Konfliktmoderation

conflict moderation

Konfliktmoderation findet in sechs Schritten statt:. Mitarbeiter kommen oft in Konfliktmäßigung voller Emotionen und manchmal ist die Situation peinlich. Ich führe Sie als Moderatorin in der Konfliktmoderation zueinander und unterstütze Sie bei der Lösung der Streitigkeiten.

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Die Konfliktmoderation ist ein unabhängiges Vermittlungskonzept im Sinn der "Mediation im Konflikt", das den Weg der Geschäftsmoderation und die Methodik der Klärungsunterstützung sowie den Weg der Systemberatung zur Konfliktausscheidung in Unternehmen aufgreift. Die Konfliktmoderatorin ist an keine der von den Konfliktparteien geforderten Absprachen gebunden. Es geht darum, die Beziehung und den Streit zwischen den Teilnehmern als Grundlage für die nach der Konfliktmoderation zu suchenden Lösungen und Absprachen zu klären.

Die Konfliktmoderation ist ein Lösungsansatz zur Konfliktklärung in einem operativen oder organisatorischen Zusammenhang. Es werden sowohl Interessenkonflikte zwischen zwei Menschen, z.B. im Rahmen von Führung, als auch Gruppenkonflikte behandelt. Nach der Arbeit von Gregory Bateson wird zwischen Konfliktsituationen in einer asymmetrischen Verbindung und Konfliktsituationen in einer sich ergänzenden Verbindung umgangen.

Zum Beispiel bei Konflikten zwischen gleichwertigen Führungskräften oder Arbeitnehmern und bei Konflikten zwischen einem Manager und einem Arbeitnehmer oder einem Projektmanager und seinem Team. Die folgenden Prinzipien sind für die Konfliktmoderation anwendbar: Die Konfliktmoderation ist ein gezielter und nützlicher Service für die Rat suchenden Personen. Im Gegensatz zur "klassischen" Vermittlung ist die Tätigkeit nicht nach dem Harvard-Modell gegliedert, sondern nach dem Moderationsablauf.

Die Intention der Konfliktmoderation ist es, psychologische "Verletzungen" zu klären, es geht um psychologische "Kratzer, Schrammen und Wunden". Es geht darum, den Konflikt zu klären; es geht nicht um eine (schriftliche) Absprache. Das Konfliktmoderation in seiner jetzigen Fassung wurde vom Pädagogik- und Moderationsfachmann Josef W. Seifert auf der Grundlage der Business-Moderation aufgesetzt.

Durch die Kombination beider Ansätze mit den Theoriegrundlagen und Praxismethoden der systemischen Unternehmensberatung wurde die Grundlage für eine moderierte Konfliktbearbeitung geschaffen. Systemdenken und Arbeit im "Bereich der Konfliktmoderation" heißt, dass Unternehmen und organisatorische Einheiten, Arbeitsgruppen und Arbeitsgruppen als Sozialsysteme angesehen werden, d.h. als etwas, das aus aufeinander bezogenen Bestandteilen zusammengesetzt ist.

Als strukturelles Modell verwendet die Konfliktmoderation die sechs Stufen des klassichen Moderationsablaufs mit den Prozessstufen "Getting Started", "Collecting", "Selecting", "Editing", "Planning" und "Completing". Step 1: Bei "Getting involved" geht es darum, den Organisationsrahmen zu verdeutlichen und den gefühlsmäßigen Eintritt in die Konfliktlösung zu ergründen. In dieser zweiten Prozessstufe geht es darum, sich einen Gesamtüberblick über die zu behandelnden Bereiche zu verschaffen.

3. Schritt: Bei der Auswahl des Konfliktmoderators wird das Topic ausgewählt, an dem zuerst gearbeitet werden soll. Im Unterschied zur Vermittlung nach dem Harvard-Modell vermeidet die Konfliktmoderation ganz bewußt "Quick Wins" und entscheidet sich für das Topic mit dem größten Konfliktpotenzial, da Lösungsansätze als folgerichtige Konsequenz klarer Zusammenhänge betrachtet werden.

Neben einem Perspektivwechsel ist das Thema die "Heilung von Beziehungsstrukturen". 5. Schritt: In der Konfliktmoderation meint "Planung" das "Anzapfen" der behandelten Punkte für notwendige oder erwünschte ( "schriftliche") Absprachen. Allerdings werden, wie in der traditionellen Vermittlung, keine rechtsverbindlichen Übereinkünfte geschlossen, sondern vertrauensvolle Absprachen. Die Konfliktmoderation unterscheidet sich von anderen Vermittlungsansätzen vor allem durch die klare Struktur des Klarstellungsprozesses und die bewusste, nicht unabhängige, aber parteiübergreifende Einstellung des/der ModeratorIn.

Unparteiisch heißt hier, dass der Vorsitzende im Rahmen der Konfliktbewältigung immer - für einen kurzen Zeitraum - auf der Seite einer Gruppe steht, wenn er es für notwendig erachtet und wenn es zur Lösung des Konflikts diente. Die Konfliktmoderation verwendet "Doubling", das der Kommunikationstechnologie der "Doubling" aus Morenos psychodramatischem Bereich nachempfunden ist.

Konfliktmoderation sieht in "schwierigen" Gefühlen wie Ärger oder Hingabe "Pseudogiganten", die mit zunehmender Annäherung an sie kleiner werden. Eine zentrale Maxime der Konfliktmilderung ist daher: Öffnung muss ehrlich sein, nicht "schön"! Conflict Moderation - A Guide to Conflict Resolution 3rd Edition. Der Gabal Verlagshaus, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-86936-840-5 Fritz B. Simon: Vorstellung der Systemischen Konflikthistorie.

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