Höhe der Abfindung bei Aufhebungsvertrag

Abfindungsbetrag für Aufhebungsvertrag

Der folgende Beitrag dient als Orientierungshilfe. Aufhebungsvereinbarung während der Elternschaft - ist die Höhe der Abfindung so annehmbar? Ich habe mich anfangs Juli dieses Jahr in einem persönlichen Interview mit meinem Vorgesetzten darüber informiert, dass ich nach der Erziehungszeit wieder einsteigen möchte, aber nur einen halben Tag. Dann haben wir uns auf eine Aufhebungsvereinbarung verständigt. Seitdem ich bis dahin ca.

2500,- Euro monatlich verdient habe, haben wir eine Vergleichssumme von ca. 24.000 Euro vereinbart.

Anschließend änderte er die Aufhebungsvereinbarung durch Änderung der Kündigungsfrist auf den 31.12. 13, mit einer dreimonatigen Gehaltszahlung und Befreiung (brutto mit Sozialversicherungsbeiträgen ca. 10480,-) und einer Vergleichssumme von 20000,- ?. Alle anderen Dinge wären in Ordnung (die Aufhebungsvereinbarung besagt, dass Sie mit mir eine Vereinbarung getroffen hätten, um eine operative Aufhebung zu vermeiden).

Dann sagte er mir, dass er dies auf Ende Feber ändern und dann die beiden Monatslöhne inkl. anteiligem Urlaubs- und Weihnachtsgeld etc. von der Vergütung, d.h. von den 20000 Euro abrechnen würde. Die letzten 5 Wochen ist nun mein Lohn wird so bis Ende Feber und Befreiung in der Zeit gezahlt (Bruttogehalt in den 5 Wochen ca. 17. 000?), aber jetzt hat er die Vergütung auf ca. 15.000,-? reduziert.

Außerdem sagt er immer wieder, dass ich mich freuen kann, dass ich die Vergütung aus meinem Gehalt in Vollzeit bekomme, auf das ich keinen Anrecht hätte, weil ich jetzt Teilzeitarbeit leisten will. Ein Rechtsanspruch auf eine Abfindung entsteht prinzipiell nicht. Weil der Auftraggeber jedoch nicht will, dass Sie weiterarbeiten, haben Sie eine gute Verhandlungsfähig.

In einem Aufhebungsvertrag kann eine Abfindung vereinbaren werden. Oft richtet man sich hier nach 1a KVG, der für jedes Jahr des Bestehens der Arbeitsverhältnisse das halbe Monatslohn bestimmt. Ausschlaggebend ist dabei das zuletzt erzielte Bruttolohn. Sollte Ihr Auftraggeber also behaupten, dass Sie jetzt nur noch teilweise mitarbeiten wollten, ist dies irrelevant.

Weil Sie bis zum Monat Januar 2014 im Unternehmen tätig sind, sollten Sie eine Abfindung von 17.500 für mindestens 14 Dienstjahre und 1/2 Bruttolohn aufbringen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, eine erhöhte Abfindung zu vereinbaren, z.B. 1 Monatslohn pro Dienstjahr, d.h. EUR 25.000. Möchte sich Ihr Auftraggeber nicht einmischen, hat aber auch keinen Nutzen für Sie, muss er Sie informieren.

Sie sollten dann eine Kündigungsschutz-Klage gegen diese Entlassung einreichen, die für den Auftraggeber noch kostspieliger sein wird. Ich habe richtig erkannt, dass die 5-Monatsgehaltszahlung nichts mit der Abfindung zu tun hat und daher nicht von der Summe der Abfindung abgesetzt werden kann und kann der Auftraggeber von mir die Arbeit der 5-monatigen Voll- oder Teilzeitbeschäftigten einfordern?

Die Berechtigung auf einen Lohnausgleich ergibt sich aus dem Anstellungsvertrag, der bis zu seiner Kündigung am 28. Februar 2014 gültig ist. Dein Auftraggeber hätte auf jeden Fall das Gehalt zu bezahlen, da er die Frist einhalten muss. Obwohl ein vorzeitiges Ende durch den Aufhebungsvertrag prinzipiell hätte erreicht werden können, da dies für Sie von Nachteil wäre, wurde der gesetzlich vorgeschriebene Auflösungszeitpunkt festgelegt.

Weil Ihr Arbeitsvertrag nicht nur auf Teilzeitbasis abgeschlossen wurde, haben Sie Anrecht auf Ihren Vollzeitarbeitslohn. Betrag der Abfindung. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Auftraggeber Sie aus betrieblichen Gründen abberufen muss, wenn er keine Beschäftigung mehr für Sie hat. Dazu müsse er jedoch eine soziale Selektion durchlaufen. Weil dann dieser Mitarbeiter zuerst gekündigt werden müsse.

Danach muss Ihr Auftraggeber den Lohntarif bis zur Beendigung des Prozesses und voraussichtlich eine Entschädigung nach 1a KVG auszahlen.

Auch interessant

Mehr zum Thema