Geldwerter Vorteil Bahncard 50

Geldvorteil Bahncard 50

Die Möglichkeit der Nutzung muss einen finanziellen Vorteil versteuern. Ökonomie Das BFH hatte mit Beschluss vom 30.3.2017 (Az. IV R 13/14, vgl.

Vollmacht, BC 2017, 297, Büchlein 7) beschlossen, dass die Übernahme der pauschalen Steuer nach 37b EGStG mit der Freistellungsgrenze von 35 (netto, d.h. ohne Mehrwertsteuer) an berücksichtigen erfolgt. Das BFH ist in seiner Zuständigkeit deutlich schärfer als die vorherige Stellungnahme der Steuerbehörden, die von Vereinfachungsgründen auf die Berücksichtigung der pauschalen Steuer mit der Bestimmung der 35 â¬-Freigrenze verzichten (siehe BMF-Schreiben dv. 21 vom 23.05.2015, LStBl. I 2015, 468, Rdnr. 25).

Mit der Bahncard haben Sie folgende Vorzüge

Bei Privatkunden sind die Bahnkarten der DB sehr gefragt. Mehr und mehr Firmen bieten ihren Beschäftigten Bahnkarten an, um die Fahrtkosten zu reduzieren oder gute Leistungen zu belohnen. Wenn die Bahnkarten dann aber auch für Privatfahrten mit der Eisenbahn verwendet werden, sind eine Reihe von besonderen Steuervorschriften zu berücksichtigen.

Für ihre Kundschaft stellt die DB diverse Bahnkarten zur Verfügung. Der Name bezieht sich auch auf den Preisnachlass auf den normalen Preis und auf alle Sparmaßnahmen der Bahnen. Bei der Bahncard 25 wird der Fahrpreis um 25 Prozentpunkte reduziert, bei der Bahncard 50 bezahlen die Fahrgäste nur halb so viel.

Bei der Bahncard 100 sind alle Bahnfahrten kostenlos. Bei der Bahncard mit ihrem festen Preis ist die Benutzung auf die erste oder zweite Kategorie beschränkt. Auf der Bahncard 100 befindet sich auch ein Passbild. Sie gelten für den Nah- und Fernbereich und beinhalten die freie Benützung des ÖPNV am Start- und Zielpunkt.

Die Bahnkarten machen es auch möglich, zusätzliche Karten zu kaufen, die erhebliche Rabatte anbieten. Bahnkarten sind ein Jahr ab Kaufdatum gültig, sie werden um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sie nicht sechs Monate vor Ablauf ihrer Laufzeit in schriftlicher Form storniert werden. Detaillierte Angaben finden Sie auf dem Internet-Portal der DAB. Speziell für Firmen gibt es eine Bahncard, die den Großkundenrabatt (sog. Bahncard Business) mit der Bahncard verbindet.

Wenn ein Mitarbeiter eine Bahncard beschafft und sie hauptsächlich für Geschäftsreisen und Arbeitsreisen verwendet, können die Aufwendungen als einkommensbezogene Aufwendungen in der Einkommensteuererklärung miteinbezogen werden. Nimmt die Privatfahrt nur einen kleinen Teil ein und überschreiten die regelmäßigen Fahrpreise für Arbeitsfahrten den Tarif der Bahncard, so kann deren privater Gebrauch unterlassen werden.

Der Preis der Bahncard kann immer in dem Jahr abgezogen werden, in dem sie gezahlt wurde. In vielen Betrieben wird eine Bahncard den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Dabei ist zu unterscheiden, für welche Reisen sie verwendet wird. Reisen zwischen Haus und Arbeitsplatz sind dem persönlichen Arbeitsbereich des Mitarbeiters zugewiesen. Das Bereitstellen der Bahncard für solche Reisen unterliegt der Lohnsteuer und der Sozialversicherung als Teil des Lohnes in dem Kalendermonat, in dem die Bahncard gekauft wird.

Außerdem kann der Unternehmer die Abgabe zu einem Pauschalsatz von 15 Prozentpunkten einfordern. In diesem Fall besteht keine Sozialkompensation. Wenn die Bahncard hauptsächlich für Geschäftsreisen und nur vereinzelt für private Zwecke verwendet wird, kann der Auftraggeber die anfallenden Gebühren umsatzsteuerfrei erstatten. Im Gegenzug weisen die Steuerbehörden gerne nach, wie viele offizielle Zugfahrten mit der Bahncard durchgeführt wurden.

Das ersparte Ticket muss über dem Kaufpreis der Bahncard liegen. Für den Einsatz in der zweiten Kategorie beträgt der aktuelle Kostenaufwand einer Bahncard 100 4.090 EUR. Mitarbeiter, die die Bahncard auch für Privatfahrten und für Arbeitsreisen einsetzen, müssen dennoch den Tarif des normalen Tickets für jede Einzelfahrt berechnen.

Erst wenn Ihr Auftraggeber mit der Bahncard mehr als 4.090 EUR einspart, ist eine Privatnutzung zollfrei. Können die oben genannten Kosteneinsparungen nicht belegt werden, muss der Auftraggeber den monetären Vorteil der Bahncard besteuern. Beispiel: Ein Mitarbeiter macht mehrere Geschäftsreisen pro Jahr, die in der Regel 200 EUR per Bahn kosten.

Er erhält vom Auftraggeber eine Bahncard 50, die er auch für sich allein in Anspruch nehmen kann. Der Preis der Bahncard 50 beträgt derzeit 255 EUR. Das bedeutet, dass für Geschäftsreisen nur 100 EUR gesammelt werden müssen. Die Arbeitgeberin zahlt den Gesamtbetrag von 355 EUR (100 EUR Fahrpreise plus 255 EUR Bahncard), der 155 EUR über den Istkosten liegt.

Die 155 EUR sind als monetärer Vorteil Teil des Gehalts und müssen besteuert werden. Wenn die Bahncard für Reisen zwischen Haus und Beruf verwendet wird, kann der Unternehmer den Geldvorteil mit einem Pauschalsatz von 15 Prozentpunkten besteuern, wie oben erwähnt aber nur bis zur Hoehe des Fahrgeldes. Wird die Bahncard nur für Privatreisen, mit Ausnahme von Geschäftsreisen, verwendet, muss für den Kapitaleinkommensvorteil der einheitliche Steuersatz verwendet werden, der auch für die Einzelabrechnung gilt.

Von den Vorteilen der Bahncard können auch selbständig und freiberuflich tätige Personen profitieren, wenn sie viele Geschäftsreisen mit der Eisenbahn unternimmt. Die anfallenden Aufwendungen können dann als Betriebskosten abgezogen werden. Die Reisekosten ohne Bahncard und die eigentlichen Spesen sollten auch hier in Übersichtsdarstellungen dargestellt werden. Wie die Bahncard steuerlich zu behandeln ist, hängt immer vom Einzellfall ab.

Wenn hier der normale Fahrpreis inklusive Einsparungen aufgeführt ist, kann ein Wirtschaftsprüfer rasch feststellen, inwieweit die Bahncard die operativen Fahrtkosten reduziert hat. Die preisintensive Bahncard 100 kauft keine Fahrkarten, daher wird eine separate Dokumentierung empfohlen. Dabei wird das Steueramt prüfen, ob das Untenehmen wirklich Geld einspart oder ob die Privatnutzung beträchtlich ist.

Bei der Übergabe an den Mitarbeiter ist es für den Unternehmer von Bedeutung zu dokumentieren, wie eine Bahncard wahrscheinlich eingesetzt wird und ob die Bedingungen für Steuerbefreiung oder Pauschalzahlung erfüllt sind.

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