Human Capital Management

Personalmanagement

Das Personalmanagement ist eine Erweiterung des Personalmanagements zur kontinuierlichen Verbesserung des Wertschöpfungsprozesses. Bei der Credit Suisse war er Mitglied des globalen HR-Managementteams. Die Architektur des Human Capital Managements. Die Personalabteilung (HR) hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Herausforderungen im Human Capital Management.

Wofür steht Human Capital Management?

Das Personalmanagement ist eine Ergänzung des Personalwesens zur ständigen Optimierung des Wertschöpfung. Wofür steht Human Capital Management? Das Human Capital Management (HCM) ist eine Ergänzung des Personals mit dem Anspruch, den Wertschöpfungsprozess des Human Capital stetig zu erhöhen. Der Schwerpunkt liegt auf der Gesamtplanung, dem Management und der Überwachung aller Human Capital Activities, um einen erhöhten Beitrag zur Wertschöpfung zu erwirtschaften.

Die Personalabteilung geht davon aus, dass das Thema Mitarbeiter nicht in erster Linie ein Kostentreiber, sondern ein immaterieller Vermögensgegenstand ist. Diesen Mehrwert kann man durch die Investition in Humanressourcen steigern. Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Human Capital Management ist die Messung und Qualifizierung des Human Capital. Grundlage für die Bewertung sind Benchmarking und Kenngrößen des Human Capital Reporting wie Cost-per-Hire oder Sales.

Durch die eindeutige Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben sowie eine eindeutige Zielgruppenkommunikation wird die Überprüfung von konkreten Tätigkeiten und Wertschöpfungsbeiträgen erleichtert. Dies geschieht nicht in großen Schritten, sondern schrittweise und fortlaufend. Gemäß dem Grundsatz der kontinuierlichen schrittweisen Weiterentwicklung soll eine langfristige Kostenreduzierung und QualitÃ?tssteigerung erreicht werden. Auch das Human Capital Management fällt unter dieses erste Konzept, dessen zwei Grundelemente die Evaluierung und Optimalisierung des Human Capital sind.

Bewertet werden die Einzelmitarbeiter, Gruppen und Fachbereiche sowie die gesamte MitarbeiterInnen. Zielsetzung der Erhebung, Kontrolle und Optimalisierung des Human Capital ist es, den Wertbeitrag der Beschäftigten stetig zu erhöhen. Für ein wertorientiertes Agieren im Sinn von HCM und das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten ist es zunächst einmal erforderlich, den Nutzen des Human Capital messtechnisch und politisch nachvollziehbar zu machen.

Wo oder durch welche konkrete Maßnahmen wird Mehrwert erzeugt oder zerstört? Wertbasis Humankapital: Hier wird die Leistung oder der Wertbeitrag des jeweiligen Mitarbeiters dargestellt. Durch Investitionen können Mitarbeitende mit hohem Erfolgs- und Wertschöpfungspotenzial zielgerichtet befördert werden. Wertminderungsrisiko des Humankapitals: Dazu gehören alle potenziellen Gefahren, die zu einem Wertverlust des Humankapitals führen.

Maßnahmen zur Minderung des Wertminderungsrisikos sind z. B. Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter und zur Identifizierung mit dem Unternehmens. Beeinträchtigung des Humankapitals: Unbenutztes und infiltriertes Potenzial kann zu einer Beeinträchtigung des Humankapitals führen. Um Wertminderungen zu vermeiden, sollten die geeigneten Gewindestifte ermittelt werden. Anhand von Human Capital Reporting oder Human Capital Metriken werden die konkreten Abläufe und Vorgehensweisen bewertet, um eine Erhöhung der Wertschöpfung zu erreichen.

Mit Hilfe der Kennzahlen wird den individuellen Mitarbeitenden und Tätigkeiten ein Mehrwert zugeordnet, um Mehrwertbeiträge zu identifizieren und zu bewerben. Humankapitalinvestitionen zielen zum Beispiel darauf ab, die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten zu verbessern, die wertorientierten Führungsqualitäten zu verbessern und die Loyalität der Beschäftigten zu stärken. Die Beurteilung des Humanvermögens kann auch nützlich sein, um den Mehrwert des Humanressourcenmanagements zu steigern oder um

Für ein erfolgreiches Human Capital Management ist es notwendig, dass in der Unternehmens- und Unternehmensstruktur werteorientierte Grundsätze festgelegt werden. Sie müssen deutlich und fortlaufend vermittelt werden, damit sie von den Mitarbeitern und Führungskräften als festgeschriebene Grundwerte der Firmenkultur angesehen werden. Der Wertzuwachs gilt als übergreifendes unternehmerisches Ziel und ist die Basis für Allokations- oder Anlageentscheidungen.

Bisher haben sich in der Anwendung sechs HCM-Ansätze durchgesetzt, die die Erfassung des Human Capital möglich machen sollen: Unter Human Capital versteht man das VerhÃ?ltnis von Verkehrswert zu Buchwert. Die Wertermittlung des Human Capital erfolgt auf der Grundlage des Personalaufwandes und basiert auf Abschreibungsmodellen. Wertschöpfung: Der Value resultiert aus der Abweichung zwischen Ein- und Ausgangsvariablen, um den Mehrgewinn pro Mitarbeitenden zu berechnen.

Kritikpunkte des Human Capital Management kritisieren den Vorgehensweisen als reduzierend oder gar unmenschlich. Die Werthaltigkeit eines Arbeitnehmers kann nicht in Form von Kennzahlen gemessen oder quantifiziert werden. Im Jahr 2004 wurde das Stichwort "Humankapital" gar zum "Unwort des Jahres" gewählt, weil der Ausdruck "Mensch" zu "wirtschaftlicher Größe" degradiert wurde. Das Human Capital Management ist eine Ergänzung des Personalwesens mit dem Anspruch, die wertschöpfenden Prozesse im Betrieb nachhaltig und Schritt für Schritt zu erhöhen.

Der Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung ist in der Firmenkultur und im Managementstil fest verwurzelt, so dass Mitarbeitende und Manager werteorientiert handeln. Bewertet werden Einzelpersonen, Fachbereiche und die gesamte Belegschaft sowie die konkreten Maßnahmen zur Steigerung der Wertschöpfung. Das Human Capital Management geht grundsätzlich davon aus, dass die Arbeitnehmer ein immaterielles Vermögen im Konzern repräsentieren, dessen wertvoller Teil durch Investitionen gesteigert werden kann.

Wertänderungsrisiken und -minderungen sollen mit Hilfe von HCM im Hinblick auf heute und morgen reduziert werden, während die Werterendite des Humankapitals einer stetigen Wachstumslogik unterworfen ist. Ziel der ständigen Steigerung der Unternehmenswertschöpfung ist es, die unternehmerischen Ziele wirkungsvoll zu verwirklichen, das menschliche Potenzial zu erweitern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

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