Definition Zeitarbeit

Begriffsbestimmung der Zeitarbeit

Im Falle einer Zeitarbeit wird ein Mitarbeiter gegen Entgelt vorübergehend in ein anderes Unternehmen versetzt. Leiharbeit Was ist Leiharbeit? Wozu Zeitarbeit? Die Zeitarbeit ist ein personalpolitisches Strategieinstrument zur immer wichtiger werdenden Flexibilität. Kurzfristig auftretende Versorgungsengpässe durch zyklische oder saisonbedingte Bestellspitzen, Urlaubs- und Krankheitsereignisse oder einfach Terminüberschreitungen werden durch Zeitarbeit ausgeglichen.

Der Grund dafür ist, dass Leiharbeitnehmer für einen bestimmten Zeitabschnitt speziell entsandt werden. Sind Sie auf der Suche nach einem Job? Leiharbeit ist eine zeitgemäße Form der Beschäftigung und wird als ein dreieckiges Verhältnis zwischen Leiharbeitunternehmen, Leiharbeitnehmern und Leiharbeitsfirmen bezeichnet.

Es wird ein regelmäßiger Anstellungsvertrag zwischen dem Leiharbeitunternehmen und dem Leiharbeiter abgeschlossen. Somit nimmt das Leiharbeitsunternehmen alle gängigen Verpflichtungen des Arbeitgebers wahr. Die Leiharbeitnehmerin wird im Zuge eines Zeitarbeitsvertrages an ein Leiharbeitsunternehmen für Arbeit gegen Entgelt "abgeordnet". Der Auftraggeber ist immer das Leiharbeitsunternehmen - es gibt keinen Mietvertrag zwischen dem Entleiher und dem Leiharbeiter, aber der Entleiher hat das Recht, dem Leiharbeiter auf der Grundlage des Auftrags Anweisungen zu erteilen.

Rechtsgrundlage für die Zeitarbeit ist das Arbeitsnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).

Temporäre Arbeit in Deutschland - Erfahrung und Definition

Zeitarbeit in Deutschland boomen wie nie. Die Leiharbeitnehmer machen in der gesamten Beschäftigtenzahl noch einen zweistelligen Anteil aus, aber der Entwicklungstrend ist eindeutig. Aus den Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre ergibt sich der Sachverhalt, vor allem aus dem Entfall der Sperrdauer von zunächst 3 Monate für die Geschäftstätigkeit im Betrieb eines Auftraggebers.

Es gibt heute praktisch keine Sperre, der Mitarbeiter kann für den Rest seines Lebens als Zeitarbeiter für den selben Auftraggeber angestellt sein. Eine weitere Ursache für den Rückgang ist die massiven Vermittlungen von ALG II-Empfängern durch die lokale ARGE an Zeitarbeitsfirmen. Auch wenn die große Vermietung von Arbeitskräften eine enorme Geldverschwendung für die PR-Arbeit ist, hält die Missachtung an und wird mit zunehmender Zahl von Leiharbeitnehmern immer laut.

Obwohl in bösen Sprachen von Menschenhandel oder einer Wiedereingliederung in die Knechtschaft gesprochen wird und Zeitarbeit mit zuckerhaltigen Personen verglichen wird, werden Wirtschaft und Gesellschaft die Zeitarbeit als Arbeitsmotor der Zukunftschancen anstreben. Besorgniserregend an der gegenwärtigen Situation ist sicherlich die Erkenntnis, dass immer mehr hoch qualifizierte Mitarbeiter einen Arbeitsplatz in der Zeitarbeit suchen und dass einige Betriebe neben der Geschäftsleitung ausschliesslich aus Zeitarbeitskräften besteht.

Im Zeitarbeitsgesetz ist die Beschäftigung eines Zeitarbeitsunternehmens eindeutig reguliert, weshalb auch hier Geburtsschutz oder Lohnunterhaltszahlungen bestehen. Wenn Sie sich für ein Leiharbeitsunternehmen entschieden haben, muss ein entsprechender interner Arbeitsvertrag abgeschlossen werden. Auch wenn es sich um Zeitarbeit handele, ist der Arbeitsvertrag mit dem Leiharbeitsunternehmen (Arbeitgeber) in der Praxis auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Sind Sie nicht bei einem Auftraggeber (Kreditnehmer) beschäftigt, haben Sie dennoch Anrecht auf den Vertragslohn. Im Allgemeinen sind Sie aber auch vertragsgemäß dazu angehalten, sich beim Leiharbeitsunternehmen zu informieren, wenn Sie nicht im Einsatz sind, in der Regel bei einem alltäglichen Telefongespräch. Verdienen ich weniger als der Mitarbeiter des Auftraggebers?

Diese erhalten das selbe Gehalt wie der Festangestellte des Auftraggebers für denselbigen. Ausgenommen ist der Kollektivvertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen, wenn Sie einen solchen vereinbart haben, dann ist dieser Tarif die Basis für Ihr Gehalt. Allerdings sollte die Gleichberechtigung nicht darüber hinweg täuschen, dass Sie als Zeitarbeitnehmer (Leiharbeiter) am Ende weniger haben als der Festangestellte für den selben Job im Unternehmen des Auftraggebers.

Sie sollten sorgfältig prüfen, ob die Stelle als Leiharbeiter für Sie geeignet ist. In vielen Betrieben werden Mitarbeiter über Zeitarbeitsfirmen gesucht, um sie anschließend selbst zu beschäftigen, den sogenannten "Klebeeffekt". Deshalb kann Zeitarbeit auch eine Gelegenheit sein, ist aber auf lange Sicht keine Ersatz. Deshalb haben Zeitarbeitskräfte in der Regel auch versucht, Zeitarbeitskräfte vertragsgemäß an das Leiharbeitunternehmen zu binden. Für sie ist es wichtig, dass sie sich an die Zeitarbeitsfirma halten.

Nicht der Leiharbeiter präsentiert sich dem Verbraucher als langfristige Kapitalanlage, sondern der Festangestellte. Daher gibt es vor Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses als Leiharbeitnehmer eine detaillierte Studie des Vertrags. Es sollte kein überstürzter Vertragsabschluss erfolgen, evtl. wird die Hinzuziehung eines Anwalts für Arbeitsrecht empfohlen.

Mehr zum Thema