Kündigung an Arbeitgeber

Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Arbeitgeber

Der Arbeitgeber muss die Kündigung wirksam entgegennehmen und dem richtigen Empfänger der Erklärung übermitteln. Umstände Beendigung durch den Arbeitgeber Für die vorzeitige Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gibt es unterschiedliche Ausführungsformen. Für welche Beschäftigungsart Sie in Frage kommen, ist abhängig von dem Grund, aus dem Sie das Anstellungsverhältnis kündigen möchten. Handle nicht voreilig, eine Kündigung sollte gut durchdacht sein. Lassen Sie sich von der Handwerkskammer, dem Unternehmerverband oder einem spezialisierten Anwalt für Arbeitsrecht beraten.

Vor allem im Falle einer verhaltungsbedingten Kündigung sollten Sie diese nicht überstürzt äußern und vor allem an ein Mahnschreiben erinnern. Wenn in der Gesellschaft ein Konzernbetriebsrat gebildet wird, müssen Sie ihn über die zu entlassende Personen, die Form der Entlassung und die Gründe für die Entlassung vor jeder Entlassung unterrichten. Die Kündigung ohne vorhergehende Abstimmung mit dem Konzernbetriebsrat ist ungültig.

Im Falle einer ordentliche Kündigung kann der Arbeitnehmervertreter Einspruch erheben, z.B. wenn soziale Aspekte bei der Wahl des zu entlassenden Mitarbeiters nicht ausreichend berücksichtigt werden oder wenn eine weitere Beschäftigung an einem anderen Betrieb des Betriebes möglich ist, auch wenn dies eine Aus- oder Weiterbildung erforderlich macht. Die Betriebsräte müssen Einspruch erheben und ihre Begründung vorbringen. Wenn die Kündigung trotz des Einspruchs des Betriebsrates erfolgt, müssen Sie dem Mitarbeiter eine Kopie der Erklärung des Betriebsrates mit der Kündigung zusenden.

Zusätzlich zum allgemeinen Kuendigungsschutz gibt es fuer gewisse Personengemeinschaften weitere Schutzvorkehrungen. Gemäß dem Wutterschutzgesetz erhalten Frauen einen speziellen Schutz vor Entlassung. Sie dürfen ein Betriebsratsmitglied oder einen Jugend- und Auszubildendenvertreter während seiner Funktionsperiode oder bis zu einem Jahr nach deren Beendigung nicht benachrichtigen (Ausnahme: Schließung des Unternehmens). Das Gleiche trifft auf die Wahl der Betriebsratsmitglieder ab ihrer Ernennung und der Wahlkandidaten für den Betrieb ab der Vorbereitung des Wahlvorschlags zu, und zwar jeweils bis zu sechs Monaten nach der Veröffentlichung des Wahlausgangs.

Kündigt ein Mitglied des Arbeitsrates, des Wahlausschusses, der Wahlkandidaten sowie der Jugend- und Auszubildendenvertreter außerordentlich, so müssen Sie die Genehmigung des Arbeitsrates eingeholt werden. Wenn dies abgelehnt wird, kann nur das Arbeitsamt die Einwilligung auf Ihren Wunsch hin ersetzt. Du musst deinen Rücktritt in schriftlicher Form erklären. Um die Kündigung in Kraft treten zu lassen, muss das Entlassungsschreiben an den Mitarbeiter geschickt werden.

Der Rücktritt ist erfolgt, wenn er in seinen Einflussbereich fällt. Bei Abwesenheit des Arbeitnehmers ist die Kündigung erst nach Eintreffen im Eingangsbereich des Arbeitnehmers unter Beachtung des normalen Postlaufes und der Zeit zum Leeren des Briefkastens eingegangen. Als Arbeitgeber müssen Sie gegebenenfalls in einer eventuellen Kündigungsschutzklage belegen, dass der Entlassungsschreiben bei dem/den Arbeitnehmer(n) eingegangen ist.

Anmerkung: Wenn ein Mitarbeiter behaupten möchte, dass eine Kündigung gesellschaftlich nicht gerechtfertigt oder anderweitig ungültig ist, muss er innerhalb von drei Kalenderwochen nach Erhalt der Kündigungsmitteilung beim Arbeitsamt eine Kündigungsschutzerklärung einreichen und verlangen, dass festgestellt wird, dass das Beschäftigungsverhältnis durch die Kündigung nicht gekündigt worden ist.

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