Friedemann Schulz von Thun

Der Thuner Friedemann Schulz von Thun

Übersetzung Studium, Kursen und Leitideen[Verarbeitung | < Quelltext bearbeiten] Friedmann Schulz von Thun (* 7. 8. 1944 in Soltau) ist ein deutschsprachiger Physiologe und Komunikationswissenschaftler und Gründer des " Schulz von Thun-Institut für Komunikation " in Hamburg. An der Johanneum School of Scholars in Hamburg absolvierte Schulz von Thun sein Studium. Von 1967 bis 1971 Studium der Physik, Optik und Erziehungswissenschaft in Hamburg, dann Assistenz bei Reinhard Tausch und 1973 Promotion zum Thema "Verständlichkeit im Wissens- und Informationstransfer".

Die Zielsetzung war die "interne Demokratisierung", bei der man lernte, in Partnerschaft zwischen unterschiedlichen Interaktions-Partnern zusammenzuarbeiten. Durch die Zusammenführung individueller psychologischer, humanistischer und systemischer Orientierungen und seiner Kurs-Erfahrungen ist in den 1970er Jahren das Leitbild des Kommunikationsplatzes entstanden, das er 1981 im Jahrbuch " Kompositionen und Aufklärungen " präsentierte. Die vierseitige Modellierung oder das Kommunikations-Quadrat basiert auf der Prämisse, dass jede Äusserung nach vier Gesichtspunkten (Seiten) interpretierbar ist - sowohl vom Absender der Äusserung als auch vom EmpfÃ?

Die vier Hälften der Botschaft werden im Model durch eine quadratische Seite in ihrer eigenen Farbgebung dargestellt: Im Beziehungsdialog (gelb) sehen Sie, wie der Absender denkt, dass er zum Absender steht und was er von ihm denkt. Das, was der Absender mit dem Adressaten erzielen will, wird durch die Beschwerdeseite (rot) dargestellt.

Doch in der interpersonellen Verständigung gibt es nicht nur den, der sich ausdrückt - den Absender -, sondern auch den, der hinhört - den Empf. WÃ?hrend der Ã?bermittler mit "vier Schnäbeln" sprrt, hört der EmpfÃ?nger mit "vier Ohren". In der Regel stimmen die vier vom Absender mit einer Aussage geäußerten vier möglichen Textseiten nicht mit den vier möglichen Textseiten überein, da sie vom Adressaten aufbereitet werden.

Die vier Informationsseiten machen daher interpersonelle Begegnungen aufregend, aber auch aufregend und störanfällig. Dazu gehört zum Beispiel eine ausdrücklich faktische Verständigung zwischen Autoritäten oder Instituten. Dieses Innere Trupp wird von Schulz von Thun genannt. Schulz von Thun bezeichnet in seinem Vorbild solche Innenteile als "Stimmen" oder "Mitglieder des Innenteams".

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass jedes Mitglied des Inner Teams geehrt wird, denn "innere Pluralität" ist human und kostbar. Aber je nach Verlauf der internen Gespräche, je nachdem, wie die "innere Arbeitsatmosphäre" geformt ist und ob es eine gute Gesprächsführung gibt, können wir ein "inneres Team" haben - oder unter einem immer wieder gespaltenen Heap mit negativen Auswirkungen auch auf die Verständigung nach aussen.

Friedmann Schulz von Thun: Im Gespräch 1 - Unklarheiten und Abklärungen. Allgemeinpsychologie der Information. Rowohlt, Reinbek 1981, ISBN 3-499-17489-8, Derser: Im Gespräch 3 - Das "innere Team" und situative Ansprache. Rowohlt, Reinbek 1998, ISBN 3-499-60545-7: Kommunikations- und Sozialkompetenz. Ansprachen, Essays, Gespräche.

Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-61924-5 Friedemann Schulz von Thun (Hrsg.), Johannes Ruppel, Roswitha Stratmann: Im Gespräch miteinander: Verständigung für Vorgesetzte. Rowohlt, Reinbek 2000/2003, ISBN 3-499-61531-2 Friedemann Schulz von Thun, Wibke Stegemann (Hrsg.): Das Interne Gespann in Action. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-61644-0 Friedemann Schulz von Thun, Kathrin Zach, Karen Zoller: Von Anfang bis Ende im Gespräch - Kommunikationspsychologisches Lehrkörper.

Der Leitfaden zum Thema "Miteinander sprechen 1-3". Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-62830-6 unter ? Träger 2009: Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun.

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