Einkommensteuerprogression

progressive Einkommensteuer

Aktuelle Einkommenssteuertabelle und Vorjahre mit Steuerrechner: Splittentabelle, Basistabelle + Einkommenssteuertabelle zum kostenlosen PDF-Download. Der Verlauf der Einkommensteuerprogression in der Bundesrepublik Deutschland von. Die Grundidee der Einkommensbesteuerung ist die Progression.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Unter Steuervoranschlag versteht man die Erhöhung des Satzes in Funktion des zu besteuernden Einkommens oder Vermögens. Die Steuerquote dieser Einkommenssteuer erhöhte sich von 0,62 Prozent (für Jahreseinnahmen von 900 bis 1050 Mark) auf 4 Prozent (für Jahreseinnahmen über 100 000 Mark). 4 ] Das Ausmaß, in dem der Satz in Funktion des Einkommens steigt, ist jedoch von Land zu Land sehr verschieden.

Neben der Progression der Einkommenssteuer wurden auch verschiedene Vorschläge zur Ausgestaltung anderer Steuerarten mit Progressionstarifen gemacht. Im Falle der Kopfabgabe bezahlt jeder Staatsbürger den selben Steuerbetrag, ungeachtet der Einkommenshöhe. Die Steuerquote hängt hier vom Einkommensrückgang ab, da die höheren Erträge proportional geringer versteuert werden. Mit einer Abgeltungssteuer, d.h. einem gleichbleibenden Satz, bezahlt jeder den selben Lohn.

Liegt der Satz bei 10%, bezahlt jemand, der einen Betrag von EUR 5.000 erzielt, EUR 5.000 an Gebühren und jemand anderes, der einen Betrag von EUR 6.000 an Gebühren bezahlt, EUR 6.000 an Gebühren (ohne Grundgebühr). Wer mehr als ein anderer verdiene, zahle bei einer progressiv, d.h. (einkommensabhängig) steigenden Besteuerung, einen größeren Teil seines Gehalts in Form von Steuergeldern.

Wenn zum Beispiel einer von ihnen EUR 11 000 und ein anderer EUR 15 000 und ein anderer EUR 20 000 erhält, bezahlt der erste EUR 15 000 und der zweite EUR 15 000 und der zweite EUR 35 000. Dabei werden die ersten 10000 EUR mit einem Steuersatz von zehn Prozent, die zweiten 10000 EUR mit einem Steuersatz von zwanzig Prozent versteuert.

Oftmals wird der erhöhte Steuerbetrag für mehr Erwerbstätige durch die so genannte Opfer-Theorie begründet. 7] Die Tätertheorie transferiert das Recht vom sinkenden Marginalnutzen auf die Besteuerungstheorie: Wenn jemand zum Beispiel einen Betrag von 50000 EUR erwirtschaftet, ist der erste EUR, den er erhält, für ihn nutzbringender als der erste. Die Steuer auf jeden zusätzlichen verdiente EUR ist daher weniger aufwendig.

Der Steuersatz fuehrt zu einer ueberproportional ansteigenden Steuerbelastung bei wachsendem Gehalt oder Wohlstand. Daher werden die höheren Erträge nicht nur in absoluten Zahlen, sondern auch in Prozenten steuerlich aufbereitet. Vereinfacht ausgedrückt, sollte ein Spitzenverdiener zum Beispiel die Hälfe seines Gehalts verschenken, ein Niederverdiener nur ein zehntes. Der Residualertrag gibt an, um wie viel sich das Ergebnis nach Abzug der Steuern (netto, Residualertrag) in etwa verändert, wenn das Ergebnis vor Steuern (steuerpflichtiges Einkommen) um ein Prozentpunkt steigt.

Die progressiven Einkommenssteuern verringern mehr oder weniger die Ungleichheiten in der Einkommensverteilung. der Musgrave/Thin )[11] ermittelt den Grade der ungleichen Streuung aus dem Gini-Koeffizienten G{\displaystyle G}. Die Musgrave/Thin Progressionsindizes sind wie folgt für eine bestimmte Einkommensverteilung vor Abzug der Steuern (Gbrutto{\displaystyle {\mathrm {brutto} }}) und danach (Gnetto{\displaystyle {\mathrm {netto} }}}) definiert:

Die erste ist der Gini-Koeffizient für die gesamte ungleiche Verteilung des Einkommens. Der damit verbundene Unterschied des Gini-Koeffizienten nach Abzug der Abgaben im Vergleich zur Differenz des Gini-Koeffizienten vor Abzug der Abgaben gibt somit das wirksame Fortschrittsmaß PMT{\displaystyle P_{\mathrm {MT}} wieder. So lag der Gini-Koeffizient für die inländische Ertragsverteilung im Jahr 2008 bei 53,6% vor und 44,1% nach Steuern. Im Jahr 2008 lag er bei 44,1%.

Im Falle eines Einstufentarifs (Einheitssteuer oder Abgeltungssteuer) ergibt sich durch die Kombination des Grundfreibetrags und des Grenzsteuersatzes (auch "Grenzsteuerbelastung" genannt) ein mit dem Ertrag steigender Durchschnittssteuersatz. Bei zunehmendem zu versteuernden Ergebnis flacht die effektive Steuerlast (durchschnittlicher Steuersatz) ab und bewegt sich auf den Grenz-Steuersatz zu. Die Spitzensteuer ist mit der Ausgangssteuer gleichzusetzen und liegt z. B. in Bulgarien bei 10% und in Lettland bei 23%.

Es gibt im Niveau-Grenzsatztarif Grundwerte (Niveaus), aus denen für jeden über dem Niveau liegenden EUR ein erhöhter Grenzertragsteuersatz angewendet wird. Aber auch hier kommt es zu einer ertragsabhängigen Erhöhung des durchschnittlichen Steuersatzes, der jedoch je nach Höhe eine Wackeligkeit aufweist. Dies resultiert aus der Berechnungsweise des Durchschnittssteuersatzes als Quotient aus Steuern und steuerpflichtigem Gewinn.

Dabei ist die Zahl der Ebenen auf zwei ( "Polen") oder drei ("Österreich bis 2015", dann 6 Stufen) und kann nach Belieben frei eingeteilt werden (siehe Eidgenössische Steuerverwaltung mit bis zu 14 Stufen). Solch ein Zoll wird z.B. für die Einkommenssteuer in Deutschland herangezogen. Allerdings ist die Entwicklung im unteren Einkommensbereich viel geringer als im Flat Tax Sektor.

Diese ergibt sich aus der rechnerischen Gestaltung des Steuerbetrags, der so funktioniert, dass der erhöhte Grenzsteuersatz immer nur für das Zusatzeinkommen gültig ist. Bei proportionaler Steuerrate und konstanter Steuerrate erhöht sich die Abgabe anteilig zum Ertrag, ohne Progressionseffekt (s¯=sg=const{\displaystyle {\bar {s}}=s_{g}=const}): Wird jedoch der steuerfreie Basisbetrag (grüne Striche in den Bildern) mitberücksichtigt, wird der Steuerbetrag nach folgender Gleichung berechnet:

In einer Region korrespondiert die Kennlinie mit Ei{\displaystyle E_{i}} = Einkommen seck-Wert, worin E0=GFB{\displaystyle E_{0}=GFB}, und n{\displaystyle n} = Anzahl der Benchmarks unmittelbar unterhalb des zvE. Für den durchschnittlichen Steuersatz mit Grundsteuervergünstigung gilt: Auch ohne Grundsteuervergünstigung (GFB = 0) tritt bei der lineare Verrechnung ein Progressionseffekt auf, da der Fortschrittsfaktor fÃ??r den Progressionsfilter in Abhängigkeit vom zvE? zvE?

Die stetige Erhöhung des Spitzensteuersatzes wurde bis 1989 mit Hilfe von Polynomen bestimmt, die sich mit einem erhöhten steuerpflichtigen Gewinn ausgleichen. Die seit 1990 verwendeten linearen Gleichungen führten zu einer oder mehreren Zollzonen mit linearen, steigenden Grenzertragsteuersätzen. In der Steuerhistorie [13] des Bundesministeriums der Finanzen sind die Berechnungsverfahren für den Ertragsteuersatz mit Hilfe von Formularen und Tafeln dargestellt.

Einkommensteuerreform 1990 in Deutschland. In den obigen Bildern ist die bisherige Verlaufsform der Ertragsteuersätze im Zeitraum 1990 bis 2014 direkt vergleichbar. Im Folgezeitraum wurde der Ausgangssteuersatz schrittweise wieder gesenkt und beläuft sich im Tarife 2010 auf 14,0 vH. Die Spitzensteuerquote wurde von den ursprünglichen 53,0 Prozent auf 42,0 Prozent im Jahr 2005 gesenkt, ab 2007 jedoch auf 45,0 Prozent für höhere Erträge über 250.000 EUR.

In Österreich basiert die Einkommenssteuer auf einem landesweiten, 6-stufigen Tariermodell mit einem Steuerfreibetrag. Sowohl die Direktsteuer des Bundes als auch die Einkommens- und Vermögensteuer der meisten Stände werden in der Schweiz nach einer gestaffelten Skala errechnet. Die Entwicklung der kantonalen Spitzeneinkommen und des Wohlstands ist jedoch vielerorts eingeschränkt, um potenzielle Steuerzahler zu gewinnen oder nicht abzutreiben.

In Großbritannien gibt es eine Progressionsbesteuerung sowohl für die "Körperschaftsteuer", eine Form der Körperschaftssteuer, als auch für die "Einkommensteuer", d.h. die Einkommenssteuer. Der Hauptkörperschaftsteuersatz in Höhe von 28% gilt für Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Gewinn von mehr als 1,5 Millionen Pfund.

Für Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Gewinn von weniger als 300.000 Pfund ergibt sich ein Satz von 21%. Lediglich ein steuerpflichtiges Ergebnis zwischen 300.000 und 1,5 Millionen Pfund hat einen variablen Satz zwischen 21% und 28%. Im Vereinigten Königreich wird die Einkommenssteuer in vier Bandbreiten zu drei unterschiedlichen Sätzen berechnet.

Für den Bewertungszeitraum 2010/11 wird es auch einen zusätzlichen Satz von 50% für Einkommensanteile über 150.000 £ geben. In Großbritannien und den USA gibt es auch eine Lohnsteuer für Angestellte, die zunächst als Sozialversicherungsabgabe vorgesehen war, sich aber inzwischen in jeder Beziehung zu einer Tarnsteuer und oft höher als die Einkommenssteuer entwickelte.

Vor allem in den USA ist die tiefste Bundessteuerquote für Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Ergebnis unter USD 5.000 15% und erhöht sich auf 35% des steuerpflichtigen Ergebnisses über USD 18,3 Mio. Auf die Einkommenssteuer des Staates entfällt eine schrittweise Erhöhung der Grenzsteuersätze von 10 bis 39,6 vH.

19 ] Ab welchem steuerpflichtigen Gewinn der nächst höhere Satz gilt, hängt davon ab, ob man als Einzelperson, als gemeinsames Paar, als getrenntes Paar oder als Alleinerziehende beurteilt wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten Staaten eine zusaetzliche Einkommenssteuer verlangen. Die Heritage Foundation, accessed by 28 October 2015. 11 Uhr, 59.10.2015. 11 Uhr, S. 177 S., Moebus, The Constitutional Justification of the Progressive Income Tax and its Systemic Implementation, p. 71 et seq.

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