Erstattung Fahrtkosten Bewerbungsgespräch

Reisekostenerstattung Vorstellungsgespräch

Die Bewerber haben Anspruch auf Erstattung der Kosten für ein Vorstellungsgespräch. Hier finden Sie wichtige Informationen für die korrekte Handhabung der Reisekosten. Häufig haben die Antragsteller jedoch einen Anspruch auf Erstattung. Das Unternehmen muss die Reisekosten für das Vorstellungsgespräch erstatten.

Interview: Von wem werden die anfallenden Gebühren übernommen?

Ladet ein Auftraggeber die Antragsteller zu einem Gespräch ein, ist er in der Regel dazu angehalten, die entstandenen Aufwendungen zu tragen. Die Antragsteller haben das Recht auf Erstattung der Aufwendungen für ein Bewerbungsgespräch. Dazu zählen neben den Reisekosten auch die Unterkunfts- und Bewirtungskosten. Um jedoch unnötige finanzielle Lasten und spätere Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, ist es empfehlenswert, dass der potenzielle Unternehmer in die Einladungen zu den Gesprächen eine klare Regel über die Höhe der zu ersetzenden Aufwendungen aufnimmt.

Sie sollten dem Antragsteller vom Personalverantwortlichen zugesandt werden. Dies ist ebenso Teil des positiven Tons wie die Personalverantwortlichen, die auf die Vollständigkeit der Unterlagen mit Curriculum Vitae und Bewerbungsschreiben achten. Die Arbeitgeberin kann jedoch von Anfang an den Antragsteller auf Erstattung der Interviewkosten ausnehmen. Dies erfordert einen expliziten und eindeutigen Verweis des Personalbeschaffers - vor dem Interview.

Der beste Weg, um Ausgaben auszuschließen, ist, sie in den Schreiben oder die E-Mail aufzunehmen, in der die Einladung zum Interview veröffentlicht wird. Wenn der Antragsteller zuerst Fragen stellen muss, kann es beschämend sein. Beispielformulierung: "Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir keine Ausgaben für die Durchführung von Interviews in unserem Unternehmen tragen können.

"Stimmt der Auftraggeber dagegen zu, einen Teil der Interviewkosten des Antragstellers zu tragen, sollte er in der Einladungen zum Interview angeben, was er später zurückerstatten wird. Dies können z.B. Fahrtkosten bis zur Hoehe der Fahrtkosten mit dem Zug zweiter Ordnung vom Wohnsitz des Antragstellers zum Vorstellungsort und zurück sein.

Die Höhe der zu ersetzenden Aufwendungen sollte auch von der zu besetzenden Stelle im Antragsverfahren abhängen. Im Falle von geeigneten Bewerberinnen und Bewerber für eine höhere Stelle wird der zukünftige Auftraggeber ein erhöhtes Eigeninteresse daran haben, einen Motivationsanreiz für ein Vorstellungsgespräch zu geben. Die Unternehmer stimmen in solchen FÃ?llen in der Regel in der Einladungen zum Interview ausdrÃ?cklich zu, neben den Reisekosten auch die Hotel- und Gastronomiekosten zu decken.

Wenn es um die besetzung von einfachen Stellen geht und eine große Anzahl von Bewerberinnen und Bewerber zu Interviews eingeladen werden soll, erstattet der Unternehmer oft nur die Reisekosten. Um eine unerwünschte Kostenerstattung zu vermeiden, kann der Unternehmer z.B. in der Einladungen zum Interview folgende Punkte regeln: Beispiel Formulierung: "Basierend auf Ihrem Wohnsitz, wie in Ihrem Antrag angegeben, tragen wir die Reisekosten zum Interview bis zu einem Betrag, der den Reisekosten zum Interview mit dem ÖPNV zweiter Ordnung entspricht.

Andere Präsentationskosten (z.B. Hotel- oder Verpflegungskosten) werden nicht ersetzt. "Werden keine Vorkehrungen dafür getroffen, welche Reisekosten für die Reise zum Bewerbungsgespräch vom Auftraggeber zu tragen sind, hat der Antragsteller einen gesetzlichen Anrecht auf Erstattung der notwendigen Interviewkosten (gemäß § 670 BGB). Allerdings gilt der gesetzlich vorgeschriebene Vergütungsanspruch nur, wenn der Auftraggeber den Antragsteller explizit zu einem Gespräch aufgefordert hat oder dem Wunsch des Antragstellers nach einem persönlichen Gespräch nachgekommen ist.

Weil es nicht immer der Auftraggeber ist, der ein individuelles Interview anbietet. Anders verhält es sich, wenn der Auftraggeber mit der individuellen Einführung des Antragstellers nicht einverstanden ist: Antragsteller, die ungefragt und ohne vorherigen Kontakt mit dem potentiellen Auftraggeber zu einem Vorstellungsgespräch erschienen sind, haben keinen Anrecht auf Erstattung der Kosten des Vorstellungsgesprächs.

Ebenso wenig löst die reine Publikation einer Stellenausschreibung durch den Auftraggeber oder die Tatsache, dass der Auftraggeber einer Idee einfach nicht zugestimmt hat, den Vergütungsanspruch aus. Darüber hinaus ist ein Anspruch auf Rückerstattung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller aus für ihn erkennbarer Ursache nicht für die betreffende Position in Frage kommt. Vieles deutet darauf hin, dass ein solcher Kandidat mit einem ungebetenen Kandidaten verglichen werden kann und dass der Kandidat die Kosten für das Interview nicht als notwendig erachten sollte.

Wenn der potentielle Auftraggeber einen Personalvermittler mit der Suche nach einem Antragsteller und der anschließenden Einladungen zu einem Gespräch beauftragte, ist der Auftraggeber und nicht der Personalvermittler zur Erstattung der Interviewkosten an den Antragsteller angehalten. Ein späterer Abschluß eines Arbeitsvertrags ist keine Bedingung für den Kostenersatzanspruch des Antragstellers. Wenn also viele Antragsteller zu Interviews ohne Kostenverordnung für den potentiellen Auftraggeber geladen werden, haben alle Antragsteller das Recht auf Erstattung der ihnen angefallenen notwendigen Interviewkosten.

Notwendig und ersatzpflichtig nach 670 BGB sind alle Ausgaben, die der betreffende Antragsteller nach eingehender Untersuchung für notwendig erachten konnte. Allerdings wird eingeräumt, dass Reisekosten bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln der zweiten Kategorie erstattungsfähig sind. Kommt der Antragsteller mit seinem eigenen Kraftfahrzeug, so bestimmt sich sein Anspruch auf Erstattung nach den anwendbaren Steuervorschriften über die Vergütung für die Nutzung eines privaten Fahrzeugs für Geschäftsreisen.

Anmerkung: Um unerwünschte Ausgaben zu vermeiden, ist es sinnvoll, in den Reisebeschreibungen für Vorstellungsgespräche nur die Transportmittel zu spezifizieren, deren Ausgaben wirklich zu tragen sind (z.B. S-Bahn, Bus) und keine Beispiele für andere Transportmittel wie Taxis oder Flugzeuge zu geben. Hotel und Gastronomiekosten können vom Antragsteller nur dann in Anspruch genommen werden, wenn sie notwendig waren.

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