Hohe Abfindung Steuern Sparen

Steuerersparnis bei hoher Abfindung

aber auch Werbekosten oder andere Sonderausgaben können zu hohen Steuerersparnissen führen. Inwiefern können mit einer höheren Abfindung Steuern eingespart werden? Vorsteuererklärung (Steuererklärung)

Hallo, mein Mann hat 70k Bruttosteuer eingestellt, ich habe 20k Bruttosteuer. Die Abfindung wird nun Ende 2016/anfangs 2017 ca. 50k Abfindung und Urlaub betragen. Das Jahr 2017 wird vollständig ausgezahlt (Freistellung). Das Unternehmen hat bereits zugesagt, die Vergütung in 2 Raten in den Jahren 2016 + 2017 zu leisten. Haben Sie einen Trinkgeld, ob es Sinn macht oder gesetzliche Steuertrips?

Was für Sie vorteilhaft ist, muss man nur berechnen. Dies ist jedoch nicht nur eine Steuerentscheidung (daher nicht allein von einem Unternehmensberater zu lösen), sondern auch abhängig von Ihrer wirtschaftlichen Lage, Ihren Zielvorstellungen, Ihren Wünschen und Gefühlen. Sind Sie sich im Bereich Recht, Steuern und Kapitalmarkt nicht ganz im Klaren, suchen Sie einen vertrauenswürdigen Spezialisten.

Es geht auch um die Reife der Vergütung, aber auch um die Leistung im Jahr des Austritts. Detailss: Die fünfte Regel erhalten Sie nur in genügendem Maße oder gar nicht, wenn die Abfindung nicht auf zwei Jahre aufgeteilt ist. Die Abfindung erhalten Sie ganz unkompliziert steuerfrei, wenn Sie eine hinreichend hohe Rürup-Rente mit Einmalprämie abschließen.

Auf der Grundlage Ihrer Entscheidung können Sie die Abfindung mit ein wenig Aufwand in die Vorsorge optimal gestalten.

Planung mit einer Rürup-Rente

Wenn Sie gegen eine Abfindung in den wohlverdienten Ruhestand gehen, können Sie mit cleveren Designs viele Steuern sparen. Vor allem deshalb gewinnt die Berücksichtigung dieser Frage an Wichtigkeit, weil der Bundesminister der Finanzen zu Beginn des Berichtsjahres die Zulagen für Abfindungszahlungen von bis zu EUR 10.000 ohne Ersatz abgeschafft hat. Durch die richtige Anlageentscheidung können sich die Mitarbeiter dem erweiterten Zugang des Finanzamtes entziehen und doppelt profitieren:

Diese senken die Lohnsteuer und verbessern gleichzeitig ihre Altersversorgung. Bei einer solchen Vorgehensweise ist die nach ihrem Erben genannte Pension Rürup die naheliegende Wahl. Besonders für Mitarbeiter über 50 Jahre ist diese einfache Privatrente von Interesse. Bezahlt ein 55-Jähriger rund 37.000 Euro als Einmalzahlung in eine Rürup-Versicherung, bekommt er ab dem Alter von 55 Jahren eine Zusatzpension von rund 300 Euro pro Monat.

Die Rürup-Rente erhält bei Abfindung einen speziellen Steuerkick, da der einmalige Beitrag im Jahr der Abfindung dann weitgehend durch Steuervorteile gedeckt ist (Variante 1 "Rürup-Optimierung"). Dieser wesentliche steuerliche Effekt ist darauf zurückzuführen, dass das Steueramt die auf die Abfindung anfallenden Steuern nach der Fünftelregel errechnet. Obwohl die gesamten berechneten Steuern unmittelbar anfallen, gelten niedrigere Sätze.

Der Steuervorteil aus der Inanspruchnahme der fünften Regelung ist um so größer, je niedriger die im Jahr der Abfindung noch anfallenden ordentlichen Erträge sind. Sinkt der vom Steueramt neben der Abfindung berücksichtigte Ertrag auf Null, wird der fünfmalige steuerfreie Grundzuschuss für die Abfindung bewilligt. Diesen Steuereffekt konnten die Betreffenden in der Regel auch durch Verlustausgleiche aus geschlossenen Investmentfonds, wie beispielsweise Investitionen in Schiffe oder Liegenschaften, erwirtschaften.

Mit der Einführung des neuen 15b ETG hat der Bundesgesetzgeber diese Möglichkeit der Steuerersparnis jedoch Ende letzten Jahr abrupt beendet. Ehepaare können 40.000 Euro Steuerbegünstigung pro Jahr im hohen Lebensalter investieren, Single-Paare die einhalb. Wenn Sie Ihre Steuerabrechnung mit Rürup-Beiträgen im Abfertigungsjahr optimieren, können Sie durch den Leverage-Effekt bis zu elf Nachsteuerrenditen erzielen - und das bei einer gesicherten Investition.

Um den gewünschten Erfolg zu erzielen, ist es notwendig, die erwartete Steuerbelastung mit und ohne Rürup-Rente so genau wie möglich im Voraus zu berechnen. Dies ist die einzige Möglichkeit, eine zu hohe oder zu niedrige Einlage zu vermeiden. Weil auch Werbekosten oder andere Sonderaufwendungen zu erheblichen Steuereinsparungen fÃ?hren können. Beispielsweise können die Betroffenen eine Fortbildungsmaßnahme auf das Abgangsjahr vorverlegen.

Oft angebotene Lösung: Das Entlassungsunternehmen bezahlt die Abfindung nicht im Jahr der Kündigung, in dem oft noch hohe Löhne fliessen, sondern im kapitalschwachen Nachfolgejahr. Dies wird vom Steueramt jedoch in der Regelfall nur angenommen, wenn ein Arbeitnehmer das Haus Ende des Jahres verlässt oder gute Ursachen für die Verschiebung vorliegen - wie zum Beispiel ein Engpass in der Liquidität des Unternehmens.

Das Bestreben, Steuern zu sparen, genügt nicht. Umgekehrt zu dieser Idee, die Abfindung in die Zukunftsperspektive zu verschieben, können Steuerersparnisse auch dadurch erzielt werden, dass der Zeitpunkt der Abreise und der Zustrom der Abfindung bevorzugt werden. Das in der Aufhebungsvereinbarung oft enthaltenen "Fluchtklausel" gewährt dem Mitarbeiter das Recht, das Beschäftigungsverhältnis auf eigenen Antrag innerhalb der Urlaubszeit - vor dem ordentlichen Ende des arbeitsrechtlichen Arbeitsverhältnisses - zu kündigen.

Der Mitarbeiter bekommt als Ausgleich für die Vorzeitigkeit das daraus resultierende monatliche Bruttogehalt als zusätzliche Abfindung. Aus steuerlicher Sicht bedeutet dies, dass die laufenden Löhne in eine Anhebung der Abfindung umgerechnet werden. Dadurch neigt das normale Einkommen gegen Null und die Steuererleichterung ist bei Anwendbarkeit der fünften Regel höchstens möglich (Variante 2 "Verwendung der Escape-Klausel").

Steuersparmodalitäten für Abfindungen: Eine 55-jährige Mitarbeiterin verlässt das Haus zum 31. März 2007 und bekommt eine Abfindung von 150.000 ?. In diesen Beschäftigungsmonaten entrichten sowohl der Dienstgeber als auch der Dienstnehmer je einen Rentenbeitrag von 512 pro Kalendermonat an die BfA. Der Mitarbeiter bekommt ab Anfang des Monats ein Arbeitsentgelt von 1.917 pro Jahr.

Um die Steuerlast zu senken und die daraus resultierende Versorgungslücke zu schliessen, bezahlt der Mitarbeiter 36.928 in eine Rürup-Rente (maximal 40.000 können berücksichtigt werden, davon 6 x 512 = 3.072 ? durch die Beiträge der BfA ausgeschöpft).

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