Geldwerter Vorteil Weiterbildung

Monetärer Vorteil der Weiterbildung

Allerdings kann schnell ein monetärer Vorteil entstehen, der steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Monetärer Vorteil bei der Übernahme der Ausbildungskosten. Sind keine monetären Vorteile. steuerbarer monetärer Vorteil oder steuerfreier Ersatz?

Aus- und Weiterbildungskosten: ein finanzieller Vorteil?

Übernimmst du die Kosten für die Aus- und Weiterbildung deiner Mitarbeiter? Danach erhebt sich die Fragestellung, ob es sich um einen beitragspflichtigen oder zu versteuernden Vermögensvorteil oder nicht. Auch ob vom Unternehmer geförderte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eine sozialversicherungsrechtliche Vergütung begründen, hängt von der steuerlichen Veranlagung der Sachleistungen ab. Gemäß der ständigen Gesetzgebung des Bundessozialgerichtes ist das "steuerrechtliche Merkmal der vorwiegend selbständigen Interessen des Arbeitgebers" zu berücksichtigen.

Dementsprechend sind Leistungen und Nutzen keine Löhne, wenn sie sich - bei sachlicher Beurteilung aller Sachverhalte - nicht als Vergütung, sondern nur als für das Unternehmen notwendiges Begleitphänomen herausstellen. Dies ist anzunehmen, wenn sie im eigenen wohlverstandenen Eigeninteresse des Auftraggebers erfolgen, das vorwiegend im eigenen wohlverstandenen liegt. Das ist der Falle, wenn der Fokus nicht auf dem eigenen Interessen des Mitarbeiters, sondern auf dem Unternehmenszweck liegt.

Auf das vor allem im eigenen Interesse liegende Interesse eines Arbeitgebers an der Steuerveranlagung von Weiterbildungsdienstleistungen trifft dies zu: Die Ausbildungsmaßnahme soll die Beschäftigungsfähigkeit des Mitarbeiters im Unternehmen verbessern. Dabei wird die Beteiligung an der Trainingsmaßnahme von der Arbeitsleistung abgezogen, und es gibt keinen eindeutigen Nachweis für den Vergütungscharakter der Maßnahmen. Dabei ist die Aufnahme oder der Erstattung der Auslagen des Mitarbeiters als Abrechnungsempfänger durch den Auftraggeber irrelevant, wenn dies generell oder für die spezielle Ausbildungsmaßnahme vor Vertragsschluss in schriftlicher Form versprochen wurde.

Qualifizierungs- und Ausbildungsmaßnahmen im arbeitsförderungsrechtlichen Sinn, die der Auftraggeber oder ein vermittelndes Beschäftigungsunternehmen im Rahmen von Aufhebungsverträgen anbietet, sind ebenfalls möglich. Das Finanzamt benötigt diesen Beleg, um einen Mehrabsatz für einkommensbezogene Aufwendungen für die Maßnahmen durch den Mitarbeiter auszugrenzen. Es ist nicht ratsam, Verträge abzuschließen, bei denen die Maßnahmenkosten vom Auftraggeber nur dann getragen werden, wenn der Mitarbeiter die Weiterbildungsprüfung durchläuft.

Der Lohn ist in diesem Falle steuerpflichtig.

Weiterbildung mit dem Ziel, die Steuerbehörden von der Ausbildung Ihrer Arbeitnehmer auszuschließen.

Allerdings kann rasch ein monetärer Vorteil eintreten, der steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Bei der steuerlichen Erfassung der Ausbildungskosten kommt es darauf an, wer die Verantwortung für die Ausbildung übernimmt und in welchem Interesse die Massnahme ist. Übernimmt Ihr Sachbearbeiter seine eigenen Ausbildungskosten, d.h. Ausgaben für den Erhalt und Ausbau von Abschlüssen in seinem bestehenden Beruf, so kann er diese in vollem Umfang als einkommensbezogene Ausgaben geltend machen.

Wenn Sie als Unternehmer die Ausbildungskosten übernehmen, gibt es immer einen steuerpflichtigen und beitragspflichtigen Lohn, da es sich um die Erstattung von einkommensbezogenen Ausgaben auswirkt. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie dem Mitarbeiter die Auslagen bezahlen oder die Ausgaben unmittelbar selbst aufbringen. Ihre Mitarbeiterin oder Ihr Mitarbeiter kann die Ausgaben als einkommensbezogene Ausgaben beanspruchen, aber beide Direktzahlungen von Ihnen benötigen eine Bestätigung über die Höhe der angenommenen Auslagen.

Dadurch sind sowohl Sie als Unternehmer als auch Ihr Mitarbeiter nur mit Sozialversicherungsbeiträgen belastet. Welche Bedeutung hat das "überwältigende operative Interesse"? Doch auch wenn Ihr Mitarbeiter seine Ausbildung in seiner freien Zeit fortsetzt, kann es zu einem "überwältigenden Unternehmensinteresse" kommen. Die Teilnahme an der Ausbildung liegt im "überwiegenden Eigeninteresse des Unternehmens", so dass die Kostenübernahme nicht steuer- oder abgabenpflichtig ist.

Mehrere FG und auch der Bundesfinanzhof (BFH) haben sich bereits mit der Lohnsteuerschuld der Ausbildungskosten beschäftigt, die der Auftraggeber für seinen Mitarbeiter durchführt. Wird durch die Trainingsmaßnahme Allgemeinwissen erworben (z.B. Sprachtraining, Verhaltenskurs, Computerkurs, Sprachbewältigungskurs, Autogenes Training, Yoga, Raucherentwöhnung), ist " überwältigendes Unternehmensinteresse " nur vorhanden, wenn die Kurse der Förderung des Arbeitsklimas dienstbar sind ( "BFH, Urteilsbeurteil vom 22. Januar 2006").

Drei. 1985, Ref: 6 R 170/82, LStBl 1985 II, 532; FG Saarland, Entscheidung vom 7.7. 1993, Ref: 2 K 260/89, EFG 1994, 26). Weiterbildung muss so ausgeprägt gewesen sein, dass der Privataspekt keine oder nur eine nachgeordnete Rolle spielte (BFH, Entscheidung vom 14.7. 1988, Az: IV R 57/87, LStBl 1989 II,19; Entscheidung vom 9 vom 9 dabei. 1990, Az: VI R 48/87, LStBl 1990 II, LStBl 1990 II, LStBl7; Entscheidung vom 5.9. 1990, Az: IV B 169/89, SStBl 1990 II, 1059).

Inländische Reisen und internationale Reisen innerhalb der EU dürfen nicht anders beurteilt werden. Sachleistungen, indem Sie die Schulung selbst durchführt und finanziert, indem Sie dem Mitarbeiter die Ausbildungskosten erstatten, wenn er die Ausgaben selbst übernommen hat. Mit den Reisekostenpauschalen für Geschäftsreisen können Sie die Zusatzkosten für Mahlzeiten und Doppelbudgetierung festlegen.

Außerdem empfiehlt sich eine schriftlich festgelegte Absprache mit dem Mitarbeiter. Allein eine Tilgungsklausel belegt nicht das "überwiegende Unternehmensinteresse". Der Mitarbeiter verpflichtet sich durch eine Tilgungsklausel, die Ihnen als Arbeitgeber für eine Schulung entstandenen Aufwendungen zu erstatten, wenn das Beschäftigungsverhältnis vorzeitig abläuft. In der Rechtssache hatte ein Kfz-Händler die Aufwendungen für die Umschulung eines Telefonhändlers zum Kfz-Verkäufer übernommen.

Die LAG betrachtete diese Maßnahme als Einleitung zu einem bestimmten Job und nicht als Aus- oder Weiterbildung. Dies bedeutet, dass, wenn das Steueramt Ihnen bescheinigt, dass eine Weiterbildungsmaßnahme steuerbefreit ist, das Steueramt Ihres Mitarbeiters nicht daran bindet. Sie kann die von Ihnen als Lohn angenommenen Aufwendungen rückwirkend versteuern. Unsere Tipp: Machen Sie die Anrufinformationen auch im Auftrag des Mitarbeiters und unterschreiben Sie beide das Formular, um auch das Steueramt Ihres Mitarbeiters zu bindet.

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