Fachwirt Sozial und Gesundheitswesen

Fachkraft für Sozial- und Gesundheitsökonomie

Wie viel kostet die Ausbildung und wie hoch ist das Gehalt? Möchten Sie Fachkraft für Sozial- und Gesundheitswesen IHK? mit der IHK-Fortbildung zur "Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen IHK" werden?

mw-headline" id="Fortbildungsinhalte">Fortbildungsinhalte[Bearbeitung | < Quellcode bearbeiten]

Der Facharzt für Sozial- und Gesundheitswesen ist eine staatlich anerkannte Qualifikation auf Meisterniveau, die nach erfolgreichem Absolvieren einer industrienahen gewerblichen Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz erlangt wird. Das bundesweit einheitliche Audit wird auf der Basis einer speziellen Gesetzesverordnung vor dem Auditausschuss einer Industrie- und Handelskammer durchgesetzt. Spezialisten für Sozial- und Gesundheitswesen sind dort tätig, wo sich sozialwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen überlappen, z.B. in Krankenhäusern, Gesundheitsstationen, Reha- und Sozialeinrichtungen, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Transport- und Rettungsdiensten, Gesundheitsfürsorgeeinrichtungen oder Vereinen.

Zielpublikum für diese Weiterbildungsprüfung ist in erster Linie die Berufsgruppe der Spezialisten aus den Bereichen Pflege, Soziales und Gesundheit, die sich qualifizieren wollen, um neue Karrierechancen zu nutzen. Mit einer neuen Facharztverordnung hat das BMBF am 16. Juni 2011 die bisher durchgeführte Weiterbildung zum Facharzt für Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen umgestellt und die Ausbildungsinhalte und Prüfkriterien umgestaltet.

Untersuchungen nach dieser neuen Verordnung sind bereits im Gange; bis zum Stichtag des Jahres 2015 können jedoch noch Untersuchungen nach der "alten" Prüfungsverordnung für Betriebswirte im Sozial- und Gesundheitswesen vorgenommen werden. Für die Weiterbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen wird im Rahmenplan des DIHK ein Schulungsumfang von 600 Schulungsstunden empfohlen. Für die Prüfungsleistungen zwischen drei und 24 Monate werden von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowohl in Voll- als auch in Teilzeit Kurse angeboten; die Aufnahme in einen Kurs ist jedoch nicht obligatorisch für die Prüfungszulassung.

In Ausnahmefällen können diejenigen zur Teilnahme an der Prüfungsvorbereitung zugelassen werden, die durch Vorlegen von Bescheinigungen oder anderweitig nachweisen, dass sie über vergleichbare und gerechtfertigte Fähigkeiten, Kompetenzen und Erfahrungswerte verfügen. Der Nachweis der Zulassungsvoraussetzungen muss nur zum Prüfungszeitpunkt erbracht werden. Damit können die Ausbildungszeiten für diese Untersuchung auch ganz oder zum Teil als Nachweis der beruflichen Praxis anerkannt werden.

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