Einvernehmliche Kündigung Schreiben

Kündigung im gegenseitigen Einvernehmen Brief

Da ich leider absolut einfallslos bin, brauche ich dringend Ihre Hilfe! Einvernehmlich vereinbarte Lösung Die Kündigung im gegenseitigen Einvernehmen ist eine muendliche oder geschriebene Absprache zwischen dem Dienstgeber und dem Dienstnehmer ueber die Kuendigung des Dienstverhältnisses zu einem gewissen Zeitpunkte. Im Gegensatz zu Entlassungen von Arbeitgebern oder Arbeitnehmern erfordert diese Form der Kündigung keine Beachtung von Terminen und Zeiträumen. Das Datum der Kündigung des Anstellungsverhältnisses ist beliebig wählbar.

Für die einvernehmliche Lösung gibt es - von ganz wenigen Ausnahmefällen abgesehen - keine speziellen inhaltlichen und formalen Anforderungen. Allerdings muss der Wunsch beider Parteien der Absprache, das Anstellungsverhältnis einvernehmlich an einem Tag zu kündigen, deutlich ersichtlich sein. Bei Einrichtungen mit einem gewählten Arbeitnehmervertretungsrat kann der Mitarbeiter vor einer gütlichen Einigung über die gütliche Einigung auf eine Betriebsauflösung die Konsultation des Betriebsrats einholen.

Eine gütliche Lösung kann in diesem Falle erst nach zwei Werktagen wirksam beschlossen werden. Während des Zeitraums von zwei Werktagen wird der Tag, an dem die Konsultation beantragt wird, nicht mitgerechnet. Die innerhalb der 2-Tage-Frist getroffene einvernehmliche Lösung ist rechtlich unwirksam. Sie ist vom Arbeitnehmenden innerhalb einer Frist von einer Kalenderwoche gegenüber dem Auftraggeber und innerhalb von 3 Kalendermonaten nach Ende der Zweitagesfrist gerichtlich und in schriftlicher Form zu beanspruchen.

Wenn es sich bei den Mitarbeitern dieser Personengruppe um Minderjährige handelt, ist eine einvernehmliche Aufhebung nur dann möglich, wenn der Mitarbeiter zuvor vom Arbeits- und Sozialgericht oder der Arbeitskammer eine rechtliche Anweisung zum Kuendigungsschutz erhalten hat. Auch die einvernehmliche Lösung des Beschäftigungsverhältnisses mit Klassen-, Ausbildungs- und Beamten muss in schriftlicher Form geschehen und ist nur dann wirksam, wenn der Mitarbeiter zuvor vom Arbeits- und Sozialgericht oder der Arbeitskammer eine rechtliche Anweisung zum Kuendigungsschutz erhalten hat.

Im Falle von Minderjährigen ist auch die Einwilligung beider Eltern (oder des Erziehungsberechtigten) einzuholen. Alle gütlichen Lösungen, die diesen formalen Anforderungen nicht entsprechen, sind rechtlich ungültig! In allen FÃ?llen, in denen eine einvernehmliche Auflösung nur nach einer vorhergehenden KÃ?ndigungsschutzanweisung möglich ist, sollte der Arbeitgebende die Entsprechenserklausur des Arbeits- und Sozialgerichts oder der ARK der Personalakte beifÃ?gen und diese gut aufbewahren.

Eine einvernehmliche Lösung kann sowohl mit Mitarbeitern mit Behinderungen als auch mit Betriebsräten zu jeder Zeit wirksam abgestimmt werden. Aufgrund des ausreichenden arbeitsrechtlichen Schutzes beider Gruppen von Personen unterliegt die gütliche Lösung keinen weiteren Anforderungen, wie z.B. formalen Anforderungen. Gehälter (Löhne) bis zum Ende der Beschäftigung, ratierliche tarifliche oder arbeitsvertragliche Nebenleistungen bis zum Ende der Beschäftigung, Urlaubsgeld, Abfindungen (alt).

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