Fünftelungsregelung

Ein-Fünftel-Regel

Bei der Fünftelregel handelt es sich um eine spezielle gesetzliche Regelung. Welche Bedeutung hat die fünfte Regel des Einkommensteuergesetzes? Das Fünftelprinzip nach 24 EWStG in Verbindung mit der 34 Escort Général de la Estado ist nur dann anwendbar, wenn die Abgangsentschädigung innerhalb eines Steuerjahrs vollständig bezahlt wird. Der Abfindungsanspruch wird im Jahr der Leistung besteuert. Dabei wird die Einkommenssteuer zunächst auf das laufende jährliche Gehalt errechnet.

Danach wird die Entschädigungssumme auf fünf Jahre fiktiv aufgeteilt, ein Fünftes zum Ertrag addiert und dann die Einkommenssteuer neu errechnet.

Der Unterschied zwischen den beiden Beträgen wird mit dem Fünffachen des Steuerbetrags für die Abgangsentschädigung multipliziert, der zur ordentlichen Einkommenssteuer hinzugerechnet wird. Erkundigen Sie sich beispielsweise auch hier über das Stichwort "Abfindung": Gleiche Beiträge von RAT VOM EXPERTEN: Gleiche Beiträge aus den anderen Kategorien:

Das BFH zur fünften Verordnung

Das Bundesfinanzgericht (BFH) hat am vergangenen Wochenende über die so genannte fünfte Regel (X R 23/15) entschieden. Gemäß der Fünftelregel wird der ausserordentliche Ertrag auf ein Fünftes berechnet und ein Fünftes auf das verbleibende zu versteuernde Ergebnis aufgeschlagen. Bisher konnte jedenfalls bei direkten Zusagen und Unterstützungskassenverpflichtungen auf der Grundlage der Angaben der Steuerbehörden (vgl. BMF-Schreiben vom 24. Juli 2013, Randnr. 371) davon ausgegangen werden, dass der fünfte Teil auch für Kapitalzahlungen gelten würde, und zwar ungeachtet dessen, ob es sich um eine Abfindungszahlung oder eine von Anfang an geplante oder freiwillige Sonderzahlung handelte.

Bei den Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionskassen haben die Steuerbehörden bereits eine andere Sichtweise eingenommen, die nun durch den Bundesfinanzhof bekräftigt wurde. Eine Anwendung der ermäßigten Steuer nach 34 StG ist nicht zulässig, wenn die ursprüngliche Pensionsrückstellung bereits die Ausübung einer Kapitaloption vorsieht. Dies wird dadurch gerechtfertigt, dass die Erträge nicht außergewöhnlich sein können, wenn die Aggregation der Erträge dem vertraglichen oder üblichen Verlauf der entsprechenden Einkommenserzeugung impliziert.

Ein Ausgleich von Pensionsansprüchen, wenn das Rentensystem diese nicht bereits sieht, sollte daher nicht darunter fallen. In vielen Fällen wird nun die Ungewissheit zum Ausdruck gebracht, ob die im Pensionskassenurteil geäußerten Bemerkungen auch auf Kapitalleistungen im Zusammenhang mit anderen Umsetzungskanälen (insbesondere direkte Zusagen und Unterstützungszusagen) zutreffen. Die Entscheidung hat nur direkte Auswirkungen auf den Tatbestand der Rechtssache; solange die Steuerbehörden ihre bisherige Sichtweise beibehalten und den fünften Teil der Kapitalauszahlungen in diesen Umsetzungskanälen nicht angreifen, ist alles gleich geblieben.

Unternehmer, die bereits Verpflichtungen mit einer Capital Option eingegangen sind, müssen diese aus heutiger Sicht nicht verändern; die bisherige Vorgehensweise kann beibehalten werden.

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