Bewerbung Betriebsbedingte Kündigung

Antrag auf Entlassung aus betrieblichen Gründen

Was können Sie mir über neue Anwendungen in meiner aktuellen Situation raten? Bei Schwierigkeiten greifen Unternehmen oft auf die Mittel der "operativen Entlassung" zurück. Antworte: Ich arbeite seit über zehn Jahren für einen Auftraggeber. Kürzlich wurde ich aus betrieblichen Gründen mit einer Kündigungsfrist von sechs Monate entlassen, und gleichzeitig hat mir mein Chef einen Aufhebungsvertrag vorgeschlagen. Die Fakten der betrieblichen Entlassung habe ich in meinem Bewerbungsschreiben noch nicht genannt, da ich es vorziehe, meinem potentiellen neuen Auftraggeber die Sachverhalte zu erörtern.

Welche Ratschläge können Sie mir über neue Anwendungen in meiner aktuellen Position erteilen? Achten Sie bei der Überführung der (einseitigen) Beendigung des Arbeitgebers in eine (bilaterale) Abfindungsvereinbarung darauf, dass Sie Ihr kostbarstes Vermögen nicht verschwenden. Die Gefahr einer Bewerbung aus einer arbeitslosen Lage kompensiert nicht eine Abgangsentschädigung, die Sie nicht für den Rest Ihres Leben lang von allen Unannehmlichkeiten befreit.

Vor Vertragsabschluss sollten Sie Ihrem potentiellen neuen Auftraggeber mitteilen, dass Sie Ihr bestehendes Werk unbeabsichtigt (!) und unaufgefordert verlassen haben. Das müssen Sie aber nicht in Ihrer Bewerbung tun. Die Marktteilnehmer akzeptieren, dass ein Antragsteller in Ihrer Position nicht auf freiwilliger Basis jeden Punkt, der gegen ihn spricht, unverzüglich hervorhebt, wenn er Sie kontaktiert.

Also schreibe im Begleitschreiben bis wenige Woche vor dem Pensionierungsdatum (ergibt sich aus der Kündigung des Arbeitgebers oder der Aufhebungsvereinbarung): "Ich bin Führer ..." und im Lebenslauf: "Seit 01.0X. Aber da man laut Punkt 2 sowieso schon einmal mit der etwas unerfreulichen Erkenntnis herauskommen muss, sollte man schon im Begleitschreiben eine Verbindung zu ihr herstellen und einen Vorschlag machen - aber offen lässt, ob man (was man hätte tun sollen) noch Vorsichtsmaßnahmen trifft oder bereits unmittelbar davon berührt ist.

Darüber hinaus möchte jeder (!!) Antragsteller wissen, warum er seinen Dienstgeber kündigen will oder muss. Es ist daher ratsam zu schreiben: "Meine Bewerbung findet auch im Kontext weitreichender struktureller und organisatorischer Änderungen im Betrieb statt, der dazu angehalten ist, seinen Personalbestand drastisch zu reduzieren. "Wenn Sie dann in dem davor stehenden Text schreiben: "Die beworbene Stelle ist für mich wegen.... besonders attraktiv; ich konnte meine umfassende Erfahrung in den Bereichen... und... einbringen", dann hat das Stichwort "auch" seine tiefere Bedeutung in meinem geplanten Kernsatz. Noch mehr...".

Wenn Sie im ersten Interview nicht nach Einzelheiten zu Ihrer Arbeitssituation gefragt werden, müssen Sie nichts dazu äußern, aber Sie können z.B. das zweite Interview mit der Aussage öffnen, dass die von Ihnen bereits im Bewerbungsschreiben angegebene Lage sich verschärft hat (weitgehend wahr) und dass Ihnen auch eine Aufhebungsvereinbarung vorliegt, die Sie unterzeichnet hätten (auch wahr).

In der Regel wird nach dem Unterschriftsdatum nicht gefragt; im Antragsverfahren wird weder eine Aufhebungsvereinbarung noch ein Auflösungsschreiben eingereicht. Es handelt sich hierbei um nachgewiesene Handlungsempfehlungen, die ein optimales Gleichgewicht zwischen dem Recht auf wahrheitsgetreue Informationen über den potentiellen neuen Auftraggeber und den Belangen des Kandidaten anstreben. Dazu zählt natürlich auch der Verweis, dass Sie immer die richtige Antwort geben sollten und dass Sie das Verlustrisiko eingehen, wenn ein potentieller Neuankömmling nicht auch nur ein kleines Stück Ihrer Präsentation für fehlerfrei hält.

Doch wenn Sie in Ihrer Bewerbung schreiben: "Ich wurde aus betrieblichen Gründen entlassen", meint der Empfänger: "Entlassen sie dort wirklich zuerst ihre besten Mitarbeiter? Oh ja: In Ihrer Lage wäre eine Bewerbung, die nur folgende Rechtfertigung enthält, nicht richtig, z.B. würde ich später gegen diesen Wortlaut Einspruch erheben und ihn für "nicht ganz richtig" erklären: "Ich bewirb mich, weil die von Ihnen angebotene Stelle für mich eine besonders attraktive Aufgabe (oder etwas derartiges) ist.

"Nein, der Gesprächspartner würde später im Interview denken: "Sie, lieber Antragsteller, bewerben sich, weil Ihr ehemaliger Dienstherr den Sessel vor Ihre Haustür gestellt hat und diese Stelle geeignet ist, Sie vor dem Nichts zu bewahren.

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