Glasl Konfliktmanagement

Konfliktmanagement bei Glasl

Die österreichische Organisationsberaterin und Konfliktforscherin Friedrich Glasl hat ein Modell zur Eskalation und Lösung von Konflikten entwickelt. Eine soziale Auseinandersetzung ist eine Interaktion. mw-headline" id="Ebenenmodell">Ebenenmodell[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]> Friedrich Glasl präsentierte 1980 mit dem Phasenkursmodell der Zuspitzung ein Konfliktanalysemodell. Im Unterschied zum Vorbild von Kurt R. Spillmann und Kati Spillmann, die fünf erkennbare Eskalationsstufen[1] beschreiben, besteht das Vorbild aus neun Phasen.

Es ist interessant, dass man damit die verschiedensten Konfliktsituationen untersuchen kann: Ehescheidungen, Auseinandersetzungen zwischen Kolleginnen und Kollegen oder Schülerinnen und Schülern und auch zwischen Staat.

Bei Konflikten entstehen zunächst einmal Spannungsfelder, z.B. gelegentliche Meinungsverschiedenheiten. Dies ist ein alltäglicher Vorgang und wird nicht als Anfang eines Konfliktes angesehen. Tritt daraus ein Streit hervor, werden die Ansichten grundlegender. Möglicherweise hat der Streit tiefergehende Gründe. Von nun an prüfen die Konfliktparteien Lösungsansätze, um den anderen von ihren Überzeugungen zu überreden.

Das Konfliktpartnerpaar erhöht den gegenseitigen Handlungsdruck, sich selbst oder seine eigene Meinungen zu durchsetzen. Die mündliche Verständigung entfällt und der Streit intensiviert sich rascher. Erschwerend kommt hinzu, dass man für seine Sache Mitgefühl hat. Du glaubst dir selbst Recht, du kannst deinen Konkurrenten anprangern.

Dabei geht es nicht mehr um die Sache, sondern darum, den Streit so zu lösen, dass der Gegenüber verloren hat. Durch alle denkbaren Andeutungen oder dergleichen wird die gegnerische Personalien zerstört. Bei Bedrohungen bemühen sich die Streitkräfte, die Lage vollständig zu beherrschen. Gefährdet ist z.B. eine Nachfrage (10 Mio. Euro), die durch eine Strafe verschlimmert wird ("Sonst jage ich dein Haupthaus in die Luft!") und durch das Sanktionspotential (Show-Sprengstoff) gestützt wird.

Dabei sollte der Gegenspieler mit allen Stichen sensibel geschädigt werden. Die Gegnerin wird nicht mehr als Mensch gesehen. Von nun an berechnen Sie Ihre eigene Zerstörung, um Ihren Konkurrenten zu zerschlagen. Es wird beschrieben, wie sich zwei Konfliktsituationen verhält. Auf den ersten Blick werden in diesem Konzept keine Deeskalationsmaßnahmen vorgeschlagen.

5 ] Gerade wenn es in Konfliktsituationen nicht möglich scheint, dass beide Parteien die Lage hinter sich lassen (z.B. aggressives Handeln auf dem Territorium eines Bundesstaates, Trennen eines Gemeinschaftskindes vom anderen Mutterland, Entrechtung der Bürgerrechte durch einen Bundesstaat, massenhafte Entlassungen zur Wertsteigerung ), oder eine Vertragspartei wählt die konfliktbewusste Eskalation als strategischen Zeitpunkt.

Allerdings ordnet Glasl den einzelnen Etappen der Eskalation die folgenden Vorgehensmodelle zur Dekalation zu: Gerade für Manager, Berater und Sozialarbeiter bringt die Möglichkeit, Konfliktnährungskräfte zum Zweck der Konfliktentstehung welt- und wertfreie zu erfassen und zu beseitigen, große Vorzüge. Dr. Friedrich Glasl: Konfliktmanagement. Diagnostik und Therapie von Konfliktsituationen in Unternehmen. Hauptverwaltung, Bern/Stuttgart 1980, ISBN 3-258-02971-7 Friedrich Glasl: Konfliktmanagement.

Haup, Bern/Stuttgart Elfte Auflage 2013, ISBN 978-3-772528-11-8 Alexander Redlich: Konfliktschlichtung in der Gruppe (mit Lernfilm auf DVD). Windkraftanlage, Hamburg 27. A. 2009, ISBN 978-3-937444-18-5.

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