dafür finden.

Bei diesen (zunächst) "(Nicht-)Kunden " werden nun lösungsorientierte Fragen gestellt, mit denen sie zu "echten" Kunden werden, d.h. durch die sie für eine zielgerichtete Kooperation erschlossen werden können. Sie scheinen in erster Linie darum bemüht zu sein, Sympathie und Mitgefühl (Aufmerksamkeit und Zuneigung) zu erhalten, anstatt eine Antwort zu suchen.

Obwohl die genannte Skalierung ein hilfreiches Werkzeug ist, um dem Betreuer oder Coach mitzuteilen, wie viel Schmerzen es gibt, und dazu beitragen kann, den gewünschten Verbesserungsgrad anzugeben, wird damit das aufgetretene Phänomen zunächst nicht gelöst. Die aus der grundlegenden Erfahrung des Menschen mit der "Verbundenheit" und der damit verbundenen Akzeptanz des Lebens entwickelte Grundvertrauen kann so stark eingeschränkt sein, dass solche Befragungstechniken allein nicht ausreichend sind, um effektiv zu wirken.

Persönlichkeitsänderungen oder emotionale Schäden durch bestimmte Erfahrungen können so schwerwiegend sein, dass es dem Kunden nicht möglich scheint, eine Lösung zu ergründen. stößt also die Lösungsfindung hier an ihre Grenze? Welche Chancen hat ein Consultant, diesen Weg zusammen mit dem Kunden so zu verkürzen, dass der Kunde nicht zuvor in sein Leiden "versinkt"?

Existieren dafür lösungsorientierte Verfahren oder sind andere Verfahren in solchen Situationen vielleicht effektiver? "Es erscheint mir von Bedeutung, dass es Menschen gibt, die sich noch im genannten Zustand (im "Leiden") oder im "festsitzenden Zustand" aufhalten, obwohl sie bereits (erfolglos) eine Behandlung durchgeführt haben.

Sehr geehrter Kollege Günter G. Bamberger: "Sehr geehrter Kollege Müller, jeder von uns hat eine sehr persönliche Entfaltung erlebt, sehr eigene Erlebnisse gemacht und so eine sehr spezifische Sicht der Welt entfaltet. Im Umgang mit den Kunden - wieder mit ihren ganz eigenen Stories - wird es darauf ankommen, sich mit diesen Lebenswelten sicher zu beschäftigen.

In diesem Zusammenhang bin ich froh, wenn mir durch den kollektiven Austausch von Erkenntnissen die Gelegenheit gegeben wird, an anderen Erkenntnissen teilzunehmen und sie mit meinen früheren Erkenntnissen zu vergleichen - sei es im Sinn von Akkomodation, Assimilierung oder wie man diese Beteiligung durch Vernetzung auch immer bezeichnen mag. Nun hör ich die Frage: "Und wie geht es nach diesem Mitgefühl weiter (Tania Singer macht sich für diesen Ausdruck sehr stark) - bevor man in ihm "untergeht"?

Möglicherweise... Ich glaube, dass in einer solchen Konstellation ein feinfühliges Zuhören, eine intensive Auseinandersetzung mit dem Kunden von Bedeutung ist. Eine Klientin, die in die Behandlung kommt, möchte ungewollte Verhaltensweisen umstellen. Du kannst dich nur selbst verändern - nur der Kunde kann die Therapiearbeit machen. Es ist die Pflicht des Heilpraktikers, gemeinsam mit dem Kunden den Rahmen zu gestalten, in dem es für den Kunden leichter ist, die gewünschten Veränderungen vorzunehmen.

Gewisse Realitätsaspekte können verändert werden, andere nicht. Sie helfen dem Patienten, das zu verändern, was er will und kann, und was nicht. Fachliteratur & Link zur Website von Günter G. Bamberger: Günter G. Bamberger (2015). Anwendungsorientierte Unternehmensberatung (5. Auflage). Auf dieser Seite findest du das Book bei Amazon (Werbung).

Der Internetauftritt von Günter G. Bamberger (Dipl.-Psych. /Coach) befindet sich hier.

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