Kündigung Mitarbeiter unter 10

Hinweis für Mitarbeiter unter 10 Jahren

Mindestens 10 Mitarbeiter müssen beschäftigt sein, damit das KSchG anwendbar ist. Je höher die Anzahl der abhängigen Familienmitglieder oder eines. Entlassungsschutz: 10 Mitarbeiter nach Fristablauf Es ist beabsichtigt, einen Mitarbeiter aus betrieblichen Gründen zu entlassen. Ursache dafür ist der Verlust seiner Stellung durch Restrukturierungsmaßnahmen, so dass eine Kündigung aus betrieblichen Gründen auch unter Einbeziehung des Kündigungsschutzes tatsächlich möglich sein sollte. Wenig später, innerhalb der Frist des betreffenden Arbeitnehmers, sollen zwei neue Mitarbeiter in anderen Funktionen angestellt werden.

Meiner Meinung nach ist der betreffende Mitarbeiter technisch nicht dazu in der Lage, eine dieser Funktionen zu besetzen, aber das ist potenziell umstritten, da sich die Funktionen sicherlich teilweise überschneiden.

Weil wir heute nur 9,5 Mitarbeiter haben und der betreffende Mitarbeiter nach 2003 angestellt wurde, unterliegt er nicht dem Kündigungsschutz-Gesetz. Zur Erlangung zusätzlicher Handlungssicherheit möchte ich den Mitarbeiter vorsorglich entlassen, solange wir noch 9,5 Mitarbeiter sind, so dass er nicht die Beschäftigung auf einer der neuen Stellen verlang.

Allerdings werden die beiden neuen Mitarbeiter während der Frist von einem Monat (3 Jahre) bereits angestellt, so dass wir über 10 Mitarbeiter beschäftigen werden. Ist er durch das Kündigungsschutz-Gesetz abgedeckt? Für Ihren Mitarbeiter gelten die Bestimmungen des Kündigungsschutz-Gesetzes nicht. Für Sie ist der Grenzwert von 10 Arbeitnehmern nach 23 Abs. 1 S. 3 KG maßgebend, da das Beschäftigungsverhältnis Ihres Arbeitnehmers nach dem 31.12.2003 begonnen hat. Die Anzahl der Arbeitnehmer richtet sich nach der Größe des Unternehmens zum Zeitpunkt des Erhalts der Kündigung.

Nach Ihren Informationen sind dies 9,5 Mitarbeiter. Aus der Tatsache, dass die Ermittlung der relevanten Mitarbeiterzahl nach 23 Abs. 1 KKSchG - bezogen auf den Zeitpunkt der Beendigung - in der Regel eine Überprüfung der bisherigen Personalsituation und eine Beurteilung der künftigen Entwicklungen erfordert (BAG-Urteil vom 28. Oktober 2009 - 2 AZR 654/08 mit weiteren Nachweisen), ergeblich ist auch nichts anderes.

Wäre die Mitarbeiterzahl vor dem Kündigungstermin für Jahre unter die Marke von 10 gefallen, würde eine zukünftige Steigerung nach dem Kündigungstermin nicht zu einer regulären Mitarbeiterzahl von mehr als 10 führen; es könnte jedoch etwas anderes entstehen, wenn die Unternehmensgröße in der Zukunft bereits 10 Personen übersteigt hätte.

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