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Professioneller Eignungstest für die Lehrerausbildung (BEIL)

Es gibt in fast jeder Unterrichtsstunde einige Studenten, die es schwierig haben, sich an die vereinbarten Richtlinien zu halten und freundlich mit ihren Mitmenschen zu verhandeln. Sie können sich in der Grundschule oft kaum zurückziehen, können nicht stillsitzen oder sind agressiv. Die älteren Pupillen unterbrechen dann oft den Unterrichtsbetrieb, beleidigen ihre Klassenkameraden oder fordern ihre Lehrer auf.

Dabei sind es oft gerade diese Jugendlichen, die das Verständnis, die Unterstützung und das Engagement ihrer Lehrer in besonderem Maße benötigen. Auf der einen Seiten haben Lehrer mit uninteressierten und wenig an der gemeinsamen Anstrengung und dem Schulerfolg ihres Schülers interessierten Familienmitgliedern zu tun, auf der anderen mit hoch motivierten, didaktisch ausgebildeten und eloquenten Erziehungsberechtigten, die vielleicht die Tätigkeit des Lehrers nach ihren Ideen immer wieder in Frage stellen, bemängeln und ändern wollen.

Im Gegensatz zur Privatsphäre kann ein unangenehmer Umgang nicht ohne weiteres abgebrochen werden, sondern muss in der Regelfall im Sinne des betreffenden Studierenden beibehalten oder wiederhergestellt werden. Kleine, gut geübte Hochschulen, die sich von neuen, engagierten Mitarbeitern beunruhigt fühlen und dementsprechend handeln, sind zum Teil ähnlich umständlich.

Es gibt natürlich Direktorinnen, die sich um ihre Einrichtung, die dort tätigen Lehrer und Lehrerinnen und Lehrerinnen sowie um die Schülerinnen und Schülern bemühen und sich intensiv um die Bewältigung von pädagogischen und didaktischen Problemen einsetzen. Anders als in kleinen Unternehmen, in denen kommende Entscheide oft zusammen besprochen und in flexibler Weise implementiert werden können, sind Schulen und Schulleitungen stärker hierarchisiert.

Bewerbungen, Nachfragen und Weisungen werden über die so genannten Amtswege weitergeleitet und an einem entfernten Standort, d.h. im Schulbüro, Gymnasialamt oder Bundesministerium, aufbereitet. Hier müssen die auf einer höheren Ebene getroffenen Beschlüsse von den lokalen Lehrkräften durchgeführt werden, auch wenn sie ihnen nicht gefällt. Weil die Jugendlichen auch in abgelegenen Gegenden und unschönen Gegenden ein Recht auf qualifizierte Ausbildung haben, wird es immer wieder Lehrerinnen und Lehrer gibt, die nicht an dem von ihnen gewählten Standort lehren können, die immer wieder den Schulstandort ändern müssen oder an mehreren Grundschulen zur gleichen Zeit mitarbeiten müssen.

In unserer Gemeinschaft ist das professionelle Image der Lehrer nicht besonders hoch. Wenn man sich nicht selbst unterrichten kann und die hohe Belastung nicht weiß, gibt es oft nur wenige Vorzüge, vor allem die vermeintlich kostenlosen Nachmittagstermine und die vielen Feiertage. Aber wer fünf oder sechs Morgenstunden gelehrt hat, mit vielen hundert unterschiedlichen Schülerinnen und Schüler zu tun hatte und Grundbildungsarbeit verrichten musste, dann recht müde ist und am Mittag noch Vor- und Nachbereitungen treffen muss, kann sich über den ständigen Hinweis auf seinen "gut dotierten Halbtagsjob" oder die "Ferienweltmeister" zuweilen ganz beträchtlich ärgern.

Lehrer dagegen kämpfen oft Monate lang darum, einige Kinder mit wenig Erfolgen zu finden, werden von niemandem für ihren regelmäßigen und sorgfältig ausgearbeiteten Unterrichtsbetrieb gelobt, sondern müssen im Gegensatz dazu immer wieder auf die Kritiken von Erziehungsberechtigten, dem Schulleiter und auch der Schulkinder hören. Die Fälle, in denen ein Student den Lehrbetrieb oder die Freundlichkeit des Trainers lobpreist, sind wahrscheinlich rar.

In der Beurteilung des Lehramtes wird oft vernachlässigt, dass es neben dem Unterricht noch andere Tätigkeiten gibt, die auf lange Sicht zu einer erheblichen Last werden können. Beispielsweise müssen Lehrer, die z. B. in Fächern wie Deutschland oder England lehren, oft Stunden damit vergeuden, Essays und Papiere zu korrekturen. Da die Schulbehörden oft unliebsame Schulgebäude ausstatten oder sogar verfallen ließen, verbrachten die Lehrer viel Zeit damit, ihre eigene Schul- oder Klassenzimmer gemeinsam mit den Kindern zu entwerfen.

Es wird auch von Älteren Lehrkräften verlangt, dass sie mit dem Unterricht abenteuerlustige Reisen machen und in unangenehmen Jugendgästehäusern unterkommen. Die Lehrer müssen während der bereits kurz gehaltenen Arbeitspausen beaufsichtigen und sind oft mit aggressivem Verhalten konfrontiert. Die Lehrer innen und Lehrer sind mit aggressivem Verhalten vertraut. Lehrer werden im Gegensatz zu vielen anderen akademischen Berufsgruppen oder Führungskräften nicht gut entlohnt.

Selbst wenn nach Ansicht von Herrn Karel "Lehrer nicht die edle Sache der Bildung zum Geldverdienen aufgeben sollten ", können vor allem junge, gewissenhafte und motivierte Lehrer, die mehr als 40 Wochenstunden leisten, oft nicht nachvollziehen, dass sie nicht nach erbrachten Leistungen, sondern nach geleisteten Diensten entlohnt werden. Darüber hinaus sind die Karrieremöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer relativ niedrig und die Aufnahme von viel mehr hochqualifizierten Arbeitsplätzen, wie z.B. die Betreuung von Studierenden und Auszubildenden, wird nicht belohnt.

Wenn dein Prüfungsergebnis in diesem Rahmen ist, hast du wahrscheinlich eine realitätsfremde Idee vom Lehrer. Daher raten wir Ihnen nachdrücklich, Ihr Studienbeginn noch nicht zu vollziehen, sondern zunächst ein mehrwöchiges Pflichtpraktikum in einer Sozialeinrichtung oder in einer Waldorfschule. Befindet sich Ihr Prüfungsergebnis in diesem Rahmen, ist es wahrscheinlich, dass Sie einen realistischen Überblick über die Aktivitäten und Belastungsfaktoren in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Bildung haben.

Hattest du dir den Lehrauftrag ganz anders vorgestellt? Könntest du dir das vorstellen? Es ist in diesen FÃ?llen sinnvoll anzunehmen, dass Sie nicht Ã?ber die fÃ?r den Lehrberuf erforderliche Qualifikation verfÃ?gen oder dass Sie bestimmte Lasten nicht Ã?bernehmen wollen oder können. Falls Sie sich noch nicht ganz sicher sind, raten wir Ihnen nachdrücklich, so schnell wie möglich ein mehrwöchiges Pflichtpraktikum in einer Sozialeinrichtung oder noch besser in einer Waldorfschule zu machen, um Ihre kritischen Selbstbeurteilungen zu prüfen.

Die vorliegende Website wurde offensichtlich von Dr. Erwin Breitenbach geschrieben.

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