Fragen Vorstellungsgespräch

Interviewfragen

Interview: Durchschnittliche Fragen - gut vorbereitet für das Interview Bestens auf das Interview vorbereitete - und dann kommt die klassische Bewerbungsfrage: "Was sind Ihre Nachteile? Aber gerade auf Standard-Fragen im Interview können sich die Antragsteller vorarbeiten. Welche Fragen müssen sie erwarten - und was sind die besten Auskünfte? Persönliche Belästigung der Kandidatinnen und Kandidaten mit fast unauflösbaren Rätseln: Können Sie sie auflösen?

"Wenn das Vorstellungsgespräch wie ein Verhör ist, kommen die Bewerber rasch ins schwitzen. "Es gibt Interviews, die an Kreuzverhöre erinnern. Unerfreuliche Fragen sollten die Widerstandsfähigkeit der Bewerber erproben. Man sollte im Dialog mit dem künftigen Vorgesetzten nicht nur gute Lösungen finden, sondern auch interessiert sein.

Aber gewisse Fragen sind untersagt - auf die die Antragsteller keine Antworten liefern müssen.

Interview: Nur keine Standard-Fragen.

Wenn ein Antragsteller nach üblichen Fragen im Interview glänzt, bekommt er in weniger als einer Minute schlaffe 100.000 Anregungen, die ihm dabei helfen, sich bestmöglich auf das Interview einzustellen. Der Katalog der Standard-Fragen ist lang. Natürlich kennt das Netz nicht nur, was der Personalverantwortliche mit großer Sicherheit fragt, sondern hat auch die intelligenten Lösungen parat.

Daher findet der Personalverantwortliche, der ein Interview mit Standard-Fragen führt, bei gut ausgebildeten Bewerbern kaum kritische Punkte. Fachleute wie Uwe P. Kanning, Ordinarius für Betriebspsychologie an der Fachhochschule Osnabrück, bezweifeln daher den Nutzwert vieler Standard-Fragen. Weil der Antragsteller bereits gut gerüstet ist und mit etwas Melodiösem, aber Banalem reagiert, bringen sie dem Personalverantwortlichen keinen weiteren Nachteil.

Als gutes Beispiel sei die populäre Fragestellung nach den individuellen Fähigkeiten genannt. Anstatt unbestimmte Fragen über die Fähigkeiten des Bewerbers zu stellen, rät er, spezifische Fähigkeiten zu prüfen, anstatt zu erwarten, dass der Kandidat etwas von sich selbst gibt, das zu seiner Person paßt. Auch wenn der Antragsteller eine berufsrelevante Befähigung benennen würde, macht die Standardfrage nicht deutlich, ob ihr Ausdruck ausreicht.

"Laut Kaning könnte ein Befrager seine eigene Ohnmacht nicht besser zum Ausdruck bringen als mit der Fragestellung "Warum sollte ich Sie anheuern?". Die Beantwortung dieser Fragestellung ist die ganz eigene Aufgabenstellung des Teilnehmers. Der Fachmann erläutert weiter. "Der/die Antragsteller/in kann die Fragestellung überhaupt nicht sachgerecht antworten, da er/sie die besonderen Erfordernisse der Tätigkeit nicht kannte.

Genauso gut kann ein Doktor seinen Patient fragen, welche Erkrankung er hat und wie man sie behandel. "Um jedoch die Tauglichkeit eines Bewerbers in Bezug auf Personalität, Know-how und Kompetenzen sachlich bewerten zu können, sind Bewerbungsgespräche eine erprobte und nützliche Methodik und daher integraler Bestandteil nahezu aller Aufnahmeverfahren.

Der Personalverantwortliche erreicht jedoch nur dann das angestrebte Resultat, wenn er auch die entsprechenden Fragen gestellt hat. De Kanning erläutert in einer Rubrik über die Firma Häuptling, wie Standard-Fragen umgangen werden können und wie diagnostizierbar sind. Sein Tipp für die Vorbereitungen auf das nächste Vorstellungsgespräch: Eine genaue Bedarfsanalyse des Jobs bildet die Basis für das Gespräch und trägt dazu bei, die erforderlichen Fähigkeiten und deren Entwicklung präzise zu bestimmen.

Vor dem Vorstellungsgespräch sollten die meisten Fragen entschieden und auf die gleiche Art und Weise beantwortet werden. In jeder Anfrage sollte es sich speziell um spezifische Zuständigkeiten handeln. Jeder Kompetenzbereich sollte mit mehreren Fragen geprüft werden. Vorrangig sind Fragen zu haben, bei denen die Antragsteller mit Gegebenheiten aus dem beruflichen Alltag in Berührung kommen.

Für jede Fragestellung im Sinn eines Punktsystems dient ein konkretes Bewertungsschlüssel zur Bewertung der Antwortmöglichkeiten im Sinn des Betriebes. Bei der Beantwortung werden Informationen über die Motive und Erwartungen des Antragstellers gegeben. Dabei gibt die Beantwortung Auskunft über den Innenantrieb des Antragstellers und wie er über seine Aufgabenstellung nachdenkt. Anhand der Beantwortung wird deutlich, ob der Antragsteller Mitgefühl hat und sich selbst realitätsnah einordnen kann.

Anhand der Beantwortung wird deutlich, welche tatsächlichen Vorstellungen er von der ausgeschriebenen Stelle und seinem neuen Auftraggeber hat und was ihn letztlich anregt. Mit beiden Ausprägungen soll der Antragsteller ermutigt werden, für sich selbst zu wirbt. Auch die Beantwortung der zweiten Aufgabe verlangt Spontaneität und Phantasie.

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