Geldwerter Vorteil 44 Euro

Geldvorteil 44 Euro

Im Prinzip ist jede von einem Mitarbeiter erhaltene Leistung eine Sachleistung. Sachbezugsbeispiele mit 44 Euro ( 8 Abs. 2 S. 11 estg)

8 Abs. 2 S. 11 Einkommensteuergesetz (estg) legt die Sachleistung von 44 Euro fest, die ein Unternehmer seinem Arbeitnehmer neben dem eigenen Lohn zzgl. Steuern erteilen kann. Nachfolgend sind die Sachbezüge aufgeführt, die die Unternehmer im Zusammenhang mit den 44 Euro am meisten nutzen. Dieser Vermögensvorteil ist jedoch nur dann steuerbefreit, wenn die Freistellungsgrenze genauestens eingehalten wird.

Überschreitet der Sachbezugswert, den ein Arbeitnehmer von seinem Dienstgeber erhalten hat, 44 Euro, muss der Gesamtbetrag der Einkommensteuer und der sozialen Sicherheit unterliegen. Ausschlaggebend für die Kalkulation sind vor allem zwei Punkte: Zum einen sind die Beträge aller unter § 8 Abs. 2 S. 11 ff. fallenden Sachbezüge zu addieren.

Andererseits gilt der Punkt, an dem der Mitarbeiter den Vermögensvorteil erlangt und nicht, wenn dieser ihn ausgleicht oder nutzt (Zuflussprinzip). Die Arbeitgeberin kann dem Mitarbeiter einen Beleg zustellen und dann das Konto mit der Tanke ausgleichen. Laut einer Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) ist es auch zulässig, dem Mitarbeiter gegen Vorlage eines entsprechenden Tankbelegs bis zu 44 Euro in Geld zur Verfügung zu stellen.

Selbstverständlich kann der Auftraggeber auch andere Belege bei Einzelhändlern kaufen und an seine Beschäftigten weiterleiten. Die Arbeitgeberin könnte auch jeden Tag im Jahr Sachspenden austeilen. Bei den Arbeitgebern sollte man sich Sorgen machen, dass nicht alle Präsente gleichermaßen gut eintreffen. Wenn Sie trotzdem eine Sachspende machen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Umsatzsteuer in der 44 Euro-Freibetrag liegt.

Vorsorglich sollten die Paketkosten und die Versandkosten aufgrund eines laufenden Gerichtsverfahrens ebenfalls in den 44 Euro enthalten sein. Überschreitet der Auftragswert die 44 Euro Befreiungsgrenze, hat der Auftraggeber zwei Möglichkeiten: Die Differenz wird entweder vom Nettogehalt des Mitarbeiters abgezogen oder er verwendet die 15%ige Pauschalsteuer für Geldleistungen (+Soli 5,5% + 8% KiSt).

Bei Mitarbeitern, die mit dem PKW zur Arbeitsstätte reisen, kann ein arbeitsplatznaher Stellplatz (anteilig) gefördert werden. Die 44 Euro nicht-monetäre Auszahlung ist einer von vielen monetären Vorteilen. Interessierte an der 44-Euro-Freistellungsgrenze sollten an dieser stelle beachten, dass Arbeitnehmer, die bereits in den Genuß dieser Sacheinlage kommen, auch von dem 44-Euro-Sachbezugswert Gebrauch machen können.

Darüber hinaus kann der Auftraggeber auch bis zu 60 Euro in Form von Sachspenden pro privatem Anlaß eines Arbeitnehmers ausgeben. Einerseits können sie im Umfang von 44 Euro abrechnet werden. Andererseits kann im Zuge des Zuschusses eine Sachspende für Firmenveranstaltungen ausgeschüttet werden, für die ein jährlicher Steuerfreibetrag von 110 Euro pro Arbeitnehmer gewährt wird.

Die 8 abs 2 S: 11 est kurz: Der Sachbezug für Dienstgeber und Dienstnehmer ist nur dann steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Gesamtwert 44 Euro pro Kalendermonat nicht überschreitet. Beispiel für Gehaltszulagen nach 8 Abs. 2 S. 11 ESG sind Belege und Kreditkarten, Kraftstoffbelege, Jobtickets.

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