Coaching was ist das

Das Coaching, was es ist

Die Entwicklung des Coaching-Marktes zeigt, dass es eine Flut von Coaches gegeben hat. Heute ist der Begriff Coaching in der Gesellschaft und in den Medien fest etabliert. Das Coaching stellt eine Grundstrategie dar, individuell oder sozial. Gutes Coaching ist auch Ermächtigung, wenn es die Selbstbeherrschung des Klienten stärkt. Schon bevor das erste Coaching beginnt, lernen wir uns in einem ersten Gespräch kennen.

Wie sieht Coaching aus meiner Sicht aus?

Coaching umfasst heute alles. Die Entwicklung des Coaching-Marktes hat gezeigt, dass es eine Vielzahl von Trainern gibt. Alle nennen sich jetzt Kutschen. Gesangscoach, Phsycial Coache, Mental Coache und so weiter und so fort. Und was ist jetzt ein Bus? Eine Trainerin ist eine Trainerin, Lehrerin, Geburtshelferin, Priesterin und viele mehr, die in einer einzigen Persönlichkeit vereinigt sind.

Die Trainerin selbst ist eine Persönlichkeit, die mitgefühlvoll und mit einem klaren Fokus arbeitet. Mitgefühlvoll ist der Weg zur Persönlichkeit. Natürlich ist der Betreuer da, um immer eine gute Vorstellung zu haben. Er ist ein Schild und sehr oft ein stillschweigender Partner. Jetzt, wie bei einer starken Sportart, gibt es einen Betreuer, einen Anhänger, einen Betreuer und ein aufgeschlossenes Gehör, die Betreuer.

Die Eigenverantwortung des Kunden ist enorm und der Trainer begleitet ihn. Das Coaching erfolgt im Sinne der Priorität, immer zum Wohlbefinden und zum Wohle des anderen. Was ist nun Coaching? Aus meiner Perspektive ist Coaching, sich auf die Entwicklung, die Stärke und das Selbstvertrauen des Kunden zu konzentrieren. Aktiv sein, um eine Lösung zu finden, aber nicht mit der ständigen, eindeutigen Führung durch den Trainer.

Stärkung im Business Coaching

Empowerement existiert immer schon - und natürlich auch außerhalb des Coachings. Doch jedes "gute" Coaching ist auch Ermächtigung, wenn es die Selbstkontrolle des Kunden stärkt. Befähigung heisst nicht, dass Macht, Macht, Elan, Enthusiasmus, Unternehmermut und so weiter von aussen auf eine Persönlichkeit "übertragen" werden können. Befähigung heisst, dass bestehende, aber wenig oder vollständig eingesetzte Resourcen und Fähigkeiten erkannt, erhalten, bewertet, entwickelt, bekräftigt, gestärkt und ausgebaut werden.

In diesem Sinn sollte jede Form von Coaching - und jede Coaching-Sitzung - "Empowerment" beinhalten, auch wenn es darum geht, einen Kunden bei gewissen Tätigkeiten sehr ernsthaft oder grundlegend zu befragen. Die Bezeichnung Befähigung kommt aus der nordamerikanischen "Community-Psychologie". Coaching bezeichne ich als Befähigung in vier Schritten: Ein anderes Word als "Macht" zu verwenden bedeutet, die Sinnhaftigkeit von allem, wovon wir sprechen, zu verändern.

Coachings im Geschäftskontext treffen immer auf Macht; Definieren von Macht in Struktur und Prozess, Macht in Erwartung, Attributionen und Konfirmationen. Das Business Coaching positioniert sich im organisatorischen Zusammenhang, indem es Diskretion und Offenheit verbindet. Das Gespräch zwischen Coach und Kunde ist diskret - aber das Coaching ist nicht heimlich, da es vom Konzern genutzt wird und seine Wirksamkeit wahrgenommen wird.

Ermächtigung lokalisiert die entsprechenden persönlichen Erwartungshaltungen und die soziale Zuordnung im organisatorischen Umfeld. Während die Befähigung im Allgemeinen den gesellschaftlichen Grund einer Persönlichkeit absichert, erweitert und festigt die Befähigung zum Coaching die soziale Grundlage für den Kunden im organisatorischen und professionellen Umfeld. Steigert die Ermächtigung sowohl Stabilität als auch Flexibilisierung in verschiedenen Sozialsystemen, dann steigert sie diese im Coaching in konkreter, situationsbezogener und praktischer Handlungsalternative.

Das Empowering Coaching "rekonstruiert" den körperlichen Menschen als Mann oder Tänzerin in seinem Selbstverständnis in der heute. Um gleichsam als Ausgleich zur quasi grenzenlosen und allgegenwärtigen Präsenz im Bereich der Mensch-Computer-Beziehung zu dienen, "rekonstruiert" und verwendet die Gestalt des vertrauensvollen Dialoges im "Gehäuse" des Coaches - verlangsamen, reflektieren, interpretieren, hinterfragen und ermutigen. Empowering Coaching mündet aus dem Gesamtkontext wieder zurück in die Erfahrung des menschlichen Körpers, in den umliegenden Grenzbereich (intime Entfernung, greifende Distanz) und in körperexterne Grenzbereiche außerhalb dieser greifenden Entfernung, in die gesellschaftliche Entfernung, aber auch in die Selbstkommunikation.

Empowererment verwendet den Rahmen des Coachings: Einerseits den organisatorischen Kontext, der im Coaching geändert, dupliziert (organisatorischer Kontext des Auftraggebers und organisatorischer Kontext des Coaches) und dialektisch ist. Dabei werden die Anforderungen, Bedürfnisse und Mittel konkreter Auftraggeber sowie die örtlichen, situationsbedingten und baulichen Regeln der Unternehmen genutzt und "genutzt".

Sie verknüpft sie mit weltweiten, universalen, virtuellen Referenzpunkten, Verfahren, Entwicklungen. Andererseits verwendet die Befähigung verschiedene Prozess-Dynamiken, wie Koproduktion und Beziehungskompetenz, Entwicklung von Innen nach Aussen und Kritikern. Kunde und Coach kooperieren im Coaching. Das ist banale, aber nicht nur eine grundlegende Grundvoraussetzung für ein Coaching, sondern auch ein enormer kreativer Raum.

Kooperation ist nicht nur eine willkürliche und launenhafte Konsequenz von Konversationen, sondern hat drei Aspekte der Koproduktion: Bereits im Auftragsdesign kann die Basis für Kreation und Koproduktion dadurch geschaffen werden, dass ein Trainer dem Kunden Kompetenzen und Kooperationsbereitschaft anerkennt. Bei Vertragsverhandlungen ist der Kunde als Fachmann für das Thema und die erwarteten "Lösungen" aktiver, der Trainer mehr als Fachmann für professionelle Kommunikation und Prozessgestaltung. Bei Vertragsverhandlungen ist er als Fachmann tätig.

Mit seiner Unwissenheit holt der Trainer vom Kunden wichtige Erkenntnisse - der Kunde ist der Spezialist in der Umsetzungsphase (sein Anliegen, seine Historie, seine früheren Erfolgsgeschichten und seine Bereitschaft zur Änderung, etc.). Trust ist auf beiden Seiten eine Inszenierung sowie eine Koproduktion, die reflexartig gestärkt werden kann. Der Prozess des Kundenwechsels erfordert dann mehr Fachwissen vom Trainer.

Die Schwierigkeit für den Coach besteht darin, "ohne Bestätigung zu bestätigen". Auf der einen Seite muss er dem Kunden etwas Neuartiges bieten, auf der anderen Seite muss er sich an seinem Konzept der Nutzbarkeit ausrichten. Zur Ermöglichung und Stimulierung von Ko-Kreativität und Ko-Produktivität in diesem und anderen denkbaren Situationen sind spezielle Fähigkeiten des Coaches erforderlich. Koproduktion ist von Beginn an eine Beschränkung des Sachverständigenstatus des Coaches.

Eine solche ko-produktive Verständigung zeichnet sich durch die wechselseitige Referenz der Gesprächspartner Trainer und Auftraggeber aus, deren entsprechende Kompetenz respektiert und geschätzt wird. Damit ist die reflektierende Verbindung zwischen Kunden und Trainer verbunden. Die eigene Beraterpraxis kann der Trainer als Erfolg betrachten, wenn eine Steigerung der Akzeptanzwahrscheinlichkeit seiner kommunikativen Angebote zu verzeichnen ist.

Kann sich der Trainer zwischen dominierendem ExpertInnenstatus und Ablehnung von ExpertInnen durchschlagen, erforscht und probiert der KlientInnen neue Wege, mündet dieses ko-produktive Ermächtigungskonzept in neue, robuste Handlungsmöglichkeiten. Inwiefern entwickelt sich ein vertrauenswürdiger Gespräch zwischen Auftraggeber und Trainer, der zu Koproduktivität und Eigenverantwortung aufbaut?

¿Wie kommt man aus dem gemeinschaftlich ausgehandelten Gesprächsraum zum Vertrauten, wie aus dem Vertrauten zur reflexiven und selbstverstärkenden Koproduktion, wie aus der Koproduktivität zur Befähigung einer der Gesprächspartner, namentlich des Kunden? Sowohl auf beiden Parteien, dem Trainer als auch auf dem Kunden, vollzieht sich ein Prozeß der "intuitiven Strukturierung". Ausgehend von einem zunächst unterstellten Strukturmuster (Sitzungsdauer, Reihenfolge, Intervalle, Vor- und Nachbereitungs- oder Nachbereitungsart, Thema, aber auch fragliche und beantwortete Gesprächsstruktur, Unterbrechungen, Paraphrasierung usw.) wird eine Kooperationsstruktur auf spezifische Weise gestärkt, da sie für den zwischen diesem Kunden und diesem Coache bedeutsam zu sein scheint.

Ermächtigung basiert auf dieser intelligenten Strukturierung. Kunde und Coach sind physisch präsent Gesprächspartner, differenziert nach ethnischer oder kultureller Herkunft, Lebensalter, Gender, Biografie, Beruf, Interessen, etc. Natürlich kann eine solche Erkenntnis der Ermächtigung entgegenwirken, wenn Glaubensüberzeugungen und Einstellungen verinnerlicht wurden und eine Person im Sinn von "das kann man nie tun" charakterisieren, "die Person ist unbewaffnet und unfähig", "wir in unserer Gastfamilie sind nicht dafür geboren", "man kann solche Sehnsüchte aus dem Köpfchen schlagen", usw. und so weiter.

Ermächtigung wird die Gegensätze zu solchen Überzeugungen oder anderen Einschränkungen ausfindig machen und die tiefergehende Sinnhaftigkeit solcher "Wahrheiten" mit Achtung und Aufmerksamkeit ausloten. Gleichzeitig entsteht im Coachingprozess ein gewünschtes und wahrnehmbares Verhaltensmuster (Intentions- und Aufmerksamkeitsmusterung). Als professioneller Gesprächsleiter kann der Trainer in dieser Strukturbildung, mit sich selbst oder mit Klienten mehr mitbekommen.

Beim Coaching (nicht beim Virtual Coaching am Computer) wird in der Praxis meist geredet. Die beiden benutzen ihren Mund, auch wenn der Gebrauch ihres Mundes gewissermaßen das Werk des Trainers ist. Natürlich verbleibt die entsprechende Landessprache die Landessprache desjenigen, der kommuniziert und mitdenkt. Die hier im Gespräch geäußerte Ausdrucksweise ist jedoch ein Spiegel der Impressionen, die im Coaching entweder bereits erkennbar, spürbar oder auftauchend sind.

Die Koproduktion kann im Dialogprozess von Grund auf im Sinn dieser fünf Ebenen, d.h. sich ausdrücken und bestätigen, desto mehr Inspiration erfährt sie inhaltlich und stärkt das Selbstverständnis für den Konsumenten. Einerseits geht es bei den reflexivem Dialog im Coaching um die Reduzierung der Komplexität. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Kunde in der verschiedenen Dynamik und inmitten der von vielen Beteiligten einfließenden Information kaum eine Tendenz hat.

Zuversicht verringert die Unübersichtlichkeit (Niklas Luhmann, 1968). Solche situativen oder strukturellen Komplexitäten können im Coaching auf der Basis von Selbstvertrauen oft verringert werden. Risikodenken benutzt Unwissenheit als Quelle, um verführerische Zielsetzungen und bedeutungsvolle Unternehmungen jenseits der Grenzen zu ergründen. Wenn es um die Stärkung des Selbstvertrauens geht, schärft risikoreiches Handeln die Frage nach der Macht zu Alternativ- und Entscheidungsmöglichkeiten.

Ermächtigung stellt riskantes Nachdenken vor das Risiko. Inwiefern können die Auswirkungen von Coaching als Empowerement beobachtet und beschrieben werden? Sicherlich wird der Kunde vor allem und vor allen anderen Betrachtern berichten, ob er Coaching als Ermächtigung erlebt und einsetzt. Zur Beurteilung der mittelfristigen Auswirkungen ist es ratsam, eine Form von 360°-Feedback durchzuziehen.

Nach vorheriger Absprache mit dem Kunden per E-Mail ruft der Trainer Menschen aus einem verhältnismäßig kleinen Kreis an und befragt sie zu einigen wichtigen Fragestellungen. In einem Follow-up etwa ein Jahr nach Beendigung der Coaching-Kooperation werden die Langzeiteffekte von Coaching als Befähigung am besten untersucht. Das Coaching als Ermächtigung kann in vielerlei Hinsicht einen sichtbaren Effekt haben.

Diese Effekte sind oft außerhalb des Blickfeldes des Coaches zu finden. Die Auswirkungen des Coaching sind auf der Kundenseite oft nicht mehr in erster Linie dem Coaching nach Abschluss zuordenbar. Der Kunde oder Förderer im Betrieb betrachtet, wenn überhaupt, die Auswirkungen des Coaching so lange, wie der Prozess anhält. Die langfristigen Auswirkungen von Coaching lassen sich am besten durch die Personalabteilung eines Betriebes beobachten.

Dies erfordert jedoch einen begrifflichen Ansatz für den sinnvollen Umgang mit Coaching im Betrieb, eine Aufzeichnungen über das anfängliche Anliegen und die Gestaltung des Vertrages sowie einen Abschluss. Eine solche Bewertung ist je nach Verfasser verschieden (Kunde, Coach, Auftraggeber, Förderer, 360°-Feedback), kann aber für übergeordnete Bewertungen im HR-Bereich wesentliche Merkmale bereitstellen.

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