Grundlagen Systemischer Beratung

Systemische Beratung - Grundlagen der systemischen Beratung

Benutzen Sie die systemische Beratung für Ihre Paarberatung, Familienberatung und Bildungsberatung in Lüneburg, Buchholz und Winsen Luhe. Lösungsorientierung und Resourcenorientierung Einleitung in die Theorie und die praxisnahen Richtlinien unserer Tätigkeit. Systemberatung, Systemtherapie und systemisches Coaching nutzen die Potenziale aller zum Therapiesystem gehörigen Menschen, indem sie nicht nur auf den "Symptomträger", sondern auch auf das gesamte Regelwerk, in das sie integriert sind, achten. ein paar "systemische Gedanken". Wir betrachten die inneren psychischen Ereignisse des Einzelnen als Spiegel der interpersonellen Bindungsdynamik auf der Außenseite: Einzelne Probleme und psychologische Abnormalitäten können als Äußerungen von Bindungsproblemen angesehen werden.

Zum Beispiel kann persönliches Handeln, das für die X. Gruppe ein Hindernis ist ( "soziale Entzugserscheinungen" und Stille der Tochter), in der Y. Gruppe überhaupt nicht wahrnehmbar sein. Darüber hinaus korrespondiert es mit dem systemischen Ansatz, "Symptome" oder "Probleme" als den derzeit besten Versuch zu sehen, eine im Gesamtsystem auftretende Störung zu lösen.

Weil die Betroffenen jedoch unter ihrer "Problemlösung" leidet, muss der Konsultationsprozess das Unternehmen ermutigen, neue Lösungsansätze zu erdenken. Jeder Mensch und jedes Pflegesystem ist in der glücklichen Situation, neue Lebensmuster und das Zusammenleben gestalterisch zu gestalten. In diesem Sinn kann der Betreuungsprozess sowohl als "Störung" (die bisherigen Schmerzmuster werden gestört) als auch als Stimulation (neue Formen der Persönlichkeitsentwicklung erscheinen als Möglichkeiten) gesehen werden.

Grundlage des systemischen Ansatzes sind Ergebnisse aus der Systemtheorie, Kubernetik, Steuerungstheorie und Informations- und Klimatisierungstheorie. Vor allem die Palo Alto-Gruppe (Bateson, Watzlawick, Haley, Fisch) und die Milangruppe um Selvini Palazzoli kombinierten diese Ergebnisse mit therapeutischer Wirkung. Es wurde eine systematische Familiestherapie aufgesetzt. Durch den Erfolg und die Fortentwicklung dieser Ausrichtung wird heute nicht nur in der Familienarbeit, sondern auch in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Menschen systematisches Denkens und Handelns angewendet, so dass weit reichende Einsatzmöglichkeiten vorhanden sind.

Dass sich das Systemmodell auch in der Unternehmensentwicklung durchgesetzt hat, beweist zum Beispiel, dass Menschen mit Systemkompetenz in der Lage sind, das Team gut zu führen, die Unternehmensentwicklung zu forcieren und die fachbereichsübergreifende Unternehmenskommunikation zu professionellisieren. Der systematische Ansatz und die Inhalte unseres Ausbildungspfades für ein weites Feld der beruflichen Tätigkeit stellen in diesem Zusammenhang einen Zugewinn an Fachkompetenz dar.

Unmittelbare Anwendungsgebiete sind die individuelle Beratung, die individuelle Therapie, das Einzelcoaching, die Familien- und Therapieberatung, die Teamentwicklungs- und Unternehmensberatung sowie die Betreuung. Auch aus der geisteswissenschaftlichen und konstruktiven Grundeinstellung des Systemizisten resultiert diese Anpassungsfähigkeit und FlexibilitÃ?t des systemischen Ansatzes: Das Betrachten in Zeichnern oder in Rubriken "richtig" - "falsch" wird zugunsten eines vorurteilsfreien, geöffneten Ansatzes zurÃ?

Im Gesamtkontext unterscheidet die Systemberatung drei sich wechselseitig beeinflussende Themen. In der klassischen psychotherapeutischen Praxis geht es vor allem um intrapsychische Vorgänge, während der Systematiker neben dieser Stufe auch auf veränderte Realitätskonstruktionen und Beziehungsmuster (interpersonelle Dynamik) achtet. Die folgende Grafik verdeutlicht die drei Ebenen der Intervention und deren Vernetzung: Der Systemberater, Coach oder Psychotherapeut betrachtet nicht durch Sprachverfestigung geprägte Erscheinungen, sondern Interaktionen.

Die Aufrechterhaltung des Gesamtsystems erfolgt nicht nur durch einzelne Verhaltensmuster, sondern auch durch die Interaktion von Verhaltensabläufen der verschiedenen Systemteilnehmer. Aus dieser Sicht ergeben sich neue Beziehungen: Der Consultant baut keine monoklonalen Ursache-Wirkungs-Beziehungen auf, sondern untersucht, wie die individuellen Verhaltensmuster voneinander abhängig sind. In der Beratung können dann zusammen mit den Betroffenen Ansätze gesucht werden, die die Systemteilnehmer ermutigen, ihre Verhaltensmuster wechselseitig zu ändern.

Kreissysteme haben eine dauerhafte Wirkung auf sich selbst, sie sind selbstreferenziell: Das Benehmen richtet sich nach dem Benehmen, das sich seinerseits an dem bisherigen Benehmen orientiert. Diese menschlichen Verhaltensweisen, die miteinander interagieren, verfestigen sich im Laufe der Zeit zu Verhaltensmustern und offenbaren zugrunde liegende Verhaltensweisen, denen sie (unbewusst) folgen. Darüber hinaus kann das Benehmen nur in dem Rahmen verstanden werden, in dem es dargestellt wird:

Dementsprechend berücksichtigt die Beratung das symptomatische Verhaltensweisen in Interaktion mit dem Sozialsystem, in dem es vorkommt. Daraus ergibt sich, dass bei einer Veränderung der Umgebungsvariablen auch das persönliche Handeln (und damit auch das Sehen und Fühlen) verändert wird. Wenn das Rock-Konzert abgesagt wird, wird unsere Jugend nicht mehr tanzt und schreit (und kann daher - einzeln gesehen - nicht mehr für "verrückt" gehalten werden).

Daher ist es oft das Anliegen der systemischen Beratung, das "Rockkonzert", in dem "symptomatisches Verhalten" dargestellt wird, auszubrechen. Das kann durch einen Kontextwechsel, d.h. durch eine Änderung der Kommunikation strukturen im Sozialsystem, erreicht werden. Deshalb wird möglichst nicht nur mit dem symptomatischen Träger allein, sondern auch mit dem entsprechenden Referenzsystem gearbeitet.

Die Eigenart des Individuums wird auch im systemischen Ansatz berücksichtigt: Man geht davon aus, dass nicht nur "übergeordnete" Systemmechanismen wirken, sondern dass jeder Mensch hilft, seine Lebenssituation selbst zu gestalten. Vor allem sieht man das Handeln nicht nur als von anderen beeinflußt an, sondern auch als von den eigenen Vorstellungen und Interpretationen (Konstruktionen der Realität) abhängt. Die genannten objektiven Realitäten und Deutungsmuster werden in den Betreuungsprozess eingebunden und mit speziellen Methoden bewusst gemacht, wobei sie auch veränderlich werden.

Wenn aus der Perspektive des Kunden eine depressive Verstimmung vorliegt, wird der Systemtherapeut z. B. nachfragen, wann die Patientin begonnen hat, ihre Verstimmung für vom Alkoholproblem des Partners abhängt. Die systemischen Beratungs- und Therapieansätze basieren auf den Prinzipien der Sys temthetik und des konstruktivenismus. Die beiden theoretischen Entwicklungen haben in den vergangenen Jahren und Dekaden einen großen Einfluss auf Therapie, Beratung und Organisationsentwicklung gehabt und deren Praxis bezug und theoretisches Fundament wesentlich mitbestimmt.

Theoretische Systeme beschreiben vielschichtige Beziehungen und kreisförmige Struktur. Systemisches Denkvermögen macht es so möglich, die Vielschichtigkeit in seelischen und organisatorischen Lebensumgebungen zu erfass. Einen weiteren entscheidenden Anstoß aus der Sys temthetik für die Praxis beratung gibt die Tatsache, dass Menschenkonflikte als Kommunikationsprozesse zu verstehen sind. Hieraus folgt, dass sich Maßnahmen auch auf die Kommunikationsstrukturen eines Sozialsystems berufen sollten und nicht allein auf den Einzelnen ausgerichtet sein sollten (Einbeziehung des Kontextes).

Der konstruktivistische Wissensdenken betont, dass unsere Wahrnehmungen, unser Nachdenken, unser Empfinden und unser Verhalten an unsere biologische und soziale Basis geknüpft sind. Das ist auch das postulierte für den Systemic Consultant: Er richtet sich nach den individuellen Realitäten der Teilnehmer und danach, was für die Betroffenen nützlich ist. Systembildung wird durch die Einbindung von Differenzen verbessert, da die Menschen mehr über Bewusstsein und Umgang mit Differenzen erfahren.

Diese kommen aus verschiedenen Fachbereichen und sind vereint durch den Willen und den Weg zum Erwerb systemischer Prozessfähigkeit. Es geht uns eher um den "Umgang mit Vielfalt": sowohl die Vielfältigkeit von "systemischen Hintergrundfilmen" als auch theoretische Ansätze und wie sie in der Praxis umsetzbar sind. Sondern auch die Vielzahl der verschiedenen beruflichen Aufgaben, in denen es sich auszahlt, systematisch zu planen und zu agieren.

Die INSYS Trainingswege bieten sowohl Teilnehmern, die eine Schulung in der Bewegungstherapie suchten, als auch Personen, die eine Schulung in der Beratung, Supervisionstraining oder Psychotherapieausbildung suchten. Ganz bewußt verzichten wir nicht auf eine Trennung und Aufteilung unserer Trainings (hier "Systemische Therapie" - dort "Systemische Organisationsberatung" oder "Coaching"), sondern binden verschiedenste Fachkonstellationen in eine systemgerechte Fortbildung mit verschiedenen Bausteinen ein.

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