Jobticket Steuerliche Behandlung 2015

Job Ticket Steuerbehandlung 2015

über die steuerliche Behandlung solcher Jobtickets und die Anwendung der 44-Euro-Grenze.mehr. Informationsblatt zur steuerlichen Behandlung des zweckgebundenen Zuschusses für das "JobTicket BW". Die monatliche Freigrenze von 44 EUR pro Monat gilt ab dem 30. August 2015.

¿Wie soll das Jobticket besteuert werden?

Besteuerung von Jobtickets

Stellen Stellenangebote eines Arbeitgebers seinen Mitarbeitern zu einem ermäßigten Preis oder kostenlos zur Verfuegung, so wird die Sachleistung in Geldwert generell als zu versteuernder Lohn angesehen, es sei denn, die Gesamtzahl aller mont. Sachleistungen bewegt sich innerhalb der mon. Freistellungsgrenze von 44 EUR. EUR 44 - ist prinzipiell ausschlaggebend für den Zeitpunkt des Eingangs der bargeldlosen Zahlung. Wenn dem Mitarbeiter ein Jobticket als Monatskarte oder Monatsfahrberechtigung im Werte von bis zu 44 EUR ausgehändigt wird und er keine weiteren Sachleistungen bezieht, ist die Sachleistung aus dem Jobticket in der Regel zollfrei.

Allerdings sind die Umstände unproblematisch, in denen das Jobticket selbst über einen größeren Zeitabschnitt, z.B. für ein Jahr, Gültigkeit hat. Bekommt der Mitarbeiter eine Arbeitszeitkarte, die ohne weitere Einschränkung oder tarifliche Regelungen für mehrere Wochen als Fahrtanspruch gelten soll, wird ihm im Ausgabemonat bereits die komplette Sachleistung ausgezahlt und die Befreiungsgrenze von 44 Euro kann übertroffen werden.

Soll das Fahrschein monatlich ein- oder wieder entsperrt werden oder sieht die Tarif- und Benutzungsordnung des Verkehrsunternehmens vor, dass die entsprechende Monatsberechtigung nur durch eine fristgerechte Monatszahlung erlangt wird, gilt gemäß Beschluss des Bayerischen Landesfinanzamtes vom 11. Mai 2015 die Monatsfreibetragsgrenze von 44 Euro.

Beispiel: Am gestrigen Tag erhalten die Mitarbeiter von ihrem Dienstgeber ein kostenloses Ticket, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln von zu Hause zur Arbeitsstätte zu fahren. Im Auftragsschein ist der Vermerk "gültig bis 31.12.2017" vermerkt. Die Tarifregelungen der Spedition sehen jedoch vor, dass das Monatsrecht auf Fahren innerhalb der Geltungsdauer vom 16. Jänner 2016 bis zum 28. Juni 2017 nur durch die fristgerechte Monatszahlung von 42 EUR durch den Auftraggeber erlangt wird.

Die Sachleistung aus dem Job-Ticket beläuft sich in diesem Falle auf 42 EUR, die jeden Monat ausgezahlt wird. Dabei wird die monatsweise Freistellungsgrenze von 44 EUR für Sachbezüge nicht unterschritten. Die Sachleistung aus der kostenlosen Bereitstellung des Jobtickets ist daher zollfrei.

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