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THE BUNDESWEHR ist die monatliche Mitgliederzeitschrift des Bundeswehrverbandes..... DIE BUNDESWEHR ist immer in der Nähe: zu den im In- und Ausland stationierten Truppen, zu den laufenden Sicherheitsereignissen, zu verteidigungspolitischen Fragen, zu gesellschaftspolitischen Entscheiden und natürlich zu den Grundlagen des Vereins.

Spitzenpolitiker sowie Abgeordnete und BundeswehrVerband, Sicherheitsfachleute sowie Alumni und Bundeswehrmitglieder werden zu Wort kommen...... und die bundeswehrverbandsmitglieder - vom 18-jährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter bis zum 80-jährigen allgemeinen aktionär - erhalten zugriff auf die vereinstätigkeit und das innere arbeiten des bundeswehrverbandes und sind eine verlässliche Quelle für information und unterhaltung.

Die Vereinsmitglieder bekommen die Zeitschrift kostenfrei.

"Es kann vorkommen."

Vor gut zwei Monaten hat die Bundeswehr durch Schießeinsätze bei MEPEN einen großen Moorbruch ausgelöscht. Schon jetzt ist deutlich, dass die Bundeswehr in der Krise steht und keine gute Figur macht. Das Bundesministerium der Verteidigung hat am vergangenen Wochenende eine Verbesserung zugesagt. "Die Moorfläche wäre sowieso abgebrannt", sagte Thomás Malyuß von der Bundeswehr am Mittwoch, den 11. Oktober in Meißen.

"Die Bundeswehr vor Ort habe die Vorwürfe ihres Handelns seit Tagen abgelehnt und sich als ruhig erwiesen. "Vor allem bei einer extrem trockenen Witterung wie diesem kann so etwas passieren", sagte ein Redner. Als er gefragt wurde, ob es nachlässig gewesen sei, mit Hubschrauberraketen auf Waldbrand-Warnstufe 2 zu feuern, erwiderte der Pressesprecher, dass es bei gleichbleibend hohen Außentemperaturen wahrscheinlich sowieso einen Heidebrand gegeben hätte.

Er nennt Wikipedia als Bezugsquelle für seine Information. Unmittelbar nach dem Abfeuern der Rampe mit einer Feuerlöschraupe hätte die Bundeswehr das Brandgelöscht werden sollen, aber die Feuerlöschraupe ist ausgefallen und ein Ersatzwagen war gerade in der Reparatur. Nicht nur wegen des möglichen leichtfertigen Moorfeuers wurde die Bundeswehr mißachtet.

Vor allem die Informationsstrategie der Bundeswehr trifft auf Missverständnisse. Allerdings war die Bundeswehr bei den Geschehnissen sehr zurückhaltend, und nicht nur Medienschaffende beklagten sich über den spärlichen Informationsfluss. Trotz des katastrophalen Moorbruchs lassen die Bundeswehrsoldaten kaum jemanden auf ihrem Grundstück. Wenigstens aus der Bundeswehrspitze kommen inzwischen auch Kritiktöne.

Ob der Bewaffnungstest in Meppen allen aktuellen Regelungen entsprach oder ob die Situation falsch eingeschätzt wurde, will die Bundeswehr nun innerbetrieblich untersuchen. Darüber hinaus wollte man prüfen, ob die Brandschutzbestimmungen vor Ort zu verschärfen sind. Niedersachsens Ministerpraesident Stephan Weil (SPD) hat auch das Handeln der Bundeswehr beklagt.

Er sagte über die Schießtrainings bei schlechtem Wetter: "Um ehrlich zu sein: Gerade nach diesem trocknen Hochsommer hätte ich nicht die geringste Ahnung gehabt, im Moor zu schießen. Der niedersächsische Bundesumweltminister Olaf Lies (SPD) zeigte sich empört: "Es ist unglaubwürdig, was wir gerade erfahren und eine große Belastung für die Natur.

"Er wollte vom Ministerium für Verteidigung wissen, warum die Aktion angesichts der andauernden Dürre nicht aufgegeben wurde. "â??Wenn jetzt auch deutlich wird, dass das Feuerwehrauto nicht betriebsbereit war, dann ist es mehr als fahrlÃ?ssig. Am vergangenen Donnerstag hatte er ein Strafverfahren gegen die Bundeswehrverantwortlichen eingeleitet. Für ihn gibt es keinen Anlass, die Bundeswehr anders zu verhalten.

Für die Umweltbelastungen musste die Bundeswehr aufkommen.

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