Ermäßigte Besteuerung von Abfindungen

Reduzierte Besteuerung von Abfindungen

reduzierte Besteuerung von Steuerfreibeträgen, die über die Steuerfreibeträge hinausgehen. Reduzierte Besteuerung von Abfindungszahlungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Wenn der Auftraggeber einer Abfindung an den Mitarbeiter zustimmt, kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass auch ein rechtlicher Grund dafür vorliegt, so dass eine reduzierte Besteuerung möglich ist. Sachverhalt: Die Klägerin war bis Ende des Monats 2013 als Verwaltungsangestellte einer Gemeinde beschäftigt. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses basierte auf einer im Dezember 2012 zwischen ihm und der Gemeinde geschlossenen Aufhebungsvereinbarung.

Dem Kläger ist zum Zeitpunkt seines Rücktritts ein Vergleich in Höhe von 36.250 ? zugegangen. Der vereinbarte Abfindungsbetrag wurde mit der Personalabrechnung für MÃ??rz 2013 gezahlt. Die vom Finanzamt gemäß 24 Nr. 1a Stockwerkeigentumsgesetz in Verbindung mit der Bei der an den Kläger gezahlten Entschädigung handelt es sich um eine Entschädigung für entgangenes Einkommen im Sinne des 24 Nr. 1a Slg.

Die Auflösungsvertrag war so auszulegen, dass die Ausgleichszahlung direkt dem Steuerpflichtigen den durch den Verlust seiner Vergütung entstandenen Schaden ersetzen sollte und auf der Auflösungsvertrag als neue Rechtsgrundlage basierte. Der Kläger stand auch bei der Unterzeichnung des Auflösungsvertrages unter tatsächlichem Zeitdruck. Bezahlt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer - wie hier - im Rahmen der (einvernehmlichen) Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung, so ist in der Regel davon auszugehen, dass der Arbeitnehmer die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht allein aus eigener Initiative herbeigeführt hat.

In diesem Falle hätte der Arbeitgeber keinen Grund, eine Entschädigung zu zahlen. Wenn der Arbeitgeber hingegen einer Abfindung an den Arbeitnehmer zustimmt, kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass auch ein rechtlicher Grund dafür vorliegt. Insofern ist leicht davon auszugehen, dass der Arbeitgeber zumindest ein erhebliches eigenes Interesse an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat.

Unter diesen Umständen steht der Arbeitnehmer bei der Unterzeichnung des Vertrages über die Beendigung seines Arbeitsverhältnisses unter erheblichem tatsächlichen Zeitdruck. Durch den angekündigten Personalabbau hatte die Stadtverwaltung im vorliegenden Falle alle berechtigten Mitarbeiter unter realen Einfluss gebracht, da sie mit einer möglichen vorzeitigen Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses und den damit verbundenen Folgen konfrontiert waren.

Es war irrelevant, dass sich der Kläger an die hier ansässige Gemeinde gewandt hatte, um ein Angebot zum Abschluß eines Auflösungsvertrages gegen eine Entschädigung zu erhalten. Damit hatte er dem Zwang der Großstadt unter dem Eindruck der Gesamtverhältnisse nachgegeben und gegen eine Abfindung seinen Job aufgegeben.

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