Kündigungsfrist nach 30 jahren Betriebszugehörigkeit Arbeitnehmer

Die Kündigungsfrist beträgt nach 30 Jahren mit dem Unternehmen Mitarbeiter

Damit gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen des Arbeitgebers auch für den Arbeitnehmer. Funktion: Betriebszugehörigkeit, Grad der Invalidität, Unterhaltspflichten. Bisher wurden nur die Beschäftigungszeiten nach dem 25. Lebensjahr gezählt. Auf diese Weise hat der Mitarbeiter Anspruch auf 30 Stunden Teilzeitarbeit pro Woche.

Inwiefern werden die Fristen für das Arbeitsverhältnis reguliert?

Will ein Dienstgeber oder Arbeitnehmer ein Dienstverhältnis beenden, sind gewisse Termine zu beachten, es sei denn, es liegt ein wesentlicher Kündigungsgrund vor. Der Kündigungszeitraum ist durch Gesetz oder Vertrag (BGB, Kollektivvertrag, Arbeitsvertrag) festgelegt. Bei einer so genannten arbeitgeberseitigen Entlassung muss er im Fall einer einfachen Entlassung eine Kündigungsfrist einhalten. Somit erlischt das Beschäftigungsverhältnis erst nach Verstreichen dieser Kündigungsfrist.

Sieht der Dienstvertrag oder ein geltender Kollektivvertrag keine verlängerte Kündigungsfrist vor, so gilt die Mindest-Kündigungsfrist des § 622 BGB. Diese können nach der Betriebszugehörigkeit des betreffenden Mitarbeiters berechnet werden: Im Falle einer Beschäftigungsdauer von bis zu zwei Jahren gilt eine Kündigungsfrist von mindestens vier Kalenderwochen. Wenn Sie zwei bis fünf Jahre im Unternehmen waren, gilt eine Kündigungsfrist von vier Kalenderwochen.

Ist der Arbeitnehmer oder Dienstgeber seit fünf bis acht Jahren im Unternehmen, kann er das Arbeitsverhältnis mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen zum Ende des Monats auflösen. Ist der Mitarbeiter seit mehr als acht und weniger als zehn Jahren im Unternehmen beschäftigt, gilt eine Kündigungsfrist von drei Kalendermonaten zum Ende des Monats. Für zehn bis zwölf Dienstjahre gilt eine Kündigungsfrist von vier und für zwölf bis 15 Jahre von fünf Jahren.

Wenn ein Mitarbeiter 15 bis 20 Jahre für ein Unternehmen gearbeitet hat, ist der Zeitraum sechs Monaten; wenn der Mitarbeiter mehr als 20 Jahre gearbeitet hat, ist der Zeitraum sieben Jahre. Sie gilt auch für Mini- und Beschäftigungsverhältnisse ohne schriftliche Vereinbarung. Befreiung des Arbeitnehmers für die Zeit der Kündigungsfrist, d.h. Befreiung von seiner Pflicht zur Arbeitsleistung.

In dieser Zeit des Urlaubs bleibt der Mitarbeiter jedoch in den Genuss seines üblichen Entgelts. Im Regelfall saldiert der Dienstgeber den Resturlaubsanspruch des Dienstnehmers mit dem Urlaubszeitraum. Dadurch wird der verbleibende Urlaub während der Kündigungsfrist reduziert. Damit kann der Auftraggeber eine Entschädigung für die nicht in Anspruch genommenen Resturlaubstage umgehen. Die Kündigungsfrist ist nicht abhängig von der früheren Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.

Die Kündigungsfrist nach 622 Abs. 1 BGB ist, soweit nicht anders angegeben, gleich vier Kalenderwochen auf den fünfzehnten Tag eines jeden Monates oder auf das Ende des Monates. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer das Beschäftigungsverhältnis in der Regelfall früher verlassen kann als der Auftraggeber. Der Kündigungszeitraum beginnt mit dem Tag, an dem die andere Partei des Arbeitsvertrags die Kündigung erhält.

Die Kündigung muss immer in schriftlicher Form erfolgen ( 623 BGB), d.h. die Kündigungsfrist läuft ab dem Tag, an dem der Mitteilungsempfänger die Kündigung entgegennimmt und zur Kenntnis nimmt. Befindet sich das Beendigungsschreiben im Postfach des Empfängers, hat der Adressat die Gelegenheit, es in dem Zeitpunkt zur Kenntniszunehmen, in dem er in der Regel den Postfach entleert.

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