Geldwerter Vorteil Gutscheine für Mitarbeiter

Geldvorteilsgutscheine für Mitarbeiter

Angestellte & Gehalt, Marketing & Vertrieb und mehr Mitarbeitergeschenke sind motivierend und eine Geste der Wertschätzung. Ansonsten gibt es einen monetären Vorteil, der steuer- und sozialversicherungspflichtig ist.

Steuerbefreite Sachbezüge: Achten Sie auf Geschenke.

Sachbezüge für die Mitarbeiter sind anregend und eine Gebärde der Dankbarkeit für das geleistete Commitment oder gute Leistung. Steuerfreie Sachbezüge sind daher in vielen Betrieben ein populäres Mittel zur Erkennung und Motivierung. Der Mitarbeiter bekommt im Verhältnis zur Gehaltssteigerung den gesamten Sachwerten. Sachbezüge sind Sachbezüge des Arbeitnehmers, die er neben dem tariflichen Gehalt bezieht und die ohne unmittelbaren Betriebsnutzen, aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen gewährt werden.

Dabei kann es sich um einen steuerfreien Geldauszug, eine steuerbegünstigte Bargeldbeihilfe oder die freie Privatnutzung von digitalen Geräten wie Notebooks oder Smartphones handeln. Sacheinlagen innerhalb des Monatsgeldes von 44 EUR sind für das Unternehmertum und den Arbeitnehmer steuerfrei. Gleiches trifft auf Eigenleistungen bis zu einem Höchstbetrag von 60 EUR pro Veranstaltung zu.

Übersteigen die Sachleistungen diese Werte, zahlt der Unternehmer die Steuer. Er kann zwischen der Individualbesteuerung von Sachleistungen und der Pauschalbesteuerung wählen. Ungeachtet des Ist-Wertes der Sachleistung ist es immer eine zollfreie Leistung für den Mitarbeiter. Zwar wird der Mitarbeiter durch die steuerliche Belastung durch den Auftraggeber von der Steuerpflicht befreit, dies betrifft jedoch nicht die Sozialversicherungsbeiträge.

Lediglich das Sachbezugsrecht von bis zu 44 EUR oder 60 EUR (siehe oben) ist für den Mitarbeiter völlig steuerfrei. Eine Sachbezugsregelung stellt eine Win-Win-Situation für das Untenehmen und den Mitarbeiter dar. Auf der anderen Seite finden die Mitarbeiter ein Geschenk zum Geburtstermin oder zur Geburtsstunde eines dankbaren Babys. Darüber hinaus bieten sich Sachleistungen auch als Ausgleich für eine außerordentliche Gehaltssteigerung an.

Bei steuerbefreiten Sachleistungen entfällt für den Mitarbeiter der gesamte oder der größte Teil der Aufwendungen. Es ist z.B. möglich, einem Mitarbeiter regelmässig Gutscheine für den Kauf von Gebrauchsgütern für sein Freizeitbeschäftigung auszuhändigen oder monatlich Kraftstoffgutscheine zu übergeben. Verglichen mit der mit hoher Steuerbelastung behafteten Gehaltssteigerung profitieren die Mitarbeiter davon deutlich mehr. Sachleistungen einschließlich der damit einhergehenden Steuerbelastung sind für das eigene Leben immer als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Für alle Sacheinlagen in Gestalt von Sachleistungen bis zu einem Gesamtbetrag von 44 EUR pro Kalendermonat und Mitarbeiter gelten die 44 EUR-Freistellungsgrenzen. Erst unter Berücksichtigung der Freibeträge sind Sachleistungen für den Spender und den Empfänger steuerfrei. Hinzu kommt die ereignisbezogene Freistellungsgrenze für Zuschüsse bis zu einem Betrag von 60 E. Sie ist ebenso wie die 44-Euro-Freistellungsgrenze von allen Gebühren ausgenommen.

Dabei können Sie Sachleistungen bis zu 44 EUR in einem Kalendermonat und mehrere Leistungen für private Gelegenheiten bis zu 60 EUR miteinander kombinier. Der Freibetrag von 60 EUR bezieht sich nur auf den persönlichen Anlass eines einzigen Mitabeiters. Zur Erhöhung der Mitarbeiterloyalität, zur Stärkung Ihrer Arbeitgebermarke oder zur Würdigung der Mitarbeiter bietet Ihnen der Versicherer in Form von diversen Sachleistungen an.

Monatsgeschenke in den verschiedensten Formen, vom Geschenkgutschein bis zur Konzertkarte, sind bis zur Höchstgrenze von 44 EUR steuerfrei. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Abendessen einladen oder eine besondere Feier veranstalten, ist das auch eine Sachleistung. Der Freibetrag beträgt 110 EUR pro Mitarbeiter und Vorfall.

Die Verordnung betrifft höchstens zwei Ereignisse pro Jahr. Durch die Einrichtung einer Kindertagesstätte im Betrieb oder durch einen Kostenbeitrag unterstützt du deine Mitarbeiter bei der Pflege ihrer Nachkommen. Dieser Sachbezug ist unversteuert, wenn er nicht Teil des tariflichen Lohnes ist und die tatsächlich entstandenen Aufwendungen nicht übersteigt.

Wenn Sie Mitarbeiter mit Barzuschüssen fördern, müssen sie den Beweis für die zweckgebundene Nutzung erbringen. Wenn Sie auf betrieblicher Gesundheits-förderung setzen, stehen Ihnen pro Mitarbeiter 500 EUR pro Jahr für Sachleistungen zur Verfügung. Die Förderung unterscheidet sich jedoch von der tatsächlichen materiellen Förderung dadurch, dass es sich um eine Förderung auswirkt. Nähere Angaben dazu finden Sie in den Richtlinien der Sozialversicherung.

Sie können als Unternehmer einen Zuschlag auf den tariflichen Lohn zahlen, um die Reisekosten mit dem Auto zu decken und eine Pauschalsteuer von 15 Prozentpunkten zu zahlen. Wahlweise ist es möglich, Fahrkarten für den öffentlichen Verkehr bis zur Höchstgrenze der tatsächlich anfallenden Gebühren als Geldsubvention oder rein in Sachleistungen zu subventionieren. Teilen Sie Ihren Mitarbeitern mit, dass die Leistungen abgeltend besteuert werden und dass es sich um eine steuerfreie Sachleistung handelt.

Der Grund dafür ist, dass Mitarbeiter bei der Pauschalsteuer keine Reisekosten für einkommensteuerliche Zwecke beanspruchen dürfen. Es besteht die Option, Ihre Mitarbeiter mit einer Sachleistung in Gestalt eines Mahlzeitenzuschusses zu unterlegen. Wenn Sie als Unternehmer die Pauschalsteuer zahlen, erhalten die Mitarbeiter eine steuerfreie Sachbezüge von 6,33 EUR pro Menüprüfung. Oder der Mitarbeiter zahlt einen Eigenbeitrag von 3,23 EUR.

Bei allen Sachleistungen darf der Restaurantcheck oder der Essensgutschein kein Gehaltsbestandteil sein. Als Unternehmer haben Sie die Möglichkeit, den maximal zu versteuernden pauschalen Arbeitgeberzuschuß zu bewilligen oder nur den Arbeitnehmer mit dem Arbeitnehmerbeitrag einzubeziehen. Früher mussten Gutscheine bestimmte Voraussetzungen erfuellen, um als steuerfreie Sachleistungen angesehen zu werden. Beispielsweise könnte ein Beleg nie für einen bestimmten Betrag ausgegeben werden.

Gleiches gilt für Belege mit einem angegebenen Maximalbetrag. Heutzutage können Sie fast jeden Beleg als Sachgeschenk einlösen. Voucher können Mehrarbeit oder Urlaub nicht ersetzen. Seit der Novellierung der gesetzlichen Bestimmungen hat der Beleg eine besondere Stellung in der Rechtsordnung eingenommen, da er im Grunde genommen keine Sachleistung ist.

Wichtig ist die Verpflichtung zur Erfassung und Überwachung von Sachleistungen. Weil nur Sachleistungen bis zu 44 EUR steuerfrei sind, kommt es sehr rasch vor, dass Sie diese Obergrenze durchbrechen. Ein gefährlicher Fall, wenn Mitarbeiter pro Kalendermonat mehrere Sachleistungen beziehen. Der Mitarbeiter bekommt eine Sachleistung von 38 EUR pro Jahr. Jetzt lädst du ihn und alle Kolleginnen und Kollegen der Fachabteilung zur Projektabschlussfeier ein und buchst die daraus resultierenden Ausgaben von 12 EUR pro Mitarbeiter als Sachspende.

Dabei überschreiten die montalen Sachleistungen die 44-Euro-Freistellungsgrenze, so dass die Steuer fällig wird. Im Prinzip ist jede von einem Mitarbeiter erhaltene Leistung eine Sachleistung. Der Mitarbeiter kommt von jeder Spende in finanzieller Hinsicht in den Genuss, sei es eine Sachspende oder ein Kinderbetreuungsgeld. Insbesondere die unternehmerische Sichtweise, ob die Abgeltungssteuer auf Sachleistungen anzuwenden ist, erfordert eine Abgrenzung.

Aus Sicht des Mitarbeiters selbst ergibt sich die Problematik der Besteuerung von Sachbezügen. Besonders im Bereich der finanziellen Nutzung von Notebooks, Smart-Phones oder PKW. Wenn der Sachbezug im Besitz des Unternehmen verbleibt, zahlt der Mitarbeiter die Steuern für den Sachbezug nicht. Doch auch preislich oder gar kostenlos stark reduzierte oder gar unentgeltlich angebotene Erzeugnisse oder Leistungen des Betriebes sind ein monetärer Vorteil und werden letztlich besteuerm?

Unterrichten Sie Ihre Mitarbeiter über die zu vermutenden Steuerpflichten, da sonst die gut beabsichtigte Schenkung nach rückwärts tendiert.

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