Geldwerter Vorteil Freibetrag Steuererklärung

Monetärer Vorteil Steuerbefreiungsbetrag Steuererklärung

Stock Options vom Auftraggeber können Löhne sein. Sie ist im Hinblick auf den Beteiligungsbesitz im Wesentlichen wie nachfolgend beschrieben steuerlich geregelt: Wenn Ihr Vorgesetzter auf freiwilliger Basis am Unternehmensvermögen teilnimmt - zum Beispiel durch vergünstigte Anteile, Stille Einlagen oder Gewinnbeteiligungen - ist dies ein geldwerter Vorteil ohne Steuern. Einzig die Beschränkung besteht darin, dass die Vermögensberatung 360 EUR pro Jahr nicht überschreiten darf und zumindest allen Arbeitnehmern offen steht, die seit einem Jahr oder mehr beim Auftraggeber sind.

Es gibt so genannte Share-Options. Die Inhaber der Optionsrechte können eine feste Stückzahl von Anteilen einer Gesellschaft zu einem festen, diskontierten Kurs und zu einem Ausübungsdatum oder innerhalb eines Ausübungszeitraums erwerben oder auflösen. Generell werden Bezugsrechte an einer Termingesellschaft gehandhabt und als Derivate klassifiziert.

Stock Options sind ein populäres Instrument, insbesondere in Bezug auf moderne Vergütungssysteme, da der Unternehmer versucht, die Bindung und Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen. Wenn er - bei einem Kurs von 50 EUR - gleich wieder verkauft hätte, hätte er einen Ergebnis je Stückaktie von 10 EUR verdient. Wenn Sie von Ihrem Dienstgeber Stock Options erhalten, kann dies als Lohn angesehen werden - und ist mit Ihrem individuellen Tarif besteuerm.

Stock Options gehören immer zu Ihrem Gehalt, wenn Ihr Vorgesetzter Ihnen diesen Vorteil in Anbetracht Ihrer Leistung einräumt. Natürlich nur, wenn der monetäre Vorteil die Steuerfreiheit von 360 EUR pro Jahr ausmacht. Die übrigen Leistungen sind steuerlich als abgegrenzt anzusehen, wenn ein Mitarbeiter über sie wirtschaftlich verfügba.

Dies ist bei diskontierten Arbeitgeberaktien immer dann der fall, wenn die Anteile in das Besitz des Mitarbeiters übergehen, d.h. wenn sie in das Wertschriftendepot des Mitarbeiters gebucht wurden. Lediglich die eigentliche Übung der Stock-Option, im Fachjargon Ausübungspreis oder Stock-Option, führte somit zum Zustrom des finanziellen Nutzens - es ist unerheblich, ob die Stock-Optionen handelbar oder nicht handelbar sind.

Im Übrigen: Es ist zu beachten, dass, wenn der Ausübungszeitpunkt nicht mit dem Gutschriftszeitpunkt der Anteile im Wertschriftendepot des Mitarbeiters übereinstimmt, die Sachleistung erst an dem Tag anfällt, an dem die Anteile endgültig in das Wertschriftendepot gebucht werden. Wenn der Mitarbeiter die Anteile unmittelbar nach dem Ausüben des Aktienbezugsrechts, der Ausübungs- und Verkaufsvariante, veräußert, ist die Steuersituation anders.

Dies liegt daran, dass bei dieser Ausführung keine Buchung auf das Wertpapierdepot des Mitarbeiters stattfindet. Maßgeblich für den Einzug des Sachbezugs ist in diesem Falle der Tag der Ausübung des Aktienbezugsrechts, d.h. der Tag, an dem die Ausübungsanzeige beim Einräumer der Option eingeht. Die Geldwertvorteile ergeben sich in der Regel daraus, dass der Auftraggeber die Anteile zu einem reduzierten Preis oder unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Der Betrag der Sachleistung wird in der Regel berechnet als Quote aus der Abweichung zwischen dem Marktwert der Anteile zum Zeitpunkt des Zuflusses und dem vom Mitarbeiter gezahlten Übernahmeverkaufspreis. Im Falle von nicht handelbaren Bezugsrechten, für die es in der Regel keinen Marktwert gibt, sind die Anteile mit ihrem Marktwert am Tag der Gewährung zu bewerten. Bei dieser Variante wird auf die eigentliche Aktienausgabe verwiesen und die wirtschaftlichen Effekte werden nur abgebildet.

Damit werden neue Emissionen und damit letztendlich auch eine Abschwächung des Kurses und der Stimmrechte umgangen. Ein virtuelles Aktienoptionsprogramm ist auch eine Vergütung für die in der vergangenen Zeit erbrachten Leistungen und dementsprechend ist auch hier die oben dargestellte Vorschrift für ordentliche Stockoptionen anwendbar. Im Übrigen: Werden die diskontierten Anteile nicht veräußert, sondern im Wertschriftendepot verwahrt, werden die Ausschüttungen regelmässig mit der Abgeltungsteuer belastet.

Handelt es sich bei den Bezugsrechten um eine Mehrjahresvergütung, kann die Fünftelregel auch für steuerliche Zwecke berücksichtigt werden.

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