Kündigung Intern Kommunizieren

Terminierung Interne Kommunikation

Wie soll das Thema intern und extern kommuniziert werden? Auf Wiederhören: Auf Wiedersehen: Kündigungsmitteilung clever kommunizieren Die Flucht ist für viele Arbeiter ein großer Anreiz. Aber sobald er es erfährt, müssen die Kolleginnen und Kollegen benachrichtigt werden. Zugleich ist es von großer Bedeutung, dass sie den Kolleginnen und Kollegen zusichern, dass sie ihre Arbeiten gut abschließen. Die Entlassung bringt für die Kolleginnen und Kollegen ungewiss.

Es ist daher sinnvoll, wenn die Mitarbeitenden versprechen, so viel wie möglich zu tun und ihre Kolleginnen und Kollegen darin zu bestärken, sich mit dem neuen Mitarbeitenden vertraut zu machen.

Weil eine Entlassung immer einen neuen Anfang darstellt - sich von den Älteren zu verabschieden. Es liegt im Interesse des Teams, ob die Mitarbeitenden jedem einzelnen Mitarbeitenden von seinem Austritt berichten oder ob sie ihn auf einer Tagung vorlegen. Wenn Sie mit einigen Ihrer Kolleginnen und Kollegen besonders gut auskommen, können Sie es z.B. während einer Mahlzeit in einem individuellen Gesprächstermin mit ihnen teilen.

Dabei sind viele Kolleginnen und Kollegen gespannt: Sie wollen wissen, warum und wohin der Arbeitnehmer geht. Dann ist es von Bedeutung, dass die Arbeitnehmer nicht schlecht über den ursprünglichen Arbeitsplatz nachdenken. Denn es erscheint seltsam, wenn die Beschäftigten über den neuen Arbeitsplatz Stillschweigen bewahren. "Wenn sie wirklich nicht darüber diskutieren dürfen, ist es sinnvoll, wenn sie ihren Kolleginnen und Kollegen mitteilen, dass sie die Situation so schnell wie möglich beleuchten werden", sagt Lüdemann.

Kündigungen kommunizieren

Firmen, die betriebsbedingte Kündigungen im großen Rahmen kommunizieren müssen, gestalten ihre kommunikative Arbeit immer wieder mit Sorge. In jedem Falle ist es von Bedeutung, dass die Verständigung mit der Unternehmensleitung, der Justiz abteilung und vor allem dem Personalwesen abgestimmt ist. Heute sind viele Firmen damit einverstanden, dass die innere Sicherheit nicht hinter der äußeren Sicherheit zurückbleibt.

Dass heute viele unterschiedliche Gesprächsgruppen unmittelbar angegangen werden wollen, hat die Sache nicht mehr erleichtert als die Vorschriften der Ad-hoc-Publizität für börsennotierte Gesellschaften. Bei der Mitteilung von Massenentlassungen müssen zunächst rechtliche Grundsätze beachtet werden. Der Obligationenrechtskodex legt in Art. 35d ff. fest, dass bei drohender Massenentlassung die Arbeitnehmervertretung oder, falls solche nicht vorhanden ist, die Arbeitnehmer selbst beteiligt sein müssen.

Ziel: Den Beschäftigten sollte die Möglichkeit geboten werden, der Unternehmensleitung selbst einen Vorschlag zu machen, wie auf die Entlassung von Kündigungen zu verzichten ist. Der Gesetzgeber legt die Massenkündigung als die Entlassung innerhalb von 30 Tagen nach einem bestimmten Beschlussfähigkeitsgrad der Arbeitnehmer in Bezug auf die Gesamtbelegschaft fest. - Die vorliegende Begriffsbestimmung verdeutlicht bereits, dass viele Betriebe diese Maßnahme durch einen über die Zeit gestaffelten Stellenabbau umgangen haben.

Das macht Sinn: Kein Angestellter möchte von der Fachpresse hören, dass er seinen Arbeitsplatz verlang. Dies umso mehr, als die Befürchtung besteht, dass durch die Informationen an die Betreffenden die Verbreitung von Gerüchten nach außen erfolgen könnte, die ein börsennotiertes Untenehmen möglicherweise in Widerspruch zu den Ad hoc-Publizitätsregeln der Börsenordnung setzen könnten.

Personalverantwortliche Nathalie imhof gibt daher deutlich zu verstehen: "Die Zeit der Unsicherheit muss so kurz wie möglich sein. Idealerweise wird in der Bekanntmachung bereits angegeben, wer das Haus verlässt, und dies kann auch ganz spezifisch mitgestaltet werden. "Entlassene Mitarbeitende sind eine Last für jedes Mitarbeiterteam, das sich nach vorn orientieren und sich für die Weiterführung begeistern will.

"Je nach Sachlage schlägt sie daher eine Beurlaubung oder spezielle Angebote für entlassene Arbeitnehmer vor, in denen sie z. B. für den Stellenmarkt gerüstet sind und so auch eine Zukunftsperspektive haben. Kündigungen sind nicht nur eine Angelegenheit der Arbeitnehmer. Selbstverständlich sind auch die Anleger interessiert und wollen aus erster hand darüber aufgeklärt werden.

Die Abgrenzung zwischen börsennotierten und anderen Gesellschaften wird zu diskutieren sein. Auf jeden Falle ist es von Bedeutung, dass die Fremdkapitalgeber, aber auch andere Anleger oder Anbieter, die große ausstehende Beträge haben, bei großen Kündigungen unmittelbar benachrichtigt werden wollen. Auch hier gibt es einen weiteren rechtlichen Aspekt: Bei Massenentlassungen im Sinne der Bestimmung von OR 340d ist das Arbeitsämter des jeweiligen Kanton zu unterrichten.

Das Kommunikationsumfeld ist auch bei der Bekanntgabe von Massenentlassungen von Bedeutung. Wenn ein Unternehmen im Einklang mit vielen anderen steht, die auch die Paylisten verkürzen, wird die Verständigung sicher leichter sein. Insbesondere kleine Unternehmen möchten vor dem Abbau von Arbeitsplätzen abwarten, bis sie im Sog eines "großen" kommunizieren können, wenn es möglich ist, sie in irgendeiner Weise zu managen.

Gleiches gilt: In einer Krise sind betriebsbedingte Kündigungen Teil der täglichen Erfahrung der Öffentlichkeit. Muss ein Betrieb in einem solchen Arbeitsumfeld Menschen freisetzen, wird die Öffentlichkeit das verstehen können. Andererseits ist es kaum verständlich, wenn im selben Zug eine Million Gewinne und massive Kündigungen angekündigt werden. Inzwischen haben dies jedoch viele Gesellschaften erkannt und steuern ihr Business entsprechend: So reduziert UBS zum Beispiel alle bilanziellen Umstrukturierungskosten bis ins dritte Quartier 2012, so dass der aus dem operativen Business erwirtschaftete Reingewinn schnell in einen Quartalsgewinn übergeht.

Viele Menschen sind sich bewusst, dass im Schadensfall Kündigungen notwendig sind. In Wellen von Redundanzen werden immer wieder Medienmitteilungen versendet, in denen die Redundanzen zwischen den Linien auftauchen. Besser geht es aber auch nicht mit SUNRISE: Auch der Telekommunikationsdienstleister hat versucht, den Stellenabbau von 140 Arbeitsplätzen zwischen irrelevanten pseudopositiven Nachrichten zu versteck.

Derartige Marketing-Slogans, ganz unempfindlich, gehörten in der Zeit des Stellenabbaus in die Rundablage, d.h. in den Altpapierkorb. Lonza CEO Richard Richinger zum Beispiel macht das gut und erläutert im TAGESSCHAU von SF, warum die Redundanzen auftreten müssen. Die Kotierungsreglemente und die Ad Hoc Publizitätsrichtlinie der SWX Swiss Exchange widersprechen vielen der hier festgelegten und dargestellten Regelungen zur Verständigung im Falle von grösseren Redundanzen.

Daher sind börsennotierte Unternehmen verpflichtet, potenziell kurssensible Fakten unverzüglich zu kommunizieren. Das bedeutet für Unternehmen, die weltweit und an mehreren Standorten in verschiedenen Staaten (alle mit ähnlichen Vorschriften oder gar entsprechenden Gesetzen) und Zeiten agieren, dass das Kommunikationsfenster auf wenige Augenblicke pro Tag sinkt.

Auch an der Aktienbörse besteht kein Zweifel, dass dazu auch der Massenentlassungsprozess gehört. Sogar bei Massenentlassungen, die noch nicht nach den Vorschriften des Schweizerischen Schuldrechts entschieden wurden, aber in erster Linie der Anhörung der Arbeitnehmervertreter bedürfen, sollen zwei an der SWX verantwortliche Anwälte eine Pressemitteilung gemäss einem lesewürdigen Artikel veröffentlichen. Für die Praktiker heißt das, dass die Aktienbörse kaum eine andere Möglichkeit bietet, als ihre Arbeitnehmer und die breite Bevölkerung im besten Fall zeitgleich zu orientieren.

Die Tatsache, dass diese Verordnung zu frustrierten Mitarbeitenden führen muss, die den Vertrauen in ein eigentlich personalbewusstes Wirtschaftsystem verloren haben, interessiert an der SWX wohl niemanden.

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