Entgeltfortzahlungsgesetz

Weitervergütungsgesetz

In Deutschland ist die Entgeltfortzahlung für Mitarbeiter im Krankheitsfall im Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) geregelt. Weitervergütungsgesetz - Was ist ein Weitervergütungsgesetz? Die Entgeltfortzahlung (kurz EntgFG) schreibt das Recht aller Mitarbeiter auf eine bis zu sechswöchige Entgeltfortzahlung durch ihren Dienstgeber im Falle einer Erkrankung vor. Shopping, Konzertbesuche, Sport: Was dürfen Mitarbeiter bei krankheitsbedingter Abwesenheit tun? Welche Rechtslage gibt es nach dem Weitervergütungsgesetz?

Dazu gehört, dass die Mitarbeiter nach dem Vergütungsfortzahlungsgesetz im Krankheitsfall Gehaltsfortzahlung verlangen können.

Das Weitervergütungsgesetz legt in 13 Absätzen fest, wer unter welchen Voraussetzungen und wann der Dienstgeber nicht zur Zahlung verpflichtet ist oder das Dienstverhältnis kündigen kann. Mitarbeiter, die z.B. an 5 Tagen in der Woche 7 Wochenstunden entlohnt werden, bekommen das Lohn für die 35 Wochenarbeitsstunden, solange sie im Krankheitsfall sind. Dieser Anspruch besteht auch, wenn der Erwerbstätige nach der Krankeit einer Rehabilitierung oder ähnlichen medizinischen Behandlung unterzogen wird.

Zu lange krankheitsbedingte Ausfälle? Kranke Mitarbeiter sind kündigungssicher. Hier ist das Entgeltfortzahlungsgesetz nicht greifbar, aber das Entlassungsschutzgesetz hingegen gibt Orientierung, wenn es bei häufigen Kurzkrankheiten, Krankheiten unmittelbar nach der Rekrutierung oder besonders langem Krankenstand mit einer Negativprognose zu einer Entlassung kommen kann. FÃ?r eine KÃ?ndigung innerhalb der Einmaligkeit von sechs Kalenderwochen einer Lohnfortzahlung bei Erkrankung gibt es jedoch wenig rechtliche Behandlung nach der Lohnfortzahlung, sofern die Erkrankung medizinisch beglaubigt ist.

Die Berechtigung zur Lohnfortzahlung resultiert unmittelbar aus der vertragsmäßigen Regelung des Arbeitsverhältnisses und dem Weitervergütungsgesetz. Das Krankheitsbild tritt am Tag des Krankenstandes auf und hört nach dessen Ablauf und/oder einer damit verbundenen Sanierungsmaßnahme auf. Die Berechtigung besteht für jede Form von Erkrankung. Die Mitarbeiter sind vom Gesetzgeber nicht dazu angehalten, Firmen oder Vorgesetzte über die genauen Gründe für ihren Krankenstand zu informieren.

Ein offener Dialog ist anzustreben, wenn eine zugrundeliegende Geisteskrankheit wie Depression immer wieder zu kurzfristigen Abwesenheiten führen kann oder wenn nach einer Erkrankung mit einer körperlichen Beeinträchtigung zu rechnen ist. Allerdings unterscheidet der Versicherer selbst nicht zwischen Berufsunfällen, selbstverschuldetem Krankenstand (z.B. Knochenbrüche in der Freizeit) und psychischen Erkrankungen.

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