Bundeswehr Gera

Deutsche Bundeswehr Gera

In Gera steht nun ein Trainer der Bundeswehr vor Gericht. Soldat (23), der von Sergeant Major beschimpft wurde? Der Verunglückte schweigte, ein Zeuge ging zwei Jahre später zur Miliz. "Ich kann mich nicht an das Verbrechen erinnern", sagte die 31-Jährige am Donnerstag vor dem Landgericht in Gera. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er sich im Spätsommer 2015 mit dem schlafende Rekruten ins Lager gestellt und ihn von der Truhe und im Innenbereich berührt haben.

Nur mit erheblicher Anstrengung konnte sich das Betroffene frei machen und aus dem Salon entkommen. Es wird angenommen, dass der Störfall im Spätherbst 2015 stattgefunden hat. Aber der Sergeant wurde erst zwei Jahre später von einem Zeugen gemeldet. Zusätzlich zum Strafverfahren laufen innerhalb der Bundeswehr auch Disziplinarmaßnahmen gegen den Angeklagten, die zurzeit eingestellt sind.

Verfahren wegen sexueller Übergriffe in Gera: Bundeswehr-Ausbilder zu Bewährung verhaftet

In einem Verfahren wegen sexueller Gewalt gegen eine weibliche Angeklagte hat das Landgericht Gera einen Trainer der Bundeswehr zu drei Freiheitsstrafen auf Probe angeklag. Zudem muss der 31-jährige Oberstabsfeldwebel nach dem Beschluss vom vergangenen Wochenende 700 EUR an den Hospizverein Gera auszahlen. Der Mann war beschuldigt worden, im Sept. 2015 einen Rekruten in der Bundeswehrkaserne in Gera angegriffen zu haben.

Er wurde jedoch nur wegen fahrlässiger Vergiftung angeklagt. In der Verhandlung hatte das Verunglückte bezeugt, dass der Mann besoffen in ihrem Lager gelegen hatte, sie fest hielt und sie an vertrauten Orten berührte. Erst zwei Jahre später, als sich eine andere Mitarbeiterin einem Oberen anvertraute und berichtete, dass es häufigere Angriffe in der Baracke gegeben hatte, kamen die Zwischenfälle ans Tageslicht.

Die Beklagte selbst sagte während des Verfahrens, dass er sich nicht daran erinnere, was passiert sei. Zu diesem Zeitpunkt war er nach der Arbeit normalerweise nicht in der Baracke. In ihrem Appell sagte die Staatsanwaltschaft, dass in diesem Falle eine strafrechtliche Verantwortlichkeit für sexuelle Übergriffe in einem weniger schwerwiegenden Falle tatsächlich in Betracht gezogen werden kann.

Da der Beschuldigte zum Zeitpunkt des Verbrechens jedoch zu besoffen war, konnte er dafür nicht vorbestraft werden.

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