Burnout Statistik Schweiz

Ausbrennungsstatistik Schweiz

Die psychische Gesundheit der Schweizer Mitarbeitenden ist nicht von ihrer besten Seite. Burn-out aus Sicht der Arbeitswelt. In der Schweiz hat die Zahl der Menschen mit stressbedingten Symptomen zugenommen. Mehr und mehr Schweizerinnen und Schweizer sind für längere Zeit von der Arbeit abwesend.

Job Stress Index 2016: Ein Drittel der Erwerbsbevölkerung ist verbraucht und betonte.

Bern, 26. April 2016 - Stress am Arbeitplatz ist eine der größten Aufgaben der heutigen Zeit. Wie der Job Stress Index der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitswesen belegt, ist jeder vierte Mitarbeiter am Arbeitplatz unter Stress und fühlte sich müde. Dadurch verursachen die Schweizer Firmen Kosten: Das wirtschaftliche Potenzial wird auf 5,7 Milliarden Pfund geschätz.

Zum dritten Mal hat die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitswesen den Job Stress Index als naturwissenschaftliche Untersuchung in Kooperation mit der Uni Bern und der Fachhochschule Zürich aufgesetzt. Bei der Stressüberwachung werden jedes Jahr drei Indikatoren für die Folgen von berufsbedingtem Stress für die gesundheitliche Situation und die Arbeitsproduktivität der Arbeitnehmer ermittelt: der Arbeitsplatzstressindex, der Prozentsatz der erschöpften Arbeitnehmer und das wirtschaftliche Potential von Verbesserungen auf dem Gebiet der Arbeitsbedingungen in Form von Stress. Hierfür werden drei Indikatoren genannt.

Mit den Ergebnissen der Umfrage 2016 werden die bisherigen beiden Befragungen bestätigt: Jede vierte Person in der Beschäftigung (25,4%) hat Stress, d.h. mehr Stress als Mittel am Arbeitplatz. Jede vierte Person in der Beschäftigung (25,4%) ist am Ende. Der Stress verursacht den Arbeitgebern jährlich rund 5,7 Milliarden Franken. Die diesjährige Fokussierung wird deutlich:

Aus der Umfrage 2016 geht hervor, dass ein Drittel aller Mitarbeiter über zu wenig Mittel verfügen, um die hohe Arbeitsbelastung bewältigen zu können. Resourcen erläutern die Möglichkeit, auf ein Missverhältnis zwischen Last und Bedarf zu reagiert. Nahezu die Hälfe der Erwerbsbevölkerung (46,3%) ist damit im "sensiblen Sektor" tätig. Die vorhandenen Mittel in diesem Gebiet sind kaum ausreichend, um den derzeitigen Druck aufzufangen.

Darüber hinaus ist jeder vierte Arbeitnehmer (25,4%) recht bis sehr ausgelaugt. Hochgerechnet auf alle Erwerbspersonen in der Schweiz ergibt sich eine Gesamtzahl von 1,3 Millionen Menschen. Abgeschlagenheit ist ein bedeutender Gradmesser für das Wohlergehen der arbeitenden Bevölkerung und ein entscheidender Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheitsfolgen. Vollzeitbeschäftigte sind stärker ausgelaugt als Teilzeitbeschäftigte.

Für 2016 wird das wirtschaftliche Wachstumspotenzial der Unternehmen in der Schweiz auf rund 5,7 Milliarden Franken geschätz. "Die Stressmessung durch die Gesundheidsförderung Schweiz zeichnet die Arbeitsumstände auf und gibt Stellungnahmen über das Zusammenspiel von Resourcen und Stress am Arbeitplatz ab. Die Jahreserhebung des Job Stress Index liefert der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitsförderung ausführliche Angaben zum Stress am Arbeitsplatz und dessen Verbindung mit dem Gesundheits- und Wirtschaftspotenzial", sagt Prof. Thomas Mattig, Leiter der Schweiz.

Mit dem Arbeitsplatzstressindex können frühzeitig Veränderungen der aufgezeichneten Arbeitsumstände erkannt werden, um den nachteiligen Effekten durch geeignete Maßnahmen des Betriebsgesundheitsmanagements gegenzusteuern. Die Job Stress Index ist ein repräsentativer Index für die schweizerischen Arbeitskräfte. So wurden im Frühling 2016 2.973 Beschäftigte im Alter zwischen 16 und 65 Jahren erfasst. S-Tool ist ein Online-Umfrageinstrument der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitswesen zur Untersuchung von Resourcen und Lasten sowie des aktuellen Wohlbefindens der Mitarbeiter am Arbeitplatz.

Die Schweiz ist eine von Kanton und Versicherung getragene Organisation. In der Schweiz zahlt jede Erwerbstätige einen Monatsbeitrag von 20 Rp. zur Förderung der Gesundheit in der Schweiz, der von den Krankenkassen erhoben wird.

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