Kreiswehrersatzamt

Bezirksrekrutierungsbüro

Viele übersetzte Beispielsätze mit "Kreiswehrersatzamt" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. mw-headline" id="Begriff">Begriff[Edit | < Quelltext bearbeiten] Der Kreiswehrersatzamt (KWEA) war eine niedere bundesstaatliche Behörde der Gebietswehrverwaltung auf lokaler Ebene (Gemeinde) mit der Aufgabe, den Ersatz von Personal für die Wehrmacht zu gewährleisten. Durch die Aussetzung der Bundeswehrpflicht und die Neuordnung der Wehrmacht wurden die Kreisswehrersatzämter mit Stichtag 31. Dezember 2012 aufgelöst[1] Die neu geschaffenen Berufszentren der Wehrmacht nahmen ihre Arbeit auf.

Das Kreiswehrersatzamt besteht aus vier Teilen: Bezirk als Teilung der Bundesrepublik durch die Wehrmacht in Bezirke. Die Verbindung zur Bw, d.h. zur nationalen Verteidigung (Gefahrenabwehr) Deutschlands, wird von der Firma Hehr hergestellt. Die recht rar gewordene vierteilige Struktur sorgte auch in den audio-visuellen Massenmedien immer wieder für Unklarheiten bei der Aussprache: Der Schwerpunkt lag beinahe immer auf dem dritten Wortteil ("Kreiswehrersátzamt"), das einem "Ersatzamt" der oder für die "Kreiswehr" entsprach.

Jetzt gab es weder ein "Hauptamt" für dieses angebliche Ersatzbüro noch eine Zirkularwehr - die Abwehr war und ist Bund. Im Gegenteil, es war ein Büro des Bezirks für militärische Nachfolge, so dass das zweite Wortelement entsprechend seiner Bedeutung hervorgehoben werden sollte: "Kreiswéhrersatzamt". Der Kreiswehrersatzamt hatte folgende Hauptaufgaben: Stichprobenziehung von Rekruten und Volontären zur Bestimmung der Wehrdiensttauglichkeit, psychologische Prüfung zur Bestimmung der Wehrdiensttauglichkeit von Rekruten, Planung von Volontären für den Militärdienst, Zusammenkunft von Volontären für den Militärdienst und Reservekräften für den Dienst.

Für die Rekrutierung von Berufssoldaten waren die Kreisswehrersatzämter nicht verantwortlich. Allerdings wurden die entsprechenden Antragsteller auch vom verantwortlichen Kreiswehrersatzamt geprüft. Diejenigen, die den Militärdienst ablehnen wollten (Kriegsdienstverweigerer), mussten beim verantwortlichen Kreiswehrersatzamt die Zulassung als Kriegsdienstverweigerer anstreben. Der Aufgabenbereich der Kreisswehrersatzämter im Zusammenhang mit der Wehrdienstverweigerung, zum Beispiel der Prüfungskommissionen, hat sich im Lauf der Zeit mehrmals geändert.

Ende und Neuanfang: Kreisswehrersatzämter werden aufgelassen. Bw - Presse- und Informationspersonal BMVg, Berlin, Deutschland, vom 16. Oktober 2012, abgeholt am 16. Januar 2012.

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