Kündigung Langjähriger Mitarbeiter

Entlassung Langfristiger Mitarbeiter

Häufig gibt es nach der Kündigung einen Streit zwischen Chef und Mitarbeiter - oft geht es um Abfindungen. Aber sehr streng: Um einen Mitarbeiter außerordentlich kündigen zu können. Kündigung von Mitarbeitern mit langjähriger Betriebszugehörigkeit Manchmal besteht die dringende Aufgabe, sich von den Älteren zu lösen, die seit vielen Jahren in der Realität beschäftigt sind. Die Entlassung solcher Mitarbeiter ist oft mit dem Gefahr einer sozial unfreundlichen Entlassung verbunden. Für Mitarbeiter, die nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung haben, gibt es alternative Möglichkeiten zur Entlassung.

Im Anwendungsbereich des Entlassungsschutzgesetzes (Kündigungsschutzgesetz - KSchG) dürfen auch ältere Arbeitnehmer prinzipiell nur aus Verhaltens-, persönlichen oder betrieblichen Beweggründen entlassen werden. Anmerkung: Das KSG gilt nicht für kleinere Praktiken (weniger als fünf Mitarbeiter) (siehe auch Heft "Praxisführung professionell". 2/2004, S. 12). Du kannst stornieren, ohne die Vorgaben des KVG erfüllen zu müssen.

Bei der Entlassung dürfen nur soziale Grundsätze beachtet werden und keine Willkür betrieben werden. Ein " altersbedingter " Abbruch kann im Zusammenhang mit einer Verhaltensentlassung stattfinden, wenn der betreffende Ältere im Verhältnis zu jungen Beschäftigten einen deutlichen Leistungsrückgang aufweist. Noch längere Abwesenheiten von Älteren sind zu akzeptieren, ohne dass eine Kündigung begründet wird.

Ein persönlicher Abbruch aufgrund des Lebensalters des Mitarbeiters ist nicht möglich. Im Falle einer Kündigung aus betrieblichen Beweggründen müssen alle in einem Unternehmen tätigen Mitarbeiter bei einer Sozialselektion hinsichtlich Alter, Dienstzeit und Unterhalt miteinbezogen werden:: Es kann nur der sozial stärkste Mitarbeiter entlassen werden. Die älteren Mitarbeiter haben aufgrund ihres Lebensalters und ihrer langen Zugehörigkeit zum Unternehmen einen höheren Sozialstatus, so dass prinzipiell zunächst junge und kürzere Mitarbeiter entlassen werden müssten.

Im Falle eines Zeitraums nahe dem Rentenalter kann ein älterer Mitarbeiter auch dann entlassen werden, wenn er für den Zeitpunkt zwischen Entlassung und Rentenanfang durch Teilpensionierung oder den Erhalt von Arbeitslosenunterstützung oder den Anspruch auf Leistung aus der staatlichen Rente oder Arbeitslosigkeitsmitglied ist. Wenn der Auftraggeber eine solche reibungslose Regelung nachweist, kann auch der Ältere nach einer sozialen Selektion entlassen werden.

Anmerkung: Die Kündigung des Anstellungsverhältnisses ist unproblematisch, wenn der Ältere die Arbeit fortsetzen möchte, obwohl er bereits einen vollen Rentenanspruch hat (z.B. weil er 65 Jahre ist). Daher ist es in der Regel für den Arbeitgeber manchmal schwer, das Beschäftigungsverhältnis mit einem Älteren zu beenden. Es kann sich daher aus diesem Grund auszahlen, über alternative Methoden zur Entlassung nachzudenken.

Sie haben auch den Vorzug, Mitarbeiter mit langjähriger praktischer Tätigkeit so gerecht wie möglich aus dem Aktivdienst herauszunehmen. Zur Erleichterung der Rente und der Schaffung von Arbeitsplätzen für ältere Arbeitskräfte unterstützt die Arbeitsagentur derzeit zwei Modelle der Altersteilzeit für Beschäftigte ab dem Alter von 50 Jahren: Aus einem nicht mehr als dreijährigen Modell werden zwei Blöcke gebildet: die "Arbeitsphase" (eineinhalb Jahre) und die "Freizeitphase" (eineinhalb Jahre).

In der Betriebsphase ist der Mitarbeiter zunächst im Rahmen seiner früheren Arbeitszeiten angestellt, um das für die Erholungsphase erforderliche Arbeitszeitguthaben aufzubringen. Er bekommt in beiden Blockbereichen 50 Prozentpunkte seines bisher üblichen Vollzeit-Bruttogehalts. Zugleich bekommt der Mitarbeiter nur die Hälfe seines früheren Bruttolohns, wodurch das Nettolohn um 20 Prozentpunkte erhöht wird.

Beide Formen werden von der Bundesagentur für Arbeit gefördert, wenn der Auftraggeber einen registrierten Arbeitslosen oder einen Praktikanten für die freie Stelle des Teilrentners anstellt oder nach Abschluss der Ausbildung einen Praktikanten anheuert. Die Frühverrentung setzt voraus, dass der Mitarbeiter ein Anrecht auf eine Vorruhestandsregelung hat und weiterhin erwerbstätig ist. Für die vorgezogene Rente muss er einen Abzug von bis zu 18% akzeptieren.

Darüber hinaus kann er die durch die Weiteranstellung bei seinem Dienstgeber verursachten Vermögensschäden kompensieren (bis zum Alter von 61 Jahren sind steuer- und sozialversicherungsfreie Zusatzverdienste von bis zu 345 EUR pro Monat und danach unbegrenzte Zusatzverdienste möglich). Laut einem kürzlich ergangenen Urteil des EuGH vom 21. Oktober 2005 (Az.: C 144/04) ist eine unbegrenzte Anzahl von aufeinanderfolgenden Arbeitsverträgen ohne wichtigen Grund für Mitarbeiter ab einem Alter von einem Alter von 52 Jahren nicht mehr möglich, was bisher durch das Teilzeit- und befristete Arbeitsgesetz (Teilzeit- und Befristungsgesetz) erlaubt war.

Eine Kündigungsvereinbarung mit dem Älteren ist ebenfalls vorstellbar. Es ist zu berücksichtigen, dass sich der Mitarbeiter bei allen Kündigungsalternativen zunächst über sein exaktes Rentenalter informiert. Nur wenn diese Werte bekannt sind, kann ein Konzept erarbeitet werden, das sowohl dem Therapeuten als auch dem Mitarbeiter zugute kommt.

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