Lewy Körper Krankheit

Lewy-Körperkrankheit

Ursachen der Lewy-Körperkrankheit sind, ähnlich wie bei der Alzheimer-Krankheit, schädliche Proteinablagerungen, die den Stoffwechsel des Körpers beeinflussen. Es ist die zweithäufigste Demenz nach der Alzheimer-Krankheit. mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition Definition Definition Lewy-Körperdemenz ist eine Neurodegeneration, die durch das allgegenwärtige Erscheinungsbild von Lewy-Körpern im Hirn charakterisiert ist. Auch bei der Parkinson-Krankheit können Lewy-Körperchen festgestellt werden, die dann aber hauptsächlich in der Substanz Nigerra vorkommen. Weil die Parkinson-Krankheit mit der Zeit auch zu Demenzen führen kann, besteht der Verdacht, dass die Parkinson-Krankheit und die Lewy-Körperdemenz Variationen einer Einzelerkrankung sein können.

Auch bei der Lewy-Körperdemenz können altersbedingte Beläge, die denen der Alzheimer-Krankheit ähnlich sind, im Kortex nachgewiesen werden. Es kommt zu einer Subkortikal- und Kortikaldemenz. Unter kortikale Dementis manifestiert sich als Konzentrations-, Wachsamkeits- und Antriebsstörung, während eine Gedächtnisstörung das Merkmal der Kortikalisdemenz ist.

Die Parkinson-Krankheit verbessert sich mit der L-Dopa-Therapie, aber schon bei sehr niedrigen Dosen treten bei den Betroffenen psycheähnliche Erscheinungen wie Wahnvorstellungen und opt. auf. Die Hypersensibilität auf L-Dopa deutet auf eine Lewy-Körperdemenz hin. Wenn man die Psychosymptome mit einem neuroleptischen Mittel behandelt, ist auch eine Hypersensibilität auf dieses Mittel erkennbar.

Der betroffene Patient wird durch Neuroleptika schwer betäubt und ist konfus. Die Differentialdiagnose sollte Frontdemenz, Alzheimer-Krankheit und das isolierte Parkinson-Syndrom umfassen. Diagnostische Merkmale sind unter anderem eine demenzkrankheit und zumindest eines der nachfolgenden Symptome: Eine Hypersensibilität gegenüber Neuroleptika und L-Dopa ist ein Indiz für die Krankheit.

Zum Ausschluss anderer Demenzursachen sollte eine Computertomographie oder Magnetresonanztomographie des Kopfes durchgeführt werden. Bei einem Alter von unter 55 Jahren sollte die Wilson-Krankheit ausgeklammert werden. L-Dopas und Neuroleptika sollten sorgfältig und in niedrigen Dosen verabreicht werden. Die Hemmstoffe der Cholinesterase können sich positiv auf die Entstehung von Demenzen auswirken. Im Durchschnitt dauert die Krankheit fünf bis acht Jahre.

Demenz des Lewy Körpers

Demenzerkrankungen gibt es viele verschiedene Arten. Für eine optimale Unterstützung der Betreffenden ist es notwendig zu wissen, an welcher Form der Altersdemenz sie erkrankt sind. Lew-Körperdemenz (LBD) ist die häufigste Form der Altersdemenz nach der Alzheimer-Krankheit. Die Menschen, die an dieser Krankheit erkrankt sind, haben einen anderen Verlauf als z.B. Alzheimer-Patienten.

So reagiert sie zum Beispiel sehr sensibel auf Neuroleptika oder Antipsychotika. Lewy-Körperdemenz ist eine progressive Hirnerkrankung, bei der sich im Laufe der Erkrankung immer mehr Lewy-Körper im Hirn ausbilden. Die Lewy Körperdemenz weiß wie die meisten Demenzen nicht, wie sie sich entwickelt.

Die Diagnose ist bei lebendem Menschen nur aufgrund der aufgetretenen Symptome möglich. Noch ist unklar, ob es sich um eine Art Morbus Bechterew oder Morbus Parkinson oder um eine unabhängige Variante der Altersdemenz von Lewy Body Dementi handelt. Aus diesem Grund sprechen die Wissenschaftler oft von demenziellen Erkrankungen bei Lewy-Körpern.

Bei der Erforschung von Zellenmaterial von Menschen, die vor vielen Jahren an Altersschwäche gestorben sind, stellt sich heraus, dass LBD seit mehr als 30 Jahren existiert. Es wurde einfach nicht als solches anerkannt und als "normale" Altersdemenz eingestuft. Es wird derzeit angenommen, dass Lewy-Körper im Gehirn von mind. 15-20% der Menschen mit demenziellen Erkrankungen vorkommen.

Eine österreichische Untersuchung untersuchte das Gehirn von verstorbenen Demenzkranken und es wurde herausgefunden, dass 30 Prozentpunkte von ihnen (auch) an einer Lewy-Körperdemenz litten. Wie bei der LBD wurden jedoch nur 5% der an dieser Krankheit leidenden Patientinnen und Patientinnen zur LBD. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle wird sie daher nicht als Lewy-Körperdemenz anerkannt. In der Regel handelt es sich um eine einfache Form der Anämie, der vaskulären Dermenz oder der Parkinson-Krankheit.

Der Grund dafür ist, dass die Beschwerden der Lewy-Körperdemenz nahezu die gleichen sind wie bei der Morbus Bechterew oder Morbus Parkinson. Das kann als mehr als schwierig angesehen werden, da die betreffenden Patientinnen und Patienten nicht optimal behandelt werden können. Bei Menschen mit Lewy-Körperdemenz treten mehrere der nachfolgenden Phänomene auf: schwankende Erkenntnis - d.h. jemand ist in einem Augenblick mit klarer Wahrnehmung, im anderen Augenblick reagiert er nicht.

Bei 80 bis 90 Prozentpunkten der Menschen, die an einer Lewy-Körperdemenz erkranken, tritt dieses Phänomen auf. Bei mehr als 70 Prozentpunkten der älteren Menschen mit Lewy-Körperdemenz tritt dieses Phänomen auf, oft in einem Frühstadium des Erkrankungsprozesses. Körperliche Motorikprobleme, z.B. Gehstörungen, Steifigkeit, Zitterndes. Bei 70 Prozentpunkten der älteren Menschen mit Lewy-Körperdemenz kommen diese Motorikprobleme vor.

Der oben genannten Überempfindlichkeit gegen Neuroleptika. In der REM-Phase erlebt der Patient mit Hand und Fuß einen Traum. Neuroleptika sollten bei Menschen mit Lewy-Körperdemenz überhaupt nicht oder nur mit großer Sorgfalt eingenommen werden. Besonders häufig sprechen Lewy-Körperdemenzkranke auf diese Arzneimittel an. Die Demenzkranken am Lewy-Körper haben bei der Anwendung von Neuroleptika folgende Nebenwirkungen: Tritt diese Erscheinung auf, sollten die Antipsychotika unverzüglich auslaufen.

Darüber hinaus sollte der Pflegebedürftige auf Lewy-Körperdemenz hin überprüft werden. Sie haben weniger und weniger optische Sinnestäuschungen und Irrtümer als Lewy Body-Patienten. In der Lewy Body Demenz kommen die motorischen Störungen jedoch immer häufiger und früher im Verlauf der Erkrankung vor. Im Falle von alzheimerkranken Menschen kommen diese Beschwerden später und in deutlich verminderter Ausprägung vor. Vor allem bei Alzheimerpatienten kommt es zu Gedächtnisproblemen.

Die sogenannte fluktuierende Erkenntnis ist bei Lewy-Körperdemenz schwerer als bei Alzheimer-Patienten. Das Krankheitsbild der Lewy-Körperdemenz ist ähnlich wie bei der Parkinson-Krankheit. Allerdings leidet der Parkinson-Patient weniger häufig unter Sehhalluzinationen und Hirnriss. Die beiden klinischen Bilder zeigen eine ausgeprägte Motorik. Die Entwicklung der Lewy-Körperdemenz ist sehr verschieden. Die Krankheit dauert im Schnitt fünf bis sechs Jahre.

Für die Versorgung und medizinische Versorgung des Erkrankten - für Mediziner, Altenärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Altenpfleger und Verwandte - ist die Diagnostik und vor allem die Früherkennung jedoch von grundlegender Wichtigkeit. Der LBD kann je früher und sicherer erkannt werden, desto besser ist es, eine Komplikation der Neuroleptika zu verhindern.

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