Deutschland Armee

Bundeswehr

Offensichtlich wird hier mehr über die deutsche Armee gesprochen, als sie tatsächlich ist. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Militärstützpunkte fremder Kräfte auf dem Territorium der jetzigen BRD existierten bereits in der Früh. Vor allem Deutschland ist es heute als NATO-Allianz-Mitglied verpflichtet, die Versorgungsleitungen der Alliierten zu sichern. Erste feste Militärstützpunkte im Bereich des jetzigen Deutschland waren die romanischen Legionsbasen, später Burgen, am Rhein und an der Donau in den damals romanischen Bundesländern Germania inferior und Germania superior, aus denen die beiden Großstädte Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) und Mogontiacum (Mainz) entstanden sind.

Während bewaffneter Konflikte auf dem Territorium des jetzigen Deutschland gab es im Lauf der Jahrtausende immer wieder vorübergehende Militärbasen von Ausländern. Während des 30-jährigen Krieges 1618-1648, während der Nabelschau und der Freiheitskriege zwischen 1806 und 1815 sowie während der Besetzung des Rheinlandes durch die NATO und der Besetzung des Ruhrgebietes 1923-1925 nach dem Ersten Weltkrieg gab es auch feste Militärstützpunkte in Deutschland.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland von mehreren tausend Mann aus den Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion okkupiert. Der Großteil dieser Kräfte wurde schnell abgebaut oder vollständig abgebaut. Der Teil verblieb als Besatzungstruppe im Lande und verteilte sich auf eine große Anzahl von ehemaligen Wehrmachtskasernen oder neuen Unterkünften in Deutschland.

Die Ausbreitung des Atomkrieges machte es nicht möglich, alle vier besetzten Zonen zu einem einzigen Deutschland zusammenzuführen und mündete 1949 in die getrennte Gründung der BRD und der DDR. Beide Bundesländer wurden in die entsprechenden militärischen Bündnisse der feindlichen Blocks integriert (Beitritt der BRD zur WEU und NATO 1955, Integration der DDR in den 1955 gegr. 1955 geschlossenen Warschauer Vertrag).

In der BRD ersetzten die Pariser Abkommen von 1954 das Besatzungsgesetz von 1949 und regelten die stationäre Aufstellung der nun amtlich verbündeten westlichen Soldaten. Die Aufnahme in die NATO ermöglichte die Verlagerung zusätzlicher NATO-Kräfte (z.B. aus Kanada, den Niederlanden und Belgien) in die BRD (NATO-Kraftsatz). Bis 1994 war die Streitkräftegruppe der SR in der Sowjetbesatzungszone in Deutschland angesiedelt (ab 1988: "Westgruppe"), der größten Besatzerarmee der Welt, die es seit so langer Zeit gegeben hat.

In der DDR wurden die Sowjetbesatzer mit der Begründung des WP und dem bilateralen "Vertrag über Freunde, Kooperation und gegenseitige Hilfe" (Stationierungsabkommen) zu offiziellen Bündnispartnern. Auch militärische Angelegenheiten im Rahmen der Einheit Deutschlands wurden im Zwei-Plus-Viervertrag geregelt: Die vereinte Bundesrepublik blieb weiterhin Teil der NATO, die rund 400.000 Sowjetsoldaten sollten sich bis Ende 1994 komplett aus dem Territorium der DDR zurückziehen, und es sollten keine fremden Armeen oder Atomwaffen in der DDR und in Berlin stationiert werden.

Mit dem Ende der Ost-West-Konfrontation haben auch die NATO-Bündnispartner ihre Militärpräsenz in Deutschland deutlich reduziert. Zwischen 1990 und 2000 haben die USA ihre Streitkräfte von über 200.000 auf rund 70.000 Mann reduziert. In Kanada und Belgien wurden die in Deutschland ansässigen Einheiten fast vollständig in ihre Heimatländer zurückgezogen. Neben der eigentlichen Wehrmacht gibt es in Deutschland noch eine Vielzahl von Militärstützpunkten alliierter Streitkräfte, insbesondere die US-Armee (Heer), die US-Luftwaffe (Luftwaffe) und die Britische Armee Deutschland (BFG).

Mit rund 36.000 US-Soldaten sind die USA das bedeutendste Auslandskontingent in Deutschland und vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz tätig. Als Nachfolgerin der British Rhine Army sind die Briten in Deutschland nach wie vor in Nordrhein-Westfalen mit rund 3000 Soldaten vor allem in Nordrhein-Westfalen präsent. Bereits Ende 2010 hatte die englische Bundesregierung ihre Absicht angekündigt, bis 2020 alle Bundeswehrsoldaten aus Deutschland abzuziehen.

Nur noch am Hauptsitz der Deutsch-Französischen Truppe in Müllheim ist die Franzosen armee mit dabei. Die Niederlande sind im ersten deutsch-niederländischen Corps mit dabei. Die politische Bewertung der stationären Stellung fremder Armeen in Ost und West war immer umstritten. Die DDR konnte keine öffentliche soziale Diskussion über die stationäre Aufstellung sowjetischer Truppen führen.

Darüber hinaus waren die Sowjetarmeen an der gewalttätigen Unterdrückung des Volksaufstands vom 16. Juli 1953 beteiligt. Die Sowjetarmee war an der gewalttätigen Unterdrückung des Volksaufstands vom 18. Juli 1953 interessiert. Diese Auseinandersetzung schlug sich in der BRD in den Wahlplänen der konkurrierenden Bundestagsparteien oder in der Bildung von friedliebenden Volksinitiativen nieder. Auch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts ist der Bestand der NATO und damit die stationäre Aufstellung von ausländischen Streitkräften in Deutschland Gegenstand von Kontroversen.

Links, rechts und pazifistisch verlangen in Deutschland einen Rückzug aus der NATO und ein Ende der Auslandspräsenz. Vor allem das Vorhandensein von Atomwaffen in Deutschland wird heftig kritisiert. In diesem Kontext sagen Gegner der fremden Militärapparate oft, dass Deutschland quasi "noch besetzt" ist. Im Gegensatz dazu unterstreichen die Regierungen und Stimmenmehrheiten nahezu aller im Parlament vertretenen Fraktionen nach wie vor die politische und militärische Bedeutung der Verankerung der BRD in der westlichen Wertgemeinschaft und ihren mulitlateralen, auch militärischen, Gebilden.

Bei Aufenthalten fremder Truppenteile auf dem deutschen Territorium ist grundsätzlich zwischen der rechtlichen Grundlage für die Stationierung der Truppe (Aufenthaltsrecht) und der rechtlichen Stellung der Stationierungstruppen (Aufenthaltsrecht) zu unterscheiden: Die Aufenthaltsberechtigung resultiert aus dem Abkommen über den Wohnsitz der Ausländer in der BRD vom 13. Dezember 1954 (Aufenthaltsvertrag; Bundesgesetzblatt 1955 II S. 253).

Die Aufrechterhaltung der ausländischen Okkupationstruppen nach den beiden Ersten Weltkriegen musste vom Besatzungsstaat, in diesem Falle Deutschland, nach den Regeln der Hag. 13 ] Erst mit dem Vertrag von Deutschland 1955 endete die Besetzung und die Republik wurde weitestgehend selbstständig. Damit entfiel auch die Grundlage für die Bewirtschaftungskosten. Aber auch der NATO-Beitritt und der Einsatz alliierter Streitkräfte führten zu gewissen Nachbesatzungskosten für diese Streitkräfte, die mitunter als ewige Besatzungskosten wahrgenommen wurden.

Der Bund war als NATO-Mitglied nicht zur Übernahme der stationären Kosten der alliierten Truppen in Deutschland verpflichte. Allerdings fanden in den ersten Jahren immer wieder langwierige Gespräche über den ausreichenden Schutzbeitrag der BRD zur NATO statt. Weil der Ausbau der Bundeswehr weniger schnell vorankam als geplant, die dafür im Haushalt bereitgestellten Mittel nicht ausgeschöpft wurden und damit der zu erwartende wirtschaftliche und märchenhafte Anteil der BRD an der Gesamtkraft der NATO nicht realisiert wurde.

14. Darüber hinaus verlangten die Entsendeländer einen Finanzausgleich für den Zufluss von Fremdwährung in die BRD durch die ausländische Armee. 15] Einige Bündnispartner beschuldigten die BRD sogar, die Entwicklung der eigenen Kräfte zugunsten des Industriewachstums unter dem Schutze ihrer nach Westdeutschland geschickter NATO-Soldaten zu unterlassen. Grossbritannien und Frankreich dagegen sahen sich Ende der 1950er Jahre mit einer schweren Finanzmarktkrise konfrontiert und Grossbritannien erwägte, seine Soldaten in der BRD zu reduzier.

Damit hat die BRD bis 1959 durch Finanzhilfen und Rüstungskäufe in Großbritannien eine Bürgschaft für die britische Streitkräfte geleistet, und nicht zuletzt hat eine " Besatzungsmentalität " der früheren Besatzer, die uns aus der Zeit der Besatzung zugeschrieben wurde, dazu beigetragen, diese bis Ende der 1950er Jahre sukzessive zu senken. 16] Die nachträglichen " Kostenbeiträge zur Aufstellung der alliierten Streitkräfte in der BRD " oder " Rechtshilfemaßnahmen " nach Art. 3 des NATO-Paktes waren jedoch rechtlich und in ihrem Umfang nicht mehr mit den Okkupationskosten zu vergleichen.

Die US-Armee bekam bis 1956 von der BRD einen Gegenwert von 300 Mio. US-Dollar pro Jahr. 17 ] Zwischen 1970 und 1984 hat die Unterhaltung der Sowjetarmee in der DDR zwischen 622 und 812 Mio. DDR-Mark pro Jahr gekostet. 18 ] 1990 versprach die BRD Hilfe bei der Reintegration sowjetischer Streitkräfte in die Sowjetgesellschaft, z.B. durch den Wohnungsbau.

Im Jahr 2013 umfasst der Bundeshaushalt für Belastungen im Rahmen des Aufenthalts oder des Rückzugs ausländischer Streitkräfte noch 56, eine Million Euro[20]; im Jahr 2014 wird dieser Betrag auf 40,6 Millionen und im Jahr 2015 auf 40,9 Millionen auf 40,9 Millionen zurückgenommen: Mit Wirkung zum Stichtag des Jahres 2014 erhielten die US-Streitkräfte die militärischen Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr (auch von der Bw und anderen Truppen genutzt) mit einer Gesamtfläche von rund 26.250 ha und die britische Armee die Übungsplätze mit einer Gesamtfläche von rund 35.000 ha (Haltern wurde von den Engländern am 31.05.2015 aufgegeben).

Noch bis 2005 nutzten die Belgische Armee die Übungsplätze Wahner Heide und Vogesang mit einer Gesamtfläche von rund 8500 ha. Das Kürzel hinter den Einzelanlagen beschreibt den Betreiber: USA = United States Army, USAF = United States Air Force, Europa, USMC = United States Marine Corps, GB = British Forces Germany, FF = French Army, NL = Dutch Armed Forces, CF = Canadian Armed Forces.

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