Internat für Psychisch Kranke

Schulinternat für Geisteskranke

An unserer Schule werden vor allem psychisch kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den Wohnanlagen der Schule unterrichtet. Ärztliche Rehabilitation für psychisch kranke Jugendliche und junge Erwachsene. Free-Leder - Psychisch kranke Kinder.

Unterwegs in die Vergangenheit der Menschheit

Eine psychisch kranke Frau sucht in einem Therapieinternat eine neue Familie: die Erzählung von einer Wiedereingliederung. Sie war 17 Jahre alt, als sie an einem herbstlichen Tag eine neue Gastfamilie unterhielt. Von Jena in Thüringen wechselte Marta nach Würnigerode im Harzin. Hinter ihr lag eine dreimonatige psychiatrische Behandlung, sie war schon lange nicht mehr zur Uni gefahren.

Die Marta trägt knappe Jeanshosen, die ihre Füße noch schlanker erscheinen lassen. Da Marta mit der Arbeit aufhörte, war sie allein. Als sie hoch über dem Wernigeröder See am Kiefernweg 7 aus dem Wagen ausstieg und ein Mitarbeiter des Heilpädagogischen Instituts die Türe aufmachte, sagte Marta: "Ich suche nur ein schönes Heim".

Eine Heimat für die Seele

Schon als Kleinkind ging es ihr noch gut, im Alter von 12 Jahren fing sie an, sich die Finger zu kratzen, mit 13 ging sie in eine Psychiatrie. Zuerst hoch motiviert, ihr Gymnasium endlich abzuschließen, versagt sie. Angst und Angstzustände machen sie nicht ausreichend für die schulische Ausbildung aus. Die Frau übersteht einen Selbstmordversuch, ist psychologisch komplett auf dem Acker.

Durch die geduldige Haltung der Pflegekräfte und Therapiekräfte hat sie das Gefuehl, dass sie es schafft, sich zu stabilisieren. Sie geht nach einem Jahr wieder zur Schulbank, macht ein Reitschulpraktikum, ihren Führerausweis und schliesslich einen sehr gut abgeschlossenen Abiturabschluss. Die Gymnasiastin plant den Besuch eines Gymnasiums, zieht bald in ihre eigene Ferienwohnung und wird nur stündlich betreut.

Mehr und mehr junge Menschen, wie Anna, sind schwer psychisch krank. Allerdings müssen die Zimmer unbedingt renoviert und fachgerecht eingerichtet werden. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe.

Therapieinternate

In einer schweren Krisensituation, sei es der Todesfall oder die Erkrankung eines Angehörigen oder die Scheidung und damit ein eventueller Familienzusammenbruch, hat dies oft Auswirkungen auf die Seelen. Bei Kindern und Jugendlichen kann es zu einer Depression kommen - oft mit selbstmörderischen Absichten. Die erste Stufe ist die psychotherapeutische Behandlung, aber ab und zu funktioniert sie nicht und auch nicht.

Therapieinternate akzeptieren diese oft mit schwerwiegenden Verhaltensproblemen und schaffen eine stabile, starke und vertraute Umgebung. Mit Depressionen, Brustschmerzen, Grenzziehungen, Angststörungen, Glücksspielsucht und Verhaltensproblemen werden von Jugendamt und Therapeutinnen nach 35a des Kindschutzgesetzes unterwiesen. Natürlich umfasst das Betreuungsteam eines Therapieinternats nicht nur ausgebildete Erzieher, sondern auch Diplompsychologen und Psychotherapeuten.

Offen und warmherzig begegnen sie den Kindern und bieten ihnen eine neue vertraute Umgebung. Daher verbleiben die Heranwachsenden in der Regelfall drei bis vier Jahre in den Therapieinternaten. Allerdings wohnen sie nicht in einer abgelegenen Luftblase; die Pensionsschulen arbeiten zumeist mit anderen Einrichtungen zusammen, die die Kleinen während des Tages aufsuchen.

Auch sie werden in diesen Einrichtungen nicht besonders behandelt. Aber es gibt auch Internate mit einem strikten Curriculum und Privatunterricht. Sie sind besonders für diejenigen geeignet, die es in den ersten Lebensmonaten nicht wagen, eine andere Grundschule zu besuchen. Am Nachmittag und am Wochende gibt es festgelegte Heimarbeitszeiten und auch eine Auszeit für Klausuren.

Festgelegte Spielregeln und Gebilde prägen den Arbeitsalltag und sorgen für Ordnung. Damit können die Studenten trotz ihrer Krankheiten und Behandlungen ihren Studienabschluss machen. Danach werden die Kleinen jedoch nicht nur ins Berufsleben gelassen. Die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist genauso ununterbrochen wie in einem gewöhnlichen Internat.

Für die Erziehungsberechtigten der Kleinen werden regelmässig Trainingskurse und Fachseminare durchgeführt, in denen sie auch den Umgang mit der Erkrankung der Kleinen und den Lebensumständen erlernen. Oft ist ein Besuch in einem Therapieinternat nicht ganz vorteilhaft. Bis zu 6000 pro Kalendermonat können die Ausgaben sein, wobei sich die Erziehungsberechtigten nach ihrem Einkommen richten.

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