Fünftelregelung beispiel

Beispiel für die fünfte Regelung

Auf die Abfindung ist die Einkommensteuer nach der fünften Verordnung zu berechnen, da es im Kalenderjahr zu einer Einkommenskonzentration kommt. Anwendungsbeispiel der Ein-Fünftel-Regel. Zur Erlangung von Steuervorteilen besteht die verbleibende Option in der Ein-Fünftel-Regelung.

fünfte Verordnung

Im Falle von außerordentlichen Erträgen ist zu untersuchen, ob die Zollpräferenzbehandlung der so genannten fünften Verordnung (§34 Abs. 1 EStG) Anwendung findet und tatsächlich steuerlich wirksam ist. Zu den außerordentlichen Erträgen können gehören (34 Abs. 2 EStG): gewisse Vergütungen (24 EStG), einschließlich Zahlungen: Erträge aus einer älteren Erwerbstätigkeit (§24 Nr. 2 EStG) aus Land- und forstwirtschaftlicher Nutzung, Wirtschaftsunternehmen, selbstständiger Erwerbstätigkeit oder nicht selbstständiger Erwerbstätigkeit.

Nach der Rechtsprechung des BFH geht die Umsetzung des Anreizsystems davon aus, dass es zu einer Einkommensakkumulation kam und dass daher die Steuerbelastung reduziert werden muss. Es wird in diesem Fall keine zusätzliche Verwendung des Ein-Fünftel-Systems geben. Gemäß BMF-Schreiben vom 24. Mai 2004 ist die Besonderheit der Einkünfte als gegeben anzusehen, wenn das Jahreseinkommen im Jahr der Abfindung das Einkommen übersteigt, das der Steuerzahler bei Fortsetzung seiner Beschäftigung normalerweise erzielt hätte.

Im Übrigen entfällt der Anwendungsanspruch der fünften Verordnung (vgl. BMF-Schreiben vom 24. Mai 2004 IV A 5 - S 2290 - 20/94 in Verbindung mit BMF-Schreiben vom 17. Januar 2011), was im Klartext heißt, dass, wenn die Abgangsentschädigung im folgenden Jahr erfolgt, in dem andernfalls nur ein geringes Einkommen erwirtschaftet wird, die Abgangsentschädigung nicht nach der fünften Verordnung versteuert werden kann.

Dabei ist es wichtig - im Falle von Optionen - im Voraus zu überprüfen, welche Option (Zahlung im laufenden oder folgenden Jahr) steuereffizienter ist. In der Regel ist die Versteuerung der Abgangsentschädigung in einem Jahr mit wesentlich geringerem Jahresüberschuss die vorteilhaftere Option. Beispiel: Ende der Arbeit im 9. des 1. Jahres, Zahlung der Abfertigung im 1. Jänner des 2. Jänners Wenn im 2. Jahr kein weiteres Einkommen erwirtschaftet wird (Hinweis: Arbeitslosengeld verteuert die Steuerlast!), kann dies die beste Möglichkeit sein.

Im Falle von Ehepartnern / Lebenspartnern, die gemeinsam veranlagt werden, ist auch zu untersuchen, ob die gesonderte Beurteilung in dem Jahr, in dem die Abfindung geleistet wird, per se steuergünstiger ist. In diesen FÃ?llen kann die Geltung der FÃ?nften Regel nicht berÃ?cksichtigt werden (vgl. BMF-Schreiben vom 24. Mai 2004 IV A 5 - S 2290 - 20/94, I Nr. 4).

Umsatzsteuerrückerstattungen für mehrere JahreUmsatzsteuerrückerstattungen aufgrund der Korrektur von Mehrwertsteuererklärungen für mehrere Jahre in der Vorgeschichte können auch zu einer Einkommenskonzentration für den Steuerzahler nach sich ziehen. Problembereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung Wurde die Abfindung bereits im Zuge der Lohn- und Gehaltsabrechnung nach der fünften Methode vom Dienstgeber in Abzug gebracht, ist jedoch mit einer erhöhten Besteuerung der Abfindung im Zuge der Einkommensteuererklärung zu rechnen. Bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung ist zu kalkulieren.

Diese ergibt sich aus der Rechenlogik, dass bei der fünften Methode das Einkommen nach dem Abrechnungsmonat, in dem die Abfindung versteuert wurde, das Einkommen des Ehepartners in einer gemeinsamen Bemessung und ein allfälliges Progressionseinkommen aus Arbeitslosen- und Krankheitsgeld nicht mitgerechnet werden konnte. Im Falle von gemeinsam veranlagten Ehepartnern ist zu untersuchen, ob eine individuelle Veranlagung zu einer insgesamt geringeren Steuerbelastung führen kann.

Fünfte Methode Je größer die Erträge im Jahr der Begleichung des Ausgleichsbetrags, umso niedriger ist der Steuerertrag der fünften Methode. Die Erfahrung zeigt, dass Abfindungszahlungen gegen Ende des Geschäftsjahres zu einer deutlich erhöhten Steuerbelastung als Abfindungszahlungen zu Beginn des Geschäftsjahres aufkommen. Ausschlaggebend ist das Ergebnis des Geschäftsjahres ohne den Vorzugsabfindungsbetrag: Fazit: Zielgerichtete Steuermaßnahmen können das Ergebnis im Jahr der Abfindung reduzieren.

Kalkulationsmethode: Es werden das zu versteuernde Kapital - ohne den Abrechnungsbetrag - und die darauf zu zahlende Einkommenssteuer bestimmt (= Summenbildung "A"). Die Differenz zwischen den beiden Ertragsteuerbeträgen (Summe "A" - Summen "B") wird mit 5 mal 5 mal so viel ausgegeben (= Summen "C"). Daraus ergibt sich die auf die Abfindungszahlung zu zahlende Einkommenssteuer. Die Summen "A" und "C" führen dann zur gesamten Ertragsteuerbelastung.

Diese fünfte Methode bedeutet, dass der steuerpflichtige Teil der Abfindung nur durch die Progressionserhöhung für das erste fünfte des gestiegenen jährlichen Einkommens abgedeckt ist. An dieser Stelle ist leicht zu sehen, wie positiv die Umsetzung des fünften Steuersystems sein kann. In dem Beispiel wurde die Personalabrechnung im Monat Januar durchgeführt. In der Tat wurden nachträglich weitere Einnahmen aus dem Erhalt von zwanzig. 325 EUR steuerfreies Krankheitsgeld erlangt.

Allerdings steht dieses Krankheitsgeld unter dem Vorbehalt der Progression, was letztendlich zu einer wesentlich erhöhten Belastung der vereinnahmten Abgangsentschädigung beiträgt. Wenn der Ehepartner auch ein Progressionseinkommen oder ein anderes Einkommen aus Arbeitslosengeld oder Krankenstand bezieht, kann die Steuerlast wesentlich größer sein. Der Steuerrückstand / die Zusatzsteuer, die dann im Zuge der Einkommensteuerbescheide anfällt, kann je nach Lebenssituation durch das Einkommen des Ehegatten wie Rente, Löhne etc. erheblich erhöht sein. â

Bei geschickter Gestaltung - vgl. Abfindungscheckliste - können beträchtliche Steuerersparnisse realisiert werden. Das sollte überprüft werden.

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