Dienstwagen Vergleich

Firmenwagenvergleich

Inwiefern belasten die Firmenwagen der deutschen Spitzenpolitiker die Umwelt? Der Dienstwagen des Ministers im CO2-Vergleich Mit 235 g/km ist dies der Höchstwert, den die Umweltberatung für die CO2-Emissionen von ministeriellen Firmenwagen festgelegt hat. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer landete mit seinem Auto auf dem dritten Rang. Laut dem Vergleich der DUH ( "Deutsche Umwelthilfe") ist Justiz- und Konsumentenministerin Katarina Barley mit dem sparsamsten und CO2-reichsten Firmenwagen im Kabinett auf der Straße.

Knapp hinter dem Auto des SPD-Politikers stehen die Fahrzeuge von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU), die sich mit Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) den drittschlechtesten Rang teilen. Laut DUH-Studie wird Gerste in einer Diesel-Limousine mit "realen CO2-Emissionen" von 235 g pro km ("g/km") gefahren.

Für Müller sind es 229 g/km, für die Firmen Sheuer und Klöckner 224g/km. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (193 g/km) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (200 g/km) von der SPD treiben verhältnismäßig die klimafreundlichste Fahrt. Berlins Regierungsbürgermeister Michael Müller (SPD) kam als Letzter, sein benzinbetriebenes Auto hatte einen realen Ausstoß von 408g/km.

Als nächstes kommen die CDU-Ministerpräsidenten Armin Laschet aus NRW und Volker Bouffier aus Hessen (je 376 g/km). Der teilweise elektrische Benzinhybrid schiebt 171 g Kohlendioxid pro gefahrenem Kilometerk aus dem Abgas.

Firmenwagen-Check bei Politikern der Bundesregierung: "Fahren gegen die.....

Die DUH nutzt zum ersten Mal die tatsächlichen CO2-Emissionen für die Bewertung: Kein politisches Dienstfahrzeug hat den Grenzwert der Europäischen Union auf der Strasse - die Bürgerin der Umwelt-Senatorin Regine G?nther hat unter allen Umweltministern den geringsten CO2-Ausstossert - Bester Regierungschef ist Carsten Sieling aus Bremen - Negativ-Frontmann ist Berlins Regierungsbürgermeister Michael Müller - Bundesumwelthilfe beanstandet den noch hohen Teil des Diesel-Amts und Spritdurtige Plug In Hybride - Bundesumwelthilfe beantragt Länderumweltunterstützung für den Bundesstaat Deutschland

Plug-in-Hybriden mit über 130 Gramm CO2/km im Praxisbetrieb von der vorgesehenen Firmenwagen-Steuererleichterung auszunehmen - Die Stellvertreterin der DUH-Geschäftsführerin Barbara Metz bemängelt die Firmenwagenflotte als "Horrorkabinett" Erst vor wenigen Wochen hat die Regierung ihr eigenes Zielvorhaben beschlossen, die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 Pro zent gegenüber 1990 zu reduzieren. Der Kraftstoffverbrauch von Neuwagen sinkt seit Jahren nur auf dem gedruckten Blatt, die tatsächlichen Zahlen sind gleich geblieben oder gar gestiegen.

In Anbetracht der tatsächlichen Verbräuche erreicht von den 236 Teilnehmern kein einziges Firmenfahrzeug den CO2-Grenzwert der EU von 130 Gramm/km. So sank der Marktanteil der Diesel-Limousinen nur leicht von 73 auf 62 Prozentpunkte im Vormonat. Der DUH appelliert an die Politik von Bund und Ländern, bei der Auswahl ihrer Firmenwagen auf umweltfreundliche und zugleich klimaschonende Autos zu setzen.

Der Unterschied zwischen den amtlichen CO2-Daten der Produzenten und den aktuellen CO2-Emissionen auf der Strasse beträgt nun 42Prozentpunkte. Zur Veranschaulichung, wie die klimaschädlichen Firmenwagen der Politik eigentlich sind, wertet die DUH in diesem Jahr die echten CO ²-Werte der Autos aus. Demnach liegen die Durchschnittsabweichungen für die vom ICCT betrachteten Modelle bei 48% für Audi, 46% für BMW, 51% für Mercedes-Benz und 38% für VW.

Die Politik ist mit echten CO2-Emissionswerten zwischen 154 Gramm CO2/km, wie z.B. im offiziellen Auto der Bremer Kultursenatorin Claudia Bogedan, bis hin zu beängstigenden 408 Gramm CO ²/km im Auto des Berliner Regierungschefs Michael Müller, noch weit von dem EU-Ziel von 95 Gramm CO ²/km bis 2020 entfremdet. Das Auto von Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat im Vergleich der Bundesministerien mit 200 Gramm CO2/km den besten Preis von einem Auto ohne Dieseltreibstoff.

Bei den Fuhrparks der Bundesressorts erstreckt sich die Bandbreite von im Durchschnitt 192 Gramm CO2/km für das Bundesinnenministerium bis hin zu 231 Gramm CO ²/km für das Agrarministerium. Es sollten nur Plug-in-Hybride unterstützt werden, die im realen Betrieb weniger als 130 Gramm CO2/km ausstoßen und eine genügend große Entfernung ausschließlich aus elektrischer Sicht abdecken können", sagt Jürgen Resch, Geschäftsführer der DUH.

Im Jahr 2018 werden 146 von 235 Politikerinnen und Politiker (62 Prozent) dem Dieseltreiber die Treue halten (2017 waren es 73 Prozent). So ist der Marktanteil der Plug-in-Hybride für Benzin von 23 auf 28 Prozentpunkte angestiegen. Die Quote der herkömmlichen Benzinmotoren liegt zwischen vier und neun Jahren. Die Dienstwagen der Bundes- und Landesumweltminister sind mit einem Durchschnitt von 197 g/km realen CO2-Emissionen weit von der EU-Grenze entfernt. Bei den Dienstwagen der Bundes- und Landesumweltminister sind die CO2-Emissionen weitaus geringer.

Ein Firmenwagen der Bundesumweltminister entspricht nicht der EU-Grenze. Tiefstwerte weisen die Bundesumweltminister aus Berlin, Hamburg und Bremen mit 164, 165 und 171 Gramm/km auf. Als Rücklicht dienen die Autos der Bundesumweltminister aus Hessen (218 Gramm CO2/km), Baden-Württemberg (225 Gramm CO2/km) und Nordrhein-Westfalen (235 Gramm CO2/km). Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ist im Kabinett diejenige mit den geringsten Emissionswerten von 193 Gramm CO2/km - allerdings mit einem Dieselmotor.

Am schlechtesten schneiden Entwicklungshilfeminister Gerd Müller mit echten CO2-Emissionen von 229 Gramm CO2/km und Bundesjustizministerin Katarina Barley mit 235 Gramm zu. Unter den Bundesressorts hat das Bundesinnenministerium einen Durchschnittswert von 192 Gramm CO2/km bei reinen Dieselfahrzeugen, knapp dahinter das Bundesfinanzministerium mit CO2-Emissionen von 196 Gramm pro Kilometer.

Die Fahrzeugflotte der Außenminister und Staatssekretärinnen des AA ist mit einem Durchschnitt von 230 Gramm CO2/km zusammen mit der des Agrarministeriums mit 231 Gramm CO²/km die klimaschädlichste. Der unbefriedigende Tendenz hin zu stark motorisierten Firmenwagen mit einem Durchschnittswert von 248 Gramm CO2/km hält bei den Staats- und Regierungschefs an. Die Bremer Carsten Sieling AG treibt einen Plug-in-Hybrid mit einem CO2-Ausstoß von real 171 Gramm/km an.

Auf dem Weg sind Volker Bouffier (Hessen) und Armin Laschet (NRW) mit einem sehr hohen Konsum (beide 376 gr CO2/km) und befinden sich an letzter Stelle vor Michael Müller (Berlin) mit 408 gr/km. Ein Vergleich der Firmenwagenflotten in den Bundesländern zeigt große Abweichungen. Der Bremer Staat hat einen CO2-Ausstoß von durchschnittlich 177 eg/km.

Die hessische Landesregierung hat im Vergleich dazu einen äußerst hoch angesetzten CO2-Ausstoß von durchschnittlich 243 mg/km. Diese wird vom Land Nordrhein-Westfalen nur mit 246 Gramm CO2/km durchbrochen. Vorgehensweise: Von Anfang des Jahres 2018 hat die DUH 242 Bundes- und Länderpolitiker zu ihren Firmenwagen befragt. Grundlage für die tatsächlichen CO2-Emissionsdaten ist der Report 2017 des International Council on Clean Transportation (ICCT) "From Laboratory to Road", der die durchschnittliche Differenz zwischen den amtlichen CO2-Daten der Automobilhersteller und den CO2-Emissionen unter echten Verkehrsbedingungen darstellt.

Der vermeintlich klimaschonende Plug-in-Hybrid erweist sich bei der aktuellen Dienstwagenbefragung als die Fahrweise mit der größten Differenz zwischen offiziellen und tatsächlichen CO2-Emissionen. Erst seit diesem Jahr steht eine fundierte Datenbasis über die tatsächlichen CO2-Emissionen aus leeren Batterien von Plug-in-Hybriden zur Verfügung. Der DUH basiert bei Plug-in-Hybridfahrzeugen auf den tatsächlichen CO2-Emissionen bei entleerter Autobatterie, da diese im täglichen Leben mit dem herkömmlichen Elektromotor als Hauptantrieb betrieben werden.

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