Familienunternehmen

mittelständisches Familienunternehmen

In der Wirtschaftsliteratur ist der Begriff "Familienunternehmen" nicht einheitlich definiert. Wir bieten mit unseren Dienstleistungen für Familienunternehmen und vermögende Privatkunden (Private Client Services) unternehmerische Familien, Family Offices und....

Der Vorteil von Familienunternehmen liegt auf der Hand: Sie sind langfristiger ausgerichtet und stehen für Tradition.

Definieren Familienunternehmen | Gründung Familienunternehmen

Die Familienunternehmen sind in Bezug auf Mitarbeiter oder Fluktuation nicht an eine gewisse Größenordnung geknüpft, sie sind in nahezu allen Wirtschaftssektoren zu finden und müssen keine besondere Gesellschaftsform haben. Also, was ist ein Familienunternehmen? Auf diese Frage gibt es in der Wissenschaft und in der Allgemeinheit keine bindende Beantwortung in Gestalt einer gemeinsamen Ausgestaltung.

Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorsitzender der Stiftungsleitung der Familienstiftung Familienunternehmen, hat in der Fachzeitschrift "Familienunternehmen und Stiftungen" (1/ 2011) detailliert auf die aktuellen gemeinsamen Formulierungen des Begriffes "Familienunternehmen" eingegangen. Kirchdörfer sagte, die Differenzierung von Nicht-Familienunternehmen sei absolut erforderlich, um Vergleichsstudien auf wissenschaftlicher Ebene durchführen zu können. Seit 2007 wird eine EU-weite Begriffsbestimmung von Familienunternehmen herangezogen, an deren Vorbereitung die Sammlung Familienunternehmen als offizielle Vertreterin der BRD in der Sachverständigengruppe für Familienunternehmen bei der EU-Kommission teilgenommen hat.

äische Kommission hat vorgeschlagen, dass diese Begriffsbestimmung in den Mitgliedsstaaten und in anderen L Eine Gesellschaft jeder Größenordnung ist ein Familienunternehmen, wenn: zumindest ein Familienvertreter oder Verwandte amtlich an der Führung oder Überwachung der Gesellschaft mitwirkt.

Kotierte Gesellschaften erfüllen die Kriterien eines Familenunternehmens, wenn die Gründerin oder der Erwerber des Aktienkapitals oder ihre Angehörigen oder Nachkommen 25 v. H. der Entscheidungsbefugnisse auf der Grundlage ihres Aktienanteils am Grundkapital haben. Dazu gehören auch Familienunternehmen, die den ersten Generationenwechsel noch nicht abgeschlossen haben. Dazu gehören auch Einzelunternehmen und Selbständige (sofern es eine übertragbare juristische Person gibt).

Begriffsbestimmung von Familienunternehmen

In der Wirtschaftsliteratur ist der Terminus "Familienunternehmen" nicht eindeutig festgelegt. Schon Handler (1989) hatte erklärt, dass eine der größten Herausforderungen für eine fundierte Erforschung von Familienunternehmen darin bestehe, Familienunternehmen zu identifizieren. Etwa zehn Jahre später finden die beiden Künstlerinnen ( "Littunen und Hyrsky", 2000), dass eine weit verbreitete Begriffsbestimmung noch aussteht. Deshalb wird die fehlende Einheitlichkeit der Begriffsbestimmung eines Familiebetriebes manchmal als "Definitionsproblem Familienunternehmen" oder auch "Dilemma Familienunternehmen" oder Begriffsdefinitionsproblem genannt.

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