Kündigung nach Sozialplan

Aufhebung nach Sozialplan

Bei der sozialen Auswahl sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: :....

Wer ist der Erste?

Aber wer wird nach dem Sozialplan zuerst gekündigt - ältere Menschen oder Arbeitnehmer mit vielen Jahren? Worauf kommt es bei der gesellschaftlichen Selektion tatsächlich an: Alter oder Unterhaltspflicht? Liebe Kollegin Melchand, bei Entlassungen aus betrieblichen Gründen, die dem Kündigungsschutzgesetz unterliegen, muss eine soziale Auswahl vorgenommen werden. Dabei müssen die anschließend bestimmten Soziodaten miteinander abwägt werden. Danach hat der Auftraggeber die Sozialaspekte gemäß 1 Abs. 3 KWKG zu beachten.

Durch die soziale Selektion soll sichergestellt werden, dass nur diejenigen Arbeitnehmer gekündigt werden, die nach sozialrechtlichen Gesichtspunkten den geringstmöglichen Versicherungsschutz benötigen. "Der Boss ist erstaunt" Was ist zulässig, was nicht? Auf Anwenderfragen gibt der in Berlin ansässige Arbeitsmarktspezialist Ulf Weigelt nach. Wöchentlich, jeden Mittwoch in der Rubrik "Der Boss ist begeistert". Hinweis: Der Verfasser Ã?bernimmt keine GewÃ?hr fÃ?r die AktualitÃ?t, Richtigkeit, VollstÃ?ndigkeit oder QualitÃ?t der zur VerfÃ?gung gestellten Fragen und AuskÃ??nfte sowie fÃ?r die Rechtssprechung.

Autor im Sinn des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ist Ulf Weigelt, Chloriner Strasse 63, 10435 Berlin, Anwalt und spezialisierter Anwalt für Arbeitsgesetzgebung. Im Internet sind die Anworten von Fachjurist Ulf Weigelt auch als E-Books verfügbar. Sämtliche Werke von Ulf Weigelt sind hier zu find. In den Prozess der sozialen Auswahl müssen alle vergleichbaren Arbeitnehmer miteinbezogen werden.

Folgende grundlegende Voraussetzungen standen ihm dazu zur Auswahl ( 1 Abs. 3 S. 1 KSchG): Alter, Dienstzeit, schwere Behinderung und Unterhaltspflicht. Herr Weigelt ist Rechtsanwalt für Arbeits- und Sozialrecht in Berlin. Zusammen mit Sabine Hockling hat Weigelt auch den Arbeitsrechtsführer verfass. Grundsätzlich ist keines der vier im Gesetzt erwähnten Merkmale von größter Wichtigkeit.

Gleichwohl zeitgemäß hat das Landgericht Köln in einem Beschluss (Az.: 4 Sa 1122/10) festgestellt, dass ein hohes Alter ausschlaggebend sein kann als eine Unterhaltungspflicht. Die beiden Angestellten waren für die gleiche Zeit im Unternehmen tätig, aber einer von ihnen war 35 Jahre jung, verheiratet mit zwei Kindern und deren Vaters. Die Arbeitgeberin hat sich für den Älteren Arbeitnehmer entschlossen.

Letzterer akzeptierte die Kündigung jedoch nicht und reichte eine Klage ein. Gleichberechtigt beurteilen die Juroren des Landesarbeitsgerichtes Köln die vier Merkmale Alter, Dienstzeit, schwere Behinderung und Unterhaltspflicht und geben den Unternehmern Raum zur Bewertung. Beispielsweise bewerteten sie die Arbeitsmarktchancen für den 53-jährigen Beschäftigten als viel schlimmer als für den erheblich jüngeren einen.

Da der 35-jährige Manager auch über eine gute Ausbildung und entsprechende berufliche Erfahrung mitbringt, ist davon auszugehen, dass er innerhalb der Frist eine neue Stelle antritt. Damit ist die Gefährdung, dass er seinen Unterhalt nicht leisten kann, niedriger als die Arbeitslosenquote seines alten Arbeitskollegen. Die Arbeitsgesetzgebung ist mit vielen Einzelfällen vertraut!

Auch interessant

Mehr zum Thema