Definition Recruiting

Begriffserklärung Personalbeschaffung

Definition der Personalbeschaffung für Gründer und Gründerinnen in der Szene Der Ausdruck "Rekrutierung" wurde zunächst hauptsächlich im Militär benutzt, wo neue Trupps für die Truppe angeworben werden. In der täglichen Geschäftswelt deckt der Terminus alle Verfahren im Zusammenhang mit der Rekrutierung ab. Der Rekrutierungsprozess findet heute vor allem über die elektronischen Mittel statt, über die zeitnah und zielgruppenorientiert nach geeigneten Bewerbern durchsucht wird.

Die Rekrutierung wird entweder von spezialisierten Stellen, Headhuntern oder internen Personalverantwortlichen durchgeführt, die nach passenden Mitarbeitenden für das jeweilige Unter-nehmen suchen. Arbeitssuchende und Personalvermittler treffen sich oft auch auf besonderen Recruiting-Messen, die ausschließlich darauf ausgerichtet sind, Unternehmer und Mitarbeiter zusammenzubringen und bei denen sich Betriebe als attraktive Unternehmer präsentieren. Auf beiden Webseiten sind Career Sites und Online-Jobbörsen die beliebtesten Stellen.

Allgemeinmediziner sind in den verschiedensten Bereichen und Industrien tätig, während für eine spezifische Personengruppe spezielle Stellenbörsen eingerichtet werden. Personalbeschaffer müssen daher überlegen, welche Vertriebskanäle sie für ihre Stellenangebote wählen. In der Gründungsszene Stellenbörse stellen Firmen speziell Personal ein und sind auf der Suche nach digitalen und startupaffinen Spezialisten, um diese zu gewinnen.

Personalbeschaffung Terminologie & Definition

über die öffentliche Vertretung des Konzerns auf Messen bis hin zum Bewerbungsmanagement, die Durchführung von Vorstellungsgesprächen und schließlich die Auswahl neuer Mitstreiter. Zu den Rekrutierungsaufgaben können auch Auftragsverhandlungen zwischen einem neuen Arbeitnehmer und dem Betrieb zählen. Auch wenn die alltäglichen Tätigkeiten eines Recruiting-Managers durch das Anzeigenmanagement, die Intensivkommunikation der Bewerber und die Koordination der Vorstellungsgespräche sehr ausgeprägt sind, hat das Recruiting selbst eine strategisch wichtige Funktion in einem Unter-nehmen.

Auf der einen Seite sorgt das Recruiting dafür, dass ein Betrieb jederzeit über die notwendigen Kompetenzen und Kompetenzen innerhalb seiner Mitarbeiter verfügt, um die vorgesehenen Tätigkeiten durchführen zu können. Insbesondere bei der Akquisition von neuen Verträgen oder dem Beginn von neuen Projekten im Betrieb kann der Gewinn oder das Scheitern der Personalbeschaffung einen starken Einfluss auf die Gesamtperformance des Unterfangens haben.

Die Rekrutierung ist auch dafür verantwortlich, die erforderlichen Personalressourcen trotz des ständig wachsenden Mangels an qualifiziertem Personal langfristig zu sichern. Die Personalbeschaffung muss daher auch zur nachhaltigen Abdeckung des Personalbedarfs beitragen. Damit die große Menge an einzelnen Prozessen effizient abgewickelt werden kann und eine gewissen Uniformität in der externen Unternehmenskommunikation gewährleistet ist, nutzen immer mehr Fachabteilungen Softwarelösungen im Recruitingumfeld.

Auf der einen Seite unterstützt dieses System das Recruiting bei der Verwaltung von Stellenanzeigen. Templates für Stellenanzeigen sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Portfolios und durch vorkonfigurierte Oberflächen, eine automatisierte Publikation auf der Karriereseite des Konzerns oder den renommierten Online-Jobportalen ist möglich. Die Rekrutierungssysteme sind auch für das klassische Kandidatenmanagement geeignet.

Dabei können in der Regel nicht nur die Personalverantwortlichen, sondern auch die Vorgesetzten und Bereichsleiter einbezogen werden. Eine weitere wichtige Komponente des Recruiting, die durch eine Recruiting-Software abgedeckt wird, ist die Bewerber-Kommunikation. Ob automatische Empfangsbestätigung, Patronatserklärung, Einladung zu Bewerbungsgesprächen oder Ablehnung, ein Bewerbungsmanagementsystem kann den Rekrutierungsprozess nach einer Einleitung in der Regel mit vorgefertigten Dokumenten und je nach Bedarf des Betriebes in mehreren Fremdsprachen durchführen.

Einen weiteren Pluspunkt der systematischen Rekrutierungsunterstützung bietet die Möglichkeit, eine Bewerbungsdatenbank für künftige Rekrutierungsmaßnahmen einzurichten. Die Rekrutierung hat mit vielen hundert, teilweise tausend Bewerbungen pro Jahr zu tun. In den vergangenen Jahren wurde die Personalbeschaffung - neben dem Vertrieb - mehr als die meisten anderen Wirtschaftsfunktionen durch soziale Netzwerke mitbestimmt.

In diesen Netzwerken nutzen Firmen zunehmend sowohl das Personalentwicklungsmarketing als auch die gezielte Bewerbergewinnung. Darüber hinaus hat sich die Rekrutierung über das Netz zu einer starken digitalen Querschnittsfunktion weiterentwickelt. Die beiden Bereiche XING und Linksedin sind eng mit den Stellenportalen verflochten, so dass hier bereits das Thema 3.0 erwähnt werden muss. Doch um sich nicht in der Vielzahl von Internetauftritten und Werbeanzeigen im Netz zu verlieren, kooperiert das Recruiting eng mit dem Bereich des Personalmarketings, das für eine attraktive Präsentation der Rekrutierungsaktivitäten eines Betriebes sorgt.

In der Personalmarketingbranche werden vergleichbare Ansätze wie im klassisches Hochschulmarketing verfolgt: Von der SEO-Optimierung der Karriereseite über die soziale Medienpräsenz des Konzerns auf der Website über die Website von Linkedin und XING bis hin zum Management des Mitarbeiterblog werden im Hochschulmarketing immer mehr Digitalisierungsstrategien zur Sicherstellung des Rekrutierungserfolgs des Konzerns umgesetzt.

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