Bewerbung während Krankengeldbezug

Antrag bei Krankengeldbezug

Wie ist die Rechtslage, können Sie sich während der AU bewerben (wenn Sie noch einen Arbeitsvertrag haben)? Der Arbeitnehmer hat sich durch den Antrag jedenfalls nicht verletzt. Einzige absolute Ausnahme ist die Leistung der bezahlten Nebentätigkeit, die während des Krankenstandes generell verboten ist.

Anträge bei Krankengeldbezug: erlaubt oder illegal?

Das tun nicht wenige Mitarbeiter. Meistens insgeheim und unbeachtet, da der Auftraggeber davon nichts merken darf: die Bewerbung um eine andere Position oder die Durchforstung von Stellenausschreibungen während der Arbeitszeiten. Aber wie verhalten sie sich im Falle einer Krankheit, wenn man zuhaus ist? Sind Anträge auch während des Bezuges von Krankengeld möglich?

Andere Fragestellungen, die sich viele Mitarbeiter immer wieder stellen: Kann ich mich in der Krankheitsphase für andere Jobs anmelden oder in dieser Zeit gar zu Vorstellungsgesprächen gehen? Was ist mit der Beantragung während der Lohnfortzahlung, d.h. wenn Sie langfristig krank sind? Wenn ein Mitarbeiter krank ist, darf er prinzipiell nichts tun, was seiner gesundheitlichen Situation schaden könnte.

Der Zeitpunkt der Genesung muss mit dem klinischen Bild übereinstimmen, d.h. jeder Krankheitsurlaub basiert auf einem anderen Motiv, d.h. einer anderen Krankheit. Ein Mitarbeiter, der z.B. wegen eines Armbruchs mehrere Woche krank ist, wird sich in dieser Zeit nicht zu Fuß einschließen und das eine oder andere Mal das Gebäude aufgeben.

Selbst wenn Sie Krankheitsgeld erhalten und mehrere Wochen abwesend sind. Natürlich ist dies auch bei Anträgen während des Krankengeldanspruchs der Fall. Aber auch der sportliche Aspekt ist an sich kein Hindernis - solange sich die Erkrankung nicht verstärkt und der Genesungsprozess nicht zunimmt. Die kranke Person muss sicherstellen, dass ihr eigenes Handeln zu einem schnellen Ende der Erwerbsunfähigkeit beibringt.

Es muss alles in seiner Macht Stehende tun, um diese Situation rasch zu durchbrechen. Nichtsdestotrotz können beispielsweise Bewerbungsgespräche - und damit nicht nur das bloße Schreiben von Begleitschreiben oder schriftlichen Anträgen beim Bezug von Krankengeld - nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Mecklenburg-Vorpommern vom MÃ??rz 2013 legal sein. Befindet sich der Mitarbeiter im Krankheitsfall, muss der Arbeitgeber gesetzlich das Gehalt des Kranken für einen Zeitabschnitt von sechs Kalenderwochen zahlen.

Die GKV wird nach sechs Kalenderwochen mit ihren Sozialleistungen im Erkrankungsfall eingreifen: Krankheitsgeld. In den meisten FÃ?llen ist dieser Wert signifikant niedriger als der bisherige Gehalt. In der Summe kann das Krankheitsgeld für ein und dieselbe Krankheit bis zu 78 Schwangerschaftswochen lang gezahlt werden. Es ist offensichtlich, dass es dem Arbeitgeber nicht passt, wenn er hört, dass sein Angestellter die "Freizeit" - in der er auch sein Gehalt erhält - dazu benutzt, sich nach Arbeitsplätzen umzuschauen oder sich während der Krankenstandzeit zu bewerben.

In Anlehnung an das Urteil von Frühjahr 2013: Wenn der Chefin herausfindet, dass sein Mitarbeiter auf der einen Seite vermeintlich zu erkrankt ist ( "Grund: eingeklemmte Nerven"), um zu funktionieren, auf der anderen Seite aber in der Lage ist, die nötige Stärke und Tatkraft für ein Interview zu sammeln. Allerdings ist es lohnenswert, hier einen genaueren Einblick zu geben: Der Dienstherr hat dann seinen Mitarbeiter gekündigt, der Dienstnehmer seinerseits hat sich dagegen beschwert.

Letztendlich entschied das Bundesgericht zugunsten des Mitarbeiters. Es ist wahr, dass der kranke Angestellte aufgrund seines Leids unter einer begrenzten Beweglichkeit des Armes erlitt. Daher sehen die Juroren in dem betreffenden Verfahren keinen Anlass, warum sich der Angestellte nicht hätte bewirb. Ein Antrag bei Krankengeld oder Krankenstand würde in einem solchen Falle die Heilung nicht weiter verzögern - hier: die Heilung vom eingezwängten Genital.

Es wurde argumentiert, dass der Arbeitnehmer seine Verpflichtung, "sich so gesundheitsförderlich wie möglich zu verhalten", zu keinem Zeitpunkt missachtet habe. Deshalb war er jederzeit befugt, sich für eine andere Stelle zu beworben, auch während der Krankheitsphase. Denn es ist durchaus möglich, dass die Ursache für die Entstehung der Störung, wie z.B. eines Burnout oder einer anderen psychischen Störung, darin besteht, dass der Patient mit dem Stress, den Arbeitskollegen, den Tätigkeiten etc. am Arbeitsplatz nicht mehr fertig wird und dies nicht ertragen kann.

Wie kann er sich nur noch für eine andere Stelle bei Krankheit oder Krankheit bewerb. Werden Sie jedoch aufgrund von Anträgen auf Krankengeldbezug oder Lohnfortzahlung bei Krankheit entlassen, müssen Sie dies nicht immer mittragen. Wenn der erkrankte Arbeitnehmer, der seit mehr als sechs Monaten zu Haus ist und deshalb von der Krankenversicherung eine Leistung bekommt, in diesem Fall ein solches Gesprächsthema geführt hat, ist die Situation anders.

Der Arbeitnehmer leistet hier mit seinem Handeln (Wahrnehmung eines Interviews oder einer Aktivbewerbung bei Krankengeld) keinen Beitrag zur Wiederherstellung der Fußsituation, im Gegenteil. In diesem Fall wird die Fußsituation durch das Auftreten eines Interviews oder einer Aktivbewerbung verbessert. Noch ein Beispiel: Jemand ist wegen Rückenproblemen krank, wird aber vom Chefarzt oder Arbeitskollegen geschnappt, z.B. bei der Gartenarbeit oder einem Zug, bei dem er selbst mitwirkt.

Hier wären die Bedenken des Auftraggebers an der konkreten Notwendigkeit und Notwendigkeit eines Krankheitsurlaubs verständlich. Kann mein Angestellter wirklich krankgeschrieben werden, wenn er noch zu solchen Aktivitäten fähig ist? Bei diesen und allen anderen Faellen - im Hinblick darauf, was fuer den Kranken im Rahmen seiner Taetigkeit untersagt und zugelassen ist - sind vor allem zwei Punkte entscheidend: die Diagnostik und die Entschlossenheit des Aeders.

Diese misst, was "gesundheitsschädlich" für den Arbeiter ist, z.B. beim Anheben von schweren Gegenständen oder beim Fahren über weite Distanzen. Anträge auf Krankengeld und Krankenstand selbst können daher auch als gesundheitsgefährdende Aktivitäten betrachtet werden. Zum Beispiel, wenn ein Angestellter mit einer schweren Hand oder einem schweren Fingerzustand viel Zeit damit verbracht hat, Jobbriefe auf einem Computer zu schreiben, was die Wiederherstellung weiter verzögert.

Hätte der betreuende Mediziner ihm eine Beanspruchung von Finger und Handfläche verboten, wirkt sich die Nichtbeachtung dieser Weisung durch den Mediziner nachteilig auf den Arbeitnehmer vor Gericht aus. Ob Sie Krankengeld beantragen, umfangreiche Sportaktivitäten ausüben oder mit Ihrer Gastfamilie außerhalb Ihres Hauses Geschäfte machen: Wenn Sie krank sind, kann all dies zugelassen und leicht möglich sein, muss es aber nicht sein.

Werden beispielsweise Anträge gestellt, während das Krankengeld gezahlt wird, obwohl der behandelnde Ärztin oder der behandelnde Ärztin eine bedingungslose Bettenerholung verschrieben hat, darf die kranke Person prinzipiell nicht außerhalb des Hauses bleiben oder ziehen. Interviews sind also auf jeden Falle bereits einmal inakzeptabel. Begleitschreiben schreiben, Arbeitsmuster erstellen, Lebensläufe überarbeiten, etc. - das sind alle Aktivitäten, die der Arbeitnehmer trotz dieser Vereinbarung von zu Hause aus durchführen kann, ggf. sogar vom Betten.

Weil nur schwere und dauerhafte Krankheiten in der Praxis in der Regel eine ( "schwere oder begrenzte") Bettenruhe erfordern (z.B. Infarkt, Lungenembolien, Thrombosen), sind die meisten anderen Aktivitäten in den eigenen vier Mauern zulässig, wenn der Mediziner davon redet, "es ruhig anzugehen". Dazu gehören unter anderem Anträge auf Krankengeld, da dieser Prozess - wenn er nicht die Teilnahme an einem Interview bedeutet - in den meisten FÃ?llen ohne BeeintrÃ?chtigung der Genesung durchgefÃ?hrt werden kann.

Häufige Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ergeben sich auch im Zusammenhang mit der Fragestellung, ob eine krankgeschriebene Person grundsätzlich in die öffentlichen Gastronomie gehen darf. Im Allgemeinen ist ein (Kurz-)Besuch in einem Restaurant nichts Schlechtes, es sei denn, der Angestellte hat es zu übertrieben, umfangreich und übertrieben gemacht. Schon gar nicht, wenn der Angestellte z.B. wegen seiner Krankeit nicht mehr für sich selbst aufkommen kann und daher nicht mehr für sich selbst zubereiten kann.

Dabei muss der Mitarbeiter die Entlassung durch den Auftraggeber nicht ohne weiteres akzeptieren.

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