Insolvenzverwalter Abkürzung

Abkürzung des Insolvenzverwalters

Häufig verwendete Abkürzungen in der Inkassoabteilung. Du kannst dem Gericht einen Insolvenzverwalter vorschlagen. Inhalte, die mit der Abkürzung Insolvenz gekennzeichnet sind. Es gibt keine Abkürzung für den Insolvenzverwalter.

Kurzform für ein Konkursverfahren - Insolvenzberatung

Weitestgehend unklar ist nicht nur, dass es vielversprechende Vermeidungsmöglichkeiten gibt, sondern auch gute Chancen, bereits eröffnete Prozesse frühzeitig zu schließen - mit Restlaufzeitentschädigung. Egal, ob Sie den Weg des Konkursplanverfahrens gehen, in dem die Einwilligung der Mehrheit der Kreditgeber ausreichend ist, oder ob Sie den Weg der Verhandlung mit jedem einzelnen Kreditgeber einschlagen, um die Einwilligung aller Kreditoren zur frühzeitigen Kündigung zu erlangen - im Wesentlichen ist die Grundvoraussetzung für eine frühzeitige Kündigung immer, dass Sie den Kreditgebern etwas bieten, das ihnen mehr gibt, als sie bei einer planmäßigen Beendigterminierung des Insolvenzplanungsverfahrens erhalten würden.

Oft ist diese Förderung leichter zu realisieren, als man denkt. Oftmals wird von den Arbeitgebern die Möglichkeiten, ihren Arbeitnehmern ein Arbeitgeberkredit zu gewähren, um die Insolvenzsituation zu verhindern, schon allein um ihrer selbst willen begrüßt. So sind auch Bekanntenkreis und Angehörige, manchmal auch Kreditinstitute, meist zur Bereitstellung von Geldern vorbereitet, wenn Sie feststellen, dass sie Sie dadurch aus dem Konkursverfahren entlassen werden.

Da die meisten Konkursverfahren ohne den Erhalt der Kreditoren abgeschlossen werden, reichen schon kleine Summen aus, um den Kreditgebern "mehr als Null" zu offerieren.

Schuldfrei in drei Jahren

In der Fachwelt wird seit Jahren vielfach über eventuelle, erforderliche oder erwünschte Veränderungen des aktuellen Insolvenzrechts diskutiert. Dies ist auf eine Vielzahl von Aspekten zurückzuführen, die je nach den Interessen der Betroffenen (Insolvenzgerichte, Kuratoren, Schuldnerbeiräte, Schuldner, Debitoren, Kreditoren, Gläubigervereinigungen und nicht zuletzt der Gesetzgeber selbst) ganz anders beurteilt und gewürdigt wurden. Insolvenzgesetz 2014: Es enthält viele kleine, aber auch einige wesentliche Veränderungen für Verbraucher/Privatpersonen (im Gegensatz zu Selbständigen/Unternehmern), die einem Konkursverfahren unterzogen werden.

In den letzten Wochen ist die Rechtsänderung auch auf außergewöhnlich großes Interresse gestossen und hat sich bei vielen Menschen und den Massenmedien verbreitet, die sonst kein besonderes Augenmerk auf Rechtsänderungen im Allgemeinen und auf das Konkursrecht im Besonderen haben. In vielen Tageszeitungen und Websites wurden unter anderem Überschriften wie "Schuldenfrei in drei Jahren", "Schuldenfrei jetzt nach drei Jahren" oder "Dauer des Konkursverfahrens halbiert" gefunden.

So wurde vor allem auf die mit relativ hohen Auflagen verbundene real existierende Option hingewiesen, bereits 3 Jahre nach Verfahrenseröffnung eine Rückstandsentschädigung zu erhalten. Die Tatsache, dass diese Voraussetzungen in vielen FÃ?llen einfach nicht erfÃ?llt werden können und, wenn sie hÃ?tten, dass ein Konkurs vorab vermeidbar gewesen wÃ?re, ohne sich auf die "Gnade" ihrer VerkÃ?rzung verlassen zu mÃ?ssen, wurde zunÃ?chst kaum unter den Tagesaussetzern diskutiert.

Zahlreiche Fachleute, vor allem aus der Schuldnerberatung, können über diese Faszination nur den Verstand schwingen, da sie aus der Praktik wissen, wie wenig Fälle es den Betreffenden jemals gelingen werden, die verkürzte Dauer des Eingriffs zu "genießen". Es ist für die meisten Menschen unwahrscheinlich, dass sich etwas wesentlich ändert, und wenn dies der Fall ist, wird es zu ihrem Schaden sein.

Der mit der Durchführung des vor dem 01.07.2014 eingeleiteten Verbraucherinsolvenzverfahrens beauftragte Insolvenzverwalter wird nun - wie im regulären Insolvenzverfahren von Unternehmern und Unternehmern - nachgerufen. - Damit hat der Insolvenzverwalter auch im Konsumenteninsolvenzverfahren nun die gleiche Rechte wie im regulären Insolvenzverfahren, d.h. wesentlich mehr als in den Vorverfahren.

  • Dazu gehört beispielsweise das Recht, die Tätigkeit des Zahlungspflichtigen (insbesondere die Zahlung, aber auch andere Vermögensübertragungen) im Rahmen eines Rücktritts zu widerrufen und damit Insolvenzmassen zu errichten. Dies kann für die Debitoren dazu führen, dass ab dem Zeitpunkt der Vorbereitung des Insolvenzantrages die Auszahlungen ( "Geldbußen", etc.) wiederkehren.
  • Zudem wird das Vorgehen nun auch für Privatpersonen erheblich kostspieliger, da der Insolvenzverwalter einen höheren Vergütungsanspruch hat als der ehemalige Insolvenzverwalter. - Auch Verbraucherinsolvenzen können nun über einen Insolventenplan anders abgewickelt werden. Allerdings wird sich zeigen, ob diese Option in der Praktik wirklich häufiger zum Einsatz kommt, da sie eine gute Ratschläge und Vorbereitungen erfordert und in vielen Faellen dieser "Mehraufwand" kaum erwünscht und aussagekräftig sein wird.
  • Bisher hatten auch im Konkursverfahren in den ersten zwei Jahren nach Verfahrenseröffnung ältere Lohnzessionen den Vorzug. Nach dem neuen Recht gilt dieses Recht nicht mehr, so dass pfändbare Einkünfte von Anfang an an den Insolvenzverwalter gezahlt werden müssen. Dies ist für den Debitor von großem Nutzen, da die Prozesskosten früher abgedeckt werden und die Auszahlungen an die Kreditoren früher erfolgt.
  • Damit ist aber auch ein deutlicher nachteiliger Aspekt verbunden: Wenn Unternehmer aufgrund des Einsatzprivilegs häufiger Arbeitgeberkredite gewähren würden, z.B. für Prozesskosten oder Eilkäufe, die dann in den folgenden Monaten mit Hilfe der Entsendung getilgt wurden, wird dies nun viel weniger der Fall sein, da die Unternehmer ihre Sicherheiten für die Tilgung verlier.

Verschlechtert hat sich die Lage, denn nun - ohne dass die Kreditgeber dies in besonderer Weise beanspruchen oder vollstrecken müssen - sind gewisse Steuer- oder Unterhaltsforderungen per se von der Gewährung der Befreiung von der Restschuld befreit und verbleiben damit im Bestand. - Auch das Risiko des Verlustes des eigenen Autos ist gestiegen, da die Verfügungsrechte des Konkursverwalters über die Fahrzeuge erweitert wurden.

  • Schliesslich fällt auch der so genannte Debitorenbonus weg, auf den die Betreffenden, die den Treuhändern regelmässig Pfändungseinkünfte überweisen, ab dem fünften Jahr nach Öffnung Anspruch hatten. - In der Praktik wird jedoch in Zukunft vor allem eine Veränderung viel Aufwand und wahrscheinlich auch Spannung verursachen: Es besteht die absehbare Gefahr der Ablehnung der Resteinzahlung in wesentlich mehr als bisher!

Während sie in den ersten Jahren nach der Eröffnung des Konsumenteninsolvenzverfahrens praktisch nicht vorhanden waren, sind sie in den vergangenen Jahren vor allem dann aufgetreten, wenn Debitoren ihre Verpflichtungen im Rahmen des Verfahrens schwer verletzt hatten und die Kreditoren sie ordnungsgemäß durchgesetzt haben. Weil die Kreditgeber die Verstöße nicht nur beweisen, sondern auch zum Stichtag selbst durchsetzen mussten, geschah dies nur in wenigen Ausnahmen.

Gemäß der neuen Gesetzeslage können nun Kreditgeber, die Ansprüche im Rahmen eines Konkursverfahrens erhoben haben, bei entsprechender Begründung die Ablehnung der Resteinzahlung aus wichtigem Grund auch weiterhin in schriftlicher Form einreichen. Für viele Debitoren bedeutet dies einen erhöhten Bedarf an Beratung im Voraus und eine erhöhte Beachtung in allen Stadien des Konkursverfahrens! Es wurde bei aller Begeisterung über die neue Kürzelmöglichkeit oft ganz und gar nicht beachtet, dass es seit Jahren und auch nach dem bisher gültigen Recht die Möglichkeit gab und gibt, eine (Rest-)Schuldentilgung viel rascher zu erhalten als in 6 Jahren.

Insbesondere vor dem Hintergund der gestiegenen Ansprüche des neuen Insolvenzgesetzes ist es daher sinnvoll, nach Möglichkeiten zu suchen!

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