Interessenausgleich Betrvg

Saldo der Anteile Betrvg

Die Interessenausgleichung ist ein Instrument der Mitbestimmung innerhalb des Unternehmens nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) im deutschen Arbeitsrecht. Die Interessenausgleiche haben eine wichtige eigenständige Bedeutung. Im Gegensatz zum Interessenausgleich ist der Sozialplan "als.

Interessenausgleich: So gehen Sie als Arbeitnehmervertreter vor

Der Interessenausgleich ist eine Einigung zwischen Ihrem Auftraggeber und Ihnen über den geplanten Betriebsübergang ( 112 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BetrVG). Sie beinhaltet Absprachen über die organisatorische Umsetzung eines Betriebswechsels. Sie bestimmt dabei, welche der von Ihrem Auftraggeber geplanten betrieblichen Veränderungen durchzuführen sind (Bundesarbeitsgericht (BAG), Beschluss vom 20.4. 1994, Az. 10 AZR 186/93).

Die Einigung über die Umschulungsmaßnahmen ist auch dazu da, einen Mitarbeiter vor Entlassung zu schützen. Im Interessenausgleich einvernehmlich festlegen, dass Mitarbeiter nicht freigesetzt werden, sondern durch entsprechende Umschulung weiter beschäftigt werden. Wenn eine operative Änderung vorgenommen werden soll und ein Interessenausgleich geschlossen werden muss, haben Sie folgende Mitbestimmungsrechte: Auskunftsrechte: Hat sich Ihr Auftraggeber für eine betriebliche Veränderung entschlossen, muss er Sie als Arbeitnehmervertreter frühzeitig und vollständig über die Massnahme unterrichten.

Beratungsrecht für den Abschluß eines Interessenausgleichs: Ihr Auftraggeber ist dazu angehalten, sein Projekt mit Ihnen zu besprechen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, die Veränderung des Betriebsablaufs zu beeinflussen. Auch wenn Ihr Auftraggeber nur einen kurzfristigen Wechsel Ihres Unternehmens vorhat. Zusätzlich zu den im BetrVG regulierten Rechten gibt es in einigen Bereichen Kollektivvereinbarungen, die Bestimmungen über betriebliche Veränderungen vorsehen.

Mit solchen Tarifverträgen können Sie Ihre Rechte im Sinne des BetrVG verlängern. Sie können darüber hinaus Bestimmungen enthalten, die in der Regel Teil eines Interessensabgleichs oder eines Sozialplans sind. So können Sie und Ihr Auftraggeber weiterreichende Regeln für den Interessenausgleich festlegen. Der Interessenausgleich erfolgt nach dem Gesetz. Darüber hinaus existieren alle Ihre anderen Mitwirkungs- und Mitwirkungsrechte naturgemäß außerhalb des Interessensabgleichs bei der Durchführung eines Unternehmenswechsels.

Dazu gehören vor allem: Verhör vor Entlassungen nach 102 BetrVG, Konsultationsrechte bei Massenentlassungen nach 17 BetrVG (Kündigungsschutzgesetz (KSchG), Teilhabe bei Transfers, Umschichtungen und Haltungen nach 99 BetrVG, soziale Selbstbestimmung nach 87 BetrVG sowie Teilhabe bei der DurchfÃ??hrung von betrieblichen TrainingsmaÃ?nahmen (§ 98 BetrVG). Hinweis: Es ist nicht immer zwingend erforderlich, einen Interessenausgleich auszuhandeln, wenn Ihr Auftraggeber Ihr Unternehmen wechseln möchte.

Vorraussetzung für einen Interessenausgleich ist, dass in Ihrem Unternehmen mehr als 20 stimmberechtigte Mitarbeiter tätig sind, dass Veränderungen vorgesehen sind, die zu erheblichen Nachteilen für die Mitarbeiter oder wesentliche Teilbereiche führen können. Der Interessenausgleich wird wie folgt abgeschlossen: Zuerst muss Ihr Auftraggeber Sie als Arbeitnehmervertreter über den geplanten Betriebswechsel unterrichten.

Wenn Sie sich über Ihre Haltung im Klaren sind, wenden Sie sich an Ihren Auftraggeber. Es wird verhandelt, ob, wann und wie der Betrieb gewechselt werden soll. Dies bedeutet, dass Sie mit Ihrem Auftraggeber besprechen, ob der Unternehmenswechsel überhaupt stattfinden soll. Im Mittelpunkt der Gespräche wird auch stehen, wann die operative Änderung vorgenommen werden soll.

Sie müssen sich darauf einigen, wie die operative Veränderung im Detail abläuft. Wenn sich Ihr Auftraggeber und Sie nicht auf einen Interessenausgleich einigen können, können Sie oder Ihr Auftraggeber den Geschäftsführer der BAV einbeziehen. Diese hat die Pflicht, zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber zu schlichten (§ 112 Abs. 2 BetrVG).

Wenn es keine Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber gibt, können Sie oder er die Schlichtungsstelle einberufen. Anders als im Rahmen des Sozialplans ist die Vereinbarung jedoch von Ihrer Warte aus nicht durchsetzbar. Dies bedeutet, dass, wenn es keine Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber gibt, die entsprechenden Gespräche für abgebrochen erklärt werden.

Dein Auftraggeber kann dann den geplanten Wechsel wie vorgesehen durchlaufen. Hinweis: Kann keine Vereinbarung über den Vorsitz der Schlichtungsstelle und/oder die Anzahl der Gutachter getroffen werden, wird dies vom Arbeitsrichter entschieden.

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